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Virenscanner im Vergleich - Test der besten Antivirenprogramme 2017

Virenscanner Test Es gibt inzwischen zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Virenscanner auf dem Computer-Markt. Wir testen regelmäßig die besten Virenscanner und stellen die Testergebnisse hier - unter anderem in Form einer tabellarischen Rangliste - online. Wir sind bestrebt, die Virenscanner möglichst objektiv zu bewerten. Die Ranglisten-Platzierungen setzen sich zusammen aus eigenen Antivirus Tests, zahlreichen Leser-Bewertungen und aus den Testergebnissen von einzelnen Online-, & Offline-Medien. Aktualisiert wird die Rangliste immer zu Beginn eines Monats. Zuletzt am: 5. Februar 2017

Die Viren-Erkennungsrate der Antivirenprogramme schwankte im letzten Virenscanner Test zwischen 67 und 99.9 Prozent. Einen 100-Prozentigen Virenschutz gibt es nicht. Und wird es auch nie geben! Kein Betriebssystem und kein Antivirenprogramm kann Ihnen den “totalen” Schutz bieten. Selbst der Virenscanner, der im Virenscanner Test mit einer Erkennungsrate von 99.9 Prozent glänzte, kann Schädlinge übersehen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Virenscanner mit einer durchschnittlichen Erkennungsrate von 99.9 Prozent weit geringer, als bei einem Antivirenprogramm mit einer durchschnittlichen Erkennungsrate von nur 67 Prozent.

Virenscanner Test - Rangliste der besten Virenscanner 2017

Diese Virenscanner Rangliste soll Ihnen einen schnellen Überblick über die Schutzleistung und Bedienbarkeit der bekanntesten Antivirenprogramme verschaffen. In den beiden Bewertungs-Disziplinen Schutz und Software können die Virenscanner maximal 10,0 Punkte erreichen. Weitere Informationen zu den Testergebnissen und zur Bewertung finden Sie weiter unten.

Letztes Update: 5. Februar 2017

Platz Virenscanner Schutz Software Gesamt Sortieren Preis
1
Bitdefender Internet Security 2017 10,0 9,5 19,5 49,99 Euro*
*Die 5-Jahres-Lizenz gibt es bereits für einmalige 89,95 Euro (nur 17,99 Euro/Jahr). Für alle anderen Bitdefender-Lizenzen finden Sie weiter unten einen 25 Prozent Rabattcode.
2
Kaspersky Internet Security 2017 9,5 9,0 18,5 49,95 Euro
3
ESET Internet Security 8,5 9,0 17,5 34,95 Euro
4
Norton Security Deluxe 9,0 8,0 17,0 59,99 Euro
5
F-Secure Internet Security 8,5 8,0 16,5 49,90 Euro
6
Avira Internet Security Suite 8,5 7,5 16,0 44,95 Euro
7
G Data Internet Security 8,0 7,5 15,5 39,95 Euro
8
Emsisoft Internet Security 7,5 6,0 13,5 49,95 Euro
9
Avast Free Antivirus 7,5 5,5 13,0
Kostenlos
Der Virenscanner landet als bester Gratis-Virenscanner auf Platz 9. Ein guter “Grundschutz” - die Top 3 Virenscanner bieten jedoch einen deutlich besseren Schutz!
9
McAfee Internet Security 7,0 6,0 13,0 79,95 Euro
11
Avira Free Antivirus 7,5 5,0 12,5
Kostenlos
11
AVG Internet Security 7,5 5,0 12,5 54,99 Euro
13
AVG Anti-Virus Free 7,5 4,0 11,5
Kostenlos
14
Ad-Aware Pro Security 6,5 4,5 11,0 36,00 Euro
15
Microsoft Windows Defender 6,5 4,0 10,5
Kostenlos
Microsoft Windows Defender ist für viele die erste Verteidigungslinie gegen Schädlinge. Leider erkennt das Programm nur sehr wenige Schädlinge.

Schutzwirkung der Antivirenprogramme

Virenprogrammierer kennen die Vorgehensweise der verschiedenen Virenscanner bis ins Detail. Sie versuchen immer wieder, ihre Viren so anzupassen, dass sie nicht erkannt werden. Längst gibt es Viren, die gezielt Antivirenprogramme angreifen, um sie entweder zu deaktivieren oder aber ihre Scan-Dateien zu manipulieren.

Ein Virenscanner mit einer Malware-Erkennungsrate unterhalb der 90 Prozent bietet keinen zuverlässigen Schutz vor aktuellen Viren (Malware). Lediglich einen “Grundschutz”.

Virenscanner Virenschutz Info
Bitdefender Internet Security 2017
100%
Kaspersky Internet Security 2017
95%
Norton Security Deluxe
91%
ESET Internet Security
87%
F-Secure Internet Security
87%
Avira Internet Security Suite
85%
G Data Internet Security
83%
Emsisoft Internet Security
77%
Avast Free Antivirus
77%
Avira Free Antivirus
76%
AVG Internet Security
76%
AVG Anti-Virus Free
76%
McAfee Internet Security
72%
Ad-Aware Pro Security
67%
Microsoft Windows Defender
67%
> 95% = Top Schutz, < 95% = Grundschutz, < 70% = Ungenügender Schutz

Gute Antiviren-Software (> 95% Schutz) gibt es bereits ab 49 Euro, bei einer Updatenutzung von einem Jahr nach der Installation. Ein angemessener Preis dafür, dass der Computer in Echtzeit geschützt wird. Kostenlose Virenscanner sind ein vertretbarer Kompromiss, bieten jedoch deutlich weniger Schutz.

Ausstattung der Antiviren-Pakete

Aktuelle Antivirus-Programme bieten eine breite Palette an Funktionen, wobei manche Antivirenprogramme in bestimmten Bereichen mehr glänzen als in anderen. Über den Sinn einiger Schutzfunktionen lässt sich streiten. Der bei vielen Sicherheitssuiten mitgelieferte E-Mail Werbefilter zum Beispiel ist nur bedingt hilfreich. Diese produzieren - bei einigen Antivirenprogrammen - viele „false positives“ (Falschmeldungen), weshalb kleine Mengen von Spam besser von Hand gelöscht werden.

Nachfolgend die wichtigsten Funktionen:

Funktionen Ad Aware Icon Avast Free Icon AVG Icon AVG Free Icon Avira Icon Avira Free Icon Bitdefender Icon Emsisoft Icon Eset Icon F-Secure Icon G-Data Icon Kaspersky Icon McAfee Icon Microsoft Icon Norton Icon
Firewall
Schutz vor Phishing
Schutz vor E-Mails
Kinderschutz
Rettungs-CD
Sichere-Bezahlung
Update-Manager

Fokus auf die Erkennung und Beseitigung von neuen Viren

Wenn der interessierte Computernutzer den aktuellen Tests über Antivirenprogramme Glauben schenken darf, ist die Erkennungsrate ganz besonders wichtig. In der Tat sollte ein gutes Antivirenprogramm in diesem Test nicht versagen, bestehen muss es aber auch in der Praxis. Zahlreiche Virenscanner, die vor Schadsoftware schützen sollen, erhalten in den "üblichen Testverfahren" regelmäßig Top Noten, weil sie einen großen Teil der Schädlinge erkennen. Meist wird zur Messung der Erkennungsrate der Virenscanner mit einer älteren Virensammlung konfrontiert, die er möglichst perfekt erkennen soll. Die meisten Virenscanner erkennen über 90 Prozent aller älteren Schädlinge - aber möchten Sie Ihre Mail-Anhänge immer erst nach ein paar Wochen öffnen?

Wenn man die Erkennungsrate unter wirklichkeitsnahen Bedingungen testet (neue Viren), sinkt die Erkennungsrate enorm. Aufgrund der Tatsache, dass die letzten Virenepidemien ausschließlich von Viren hervorgerufen wurden, die sich über das Internet verbreiten, hat sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit erheblich gesteigert. Dadurch dass die meisten "alten" Viren von aktuellen Scannern gefiltert werden, verbreiten sich auf breiter Ebene nur relativ neue Viren, die eben noch nicht entdeckt wurden. In unserem Virenscanner Ranking legen wir den Fokus gezielt auf die Erkennung und Beseitigung von neuen Viren (0-Day Malware). Wertung durch uns, Messwerte vom englischsprachigen Testlabor AV-Software.com.

Bester Virenscanner: Bitdefender Internet Security 2017

Bitdefender ist der beste Virenscanner in unserem TestWenn Sie auf der Suche nach dem derzeit besten Antivirenprogramm sind, sollten Sie sich für die Bitdefender Internet Security entscheiden. Seit 3 Jahren dominiert Bitdefender fast jeden Virenscanner Test (in Zeitschriften und Online Medien). In zahleichen Virenscanner Tests bot Bitdefender in den vergangenen 12 Monaten - mit Abstand - den besten Virenschutz. Selbst des sensiblen Themas WLAN nimmt sich die Sicherheitssoftware an. Sie überwacht das kabellose Netzwerk und sperrt unerwünschte Besucher aus. Sie müssen nichts konfigurieren. Alle Sicherheitseinstellungen werden automatisch vorgenommen. Auch erscheinen keine aufdringlichen Nachrichten, Warnungen oder sonstige Pop-ups.

Wird die Benutzeroberfläche aufgerufen, so bietet sich dem Anwender eine sehr gut strukturierte und aufgeräumte Konsole, die jedem eine intuitive Bedienung des Produktes ermöglicht. Die sehr geringe Systemauslastung im laufenden Betrieb, kombiniert mit einer ausgezeichneten Virenerkennungsrate und eine einfache Bedienung, machen die Bitdefender Internet Security zum derzeit besten Virenscanner.

Der Bitdefender Autopilot macht Ihre Sicherheit noch einfacher. Intelligente Benutzerprofile erkennen, ob Sie arbeiten, spielen oder Filme schauen. Die Ein-Klick Optimierung sorgt für noch bessere Leistung und schafft zusätzlichen Speicherplatz. Mit der Bitdefender-Version 2017 wurde der WiFi-Advisor eingeführt. Dieser bewertet die Sicherheit von öffentlich zugänglichen WLAN-Netzwerken und informiert den Computer-Nutzer über mögliche Schwachstellen. Sehr nützlich ist auch die Safepay-Funktion: Wenn Sie Bank-, oder Warenkorbseiten öffnen, öffnet die brandneue Safepay-Funktion automatisch einen sicheren Browser. Dadurch können Sie einkaufen und finanzielle Transaktionen sicher abschließen.

Chip Testsieg Bitdefender Update: Die nachfolgenden Security-Institute und Computer-Magazine haben unsere Ranking-Platzierung der Bitdefender Internet Security bestätigt. In allen 8 Tests sicherte sich der Virenscanner einen deutlichen Testsieg: Computerbild (02/2017), AV-TEST (10/2016), AV-Comparatives (11/2016), CHIP (Ausgabe 02/2015), PGgo (Ausgabe 02/2016), PC Magazin (Ausgabe 01/2016), Com (Ausgabe 10/2015), PC Welt (Ausgabe 04/2015)

Hier das AV-TEST Testergebnis (05/2016) und das AV-Comparatives Testergebnis (11/2016).

Eine sehr gute Antivirenlösung, sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene Computernutzer. Wenn Ihre Familie mehrere Computer besitzt, lohnt sich der Kauf des Bitdefender Family Packs 2017, weil Sie damit beliebig viele Geräte (Computer & Handys) absichern können. Alternativ gibt es die Total Security Multi-Device 2017 für bis zu 5 Geräte.

Bitdefender ist kein neuer Player in der Antiviren-Szene. Bereits seit 2001 entwickelt der Antivirus-Hersteller Sicherheits-Programme. Das Unternehmen hat Büros in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und sogar in den USA. Zu den Partnern gehören unter anderem große Namen wie IBM und Virgin Media. Weltweit schützt Bitdefender mehr als 500 Millionen Privatanwender und Geschäftskunden.

25 Prozent Rabattcode für Bitdefender
Mit dem nachfolgenden Rabattcode erhalten Sie 25 Prozent Rabatt beim Kauf der Bitdefender Internet Security 2017. Wählen Sie einfach eine Bitdefender Lizenz, klicken Sie auf "Jetzt Kaufen" und geben Sie den Rabattcode anschließend im entsprechenden Warenkorb-Feld ein. Der Rabatt wird sofort bei der Gesamtsumme berücksichtigt. Der Rabattcode ist nicht kombinierbar mit der 5-Jahres-Lizenz (17,99 Euro/Jahr) der Bitdefender Internet Security.

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Der Zweitplatzierte: Kaspersky Internet Security 2017

Kaspersksy ist der zweitplatzierte im TestAuch der Zweitplatzierte Kaspersky Internet Security 2017 kann in aktuellen Tests überzeugen. Die Viren-Erkennung und Entfernung funktioniert sehr gut. Der Virenscanner erkennt ~ 95 Prozent aller Schädlinge. Etwas weniger als der Erstplatzierte (Bitdefender: 100 Prozent), trotzdem ein sehr gutes Ergebnis. Kaspersky sorgt für einen umfassenden Schutz. Der Rechner wird sowohl vor Spy- als auch vor Malware geschützt. Internet-Traffic und E-Mails werden genauso zuverlässig gescannt und überwacht, wie die Kommunikation über Instant Messenger.

Die aktualisierte Benutzeroberfläche 2017 macht das Antivirenprogramm noch leichter in der Bedienung, als die vorherige Version 2016. Zahlreiche Zusatzfunktionen, wie beispielsweise die Zwei-Wege-Firewall oder das erweiterte Schutzmodul für Online-Banking, runden den Funktionsumfang ab.
  • Leider enthält die Internet Security keine integrierte Speicherfunktion für Passwörter.
  • Die Internet Security ist nicht ganz kompatibel mit Microsoft Outlook 2013/2016. Den Entwicklern ist der Fehler (bug #1242777) bereits seit einem Jahr bekannt...
Wichtige Neuerungen in der Kaspersky-Version 2017:
  • Neuer Schutz vor unsicheren Verbindungen. Ausgehende und eingehende Daten werden automatisch verschlüsselt. Die Grenze liegt bei 200 MB Traffic pro Tag. Wer mehr will, muss zusätzlich Geld ausgeben - für 5 Euro gibt es eine Monats-Flatrate.
  • Software Updater - zur automatischen Installation von Software-Updates.
  • Neuer Webcam-Schutz.
  • Browser-Erweiterung gegen Datensammler.
  • Sicherer Zahlungsverkehr. In unserem Test ließen sich leider nicht alle Banken-Seiten öffnen.

Erneut schlechte Noten für Microsofts Virenscanner

Microsofts Security Essentials - schlechte Noten Als besonders schlecht (Platz 15) erweist sich in aktuellen Virenscanner Tests, der kostenlose Virenscanner "Security Essentials" von Microsoft. In unserem Virenscanner Test (100 0-Day Malware-Samples) erkannte der Virenscanner nur 67 Prozent der aktuellen Schädlinge und erreicht damit lediglich die mageren Ergebnisse, wie sie bereits von diversen Testlaboren ermittelt wurden. Weder der Virenschutz, noch die Bedienung ist erfreulich. Microsoft kommt mit seinem Produkt Microsoft Security Essentials nicht aus der Kritik heraus. Microsoft Windows Defender ist zwar besser als gar kein Scanner, die Erkennungsleistung kann aber nicht überzeugen.

Auch Microsoft rät inzwischen zu Konkurrenz-Produkten. Zitat: “Microsoft sees MSE as a first layer of protection and advises Windows users to use a third-party antivirus instead”.

Die beste kostenlose Antivirenlösung: Avast Free Antivirus

Avast Virenscanner Anfang Februar hat Avast die Version 2017 der beliebten Antiviren Software Avast Free Antivirus veröffentlicht. Wenn wir aber alle bisherigen Erfahrungen zusammenziehen, kommen wir nach wie vor zu dem Schluss, dass der kostenfreie Virenscanner Avast Free Antivirus in Praxistests immer noch die besten Ergebnisse - aller kostenfreien Virenscanner - erzielt. Während sich kostenlose Produkte anderer Hersteller teils derbe Aussetzer leisten. Sei es durch schlechte Malware-Erkennung, Abstürzen oder einer großen Systemauslastung.

Dank einer guten Erkennungsrate und einem geringen Ressourcenverbrauch ist der kostenlose Virenscanner eine gute Alternative zu kostenpflichtigen Antivirus-Programmen. Die einfach aufgebaute Bedienungsoberfläche beinhaltet einige wichtige Schutzfunktionen. Bekannte Viren, Würmer, Trojaner, Rootkits sowie Ad-/Spyware erkennt und beseitigt der Virenscanner sehr zuversichtlich.

Mit dem neuen Spielermodus werden Gamer – während des Spielens – nicht durch Benachrichtigungen gestört. Weder von Virenscanner-Benachrichtigungen, noch von Windows-, oder sonstigen Anwendungs-Benachrichtigungen. Alle Pop-Ups werden unterdrückt.

Eine Gelungene Antivirensoftware für Benutzer, die kein Geld für ein Antivirenprogramm ausgeben möchten und zumindest einen “Grundschutz” wünschen. Kein anderes kostenloses Programm bietet derzeit einen vergleichbaren Rundumschutz. Das Antivirus-Programm ist 86,3 MB groß und kann von der offiziellen Avast-Homepage heruntergeladen werden. Für ambitionierte Anwender hat die Software leider einen zu geringen Funktionsumfang. Mit guten Kaufprogrammen kann es der kostenlose Virenscanner von Avast nicht aufnehmen.

Avast Free Antivirus ist nutzbar auf allen Versionen des Betriebssystems Microsoft Windows seit Windows XP. Zusätzlich erfordert die Installation neben 2 GB freien Festplattenspeicher auch 256 MB RAM Arbeitsspeicher sowie eine CPU mit einer Taktrate von mindestens 1,4 GHz. Diese Voraussetzungen dürften grundsätzlich alle moderneren Systeme erfüllen. Änderungen in der Avast-Version 2017:
  • Neue Benutzeroberfläche mit vereinfachter Navigation und neuer Benachrichtigungszentrale.
  • Neuer Spielermodus.
  • WiFi-Inspector (ersetzt die Heimnetzwerk-Sicherheit).
  • Verbesserter Schutz vor Ransomware
  • Der gratis Virenscanner kann jetzt ohne Email-Registrierung genutzt werden.

Optimale Einstellungen - Avast Free Antivirus

Damit Avast Free Antivirus optimal funktioniert (Schutzleistung, Scan-Geschwindigkeit und System-Performance) können Sie hier unsere empfohlenen Einstellungen herunterladen. Die Konfigurationsdatei einfach entpacken und anschließend per Doppelklick in das Antivirenprogramm importieren. Voraussetzung: Avast Free Antivirus 17.x.

Avast Konfigurationsdatei importieren Eigenschaften der Konfigurationsdatei:
  • Alle Heuristischen-Schutzmodule auf höchste Erkennungsstufe.
  • Optimierung der On-Demand Scan-Einstellungen.
  • PUP-Erkennung aktiviert.
  • Automatische Programmaktualisierung aktiviert.
  • Animation des Tray-Icons in der Task-Leiste deaktiviert.
  • Sounds deaktiviert.

Der bekannteste kostenlose Virenscanner: Avira Free Antivirus

Avira Free Antivirus Avira Free Antivirus (früher: Avira AntiVir) ist wahrscheinlich das erste Antivirenprogramm, das Computernutzern einfällt, wenn es um kostenlosen Antivirenschutz geht. Es gilt bereits seit Jahren als gutes Sicherheitsprogramm und ist entsprechend sehr beliebt. Es ist nicht das beste Antivirentool aber für die meisten Benutzer ausreichend. Die aktuelle Version lässt sich einfach bedienen und ist ein guter Basisschutz vor Malware.

Verbesserungsmöglichkeiten gibt es bei den Zusatzfunktionen: Avira Free bringt nähmlich gar keine Zusatzfunktionen mit. Die Software verfügt nicht mal über eine eigene Firewall, zeigt lediglich den Status der Windows-Firewall an. Da bieten die meisten kostenlosen Kontrahenten (z.B. Avast Free Antivirus) deutlich mehr.

Leider nerven auch die ständigen Werbefenster, die zum Kauf der Vollversion animieren sollen. In unserem Ranking reiht sich der Virenscanner nur auf Platz 11 von 15 ein. Die Zeiten, in denen die Software - in der Kategorie “Kostenlose Virenscanner” - mühelos einen Testsieg nach dem anderen holte, sind längst vorbei.

Kostenloser Virenscanner vs. Kostenpflichtiger Virenscanner

Virenscanner Im Internet gibt es fast alles kostenlos. Kostenlose Routenplaner, kostenlose E-Mail-Dienste, kostenlose Apps für Smartphones und auch kostenlose Virenscanner - aber sollte man den digiitalen Schutz wirklich einem kostenlosen Programm anvertrauen? Windows-Benutzer benötigen unbedingt einen guten Virenscanner. Sie sind ständigen Bedrohungen ausgesetzt: Malware, Botnets, Keylogger, Trojaner, Viren uvm. Hersteller von Antiviren-Software profitieren sicherlich von dieser Tatsache, aber es gibt auch zahlreiche kostenlose Virenschutz-Lösungen. Avast Free Antivirus, Avira Free Antivirus, AVG AntiVirus Free, Bitdefender Antivirus Free Edition und Norman Malware Cleaner sind nur einige davon.

Alle Virenscanner stammen von Herstellern, die auch kostenpflichtige Virenscanner-Pakete anbieten. Auch Microsoft bietet mit der Microsoft Security Essentials (Windows Vista, Windows 7) einen kostenlosen Virenscanner an. Unter Windows 8.1 und Windows 10 ist es der Windows Defender. Doch bieten kostenlose Virenscanner ausreichend Virenschutz oder sollte man besser ein paar Euro investieren?

Wer am falschen Ende spart, bringt die eigenen Computerdaten in Gefahr. Kostenlose Virenscanner bringen leider nur einen Basis-Schutz! Sie können es mit den kostenpflichtigen Virenscannern nicht aufnehmen. Die Erkennungsrate und Funktionen unterscheiden sich immens. Die Qualitätssicherung bei Kaufprodukten ist in den meisten Fällen eine deutlich höhere. Die Produkte unterscheiden sich sowohl im Funktionsumfang als auch in der Scanleistung. Die umfangreichen Analysen und Schutzfunktionen kostenpflichtiger Sicherheitspakete machen sich in der Praxis bezahlt.

Malware-Entwickler suchen ständig neue Wege, um Systeme zu infizieren und um Ihre Privatsphäre zu verletzen. Damit Virenscanner Ihren Computer auch gegen neue Schädlinge schützen kann, reicht es nicht, sich auf bereits bekannte Viren-Signaturen, die bei jeder Aktualisierung heruntergeladen werden, zu verlassen. Kostenpflichtige Virenscanner enthalten zusätzliche Schutzmechanismen, die das Verhalten von möglichen/unbekannten Schadprogrammen analysieren und dadurch einen Malware-Angriff verhindern:

Antivirenprogramme arbeiten mit zwei unterschiedlichen Erkennungsroutinen. Die Reaktive Erkennung basiert auf Signaturdateien: das Schadprogramm ist bekannt und wird durch seine Signatur wiedererkannt. Jeder Virenscanner, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, hat eine Signaturerkennung. Die Erkennung ist jedoch nur möglich, wenn die Signatur des Schädlings bekannt und per Update in das Schutzprogramm übertragen worden ist. Die proaktive Erkennung soll Malware – zu der noch keine Signatur vorliegt – zeitnah erkennen. Hierfür werden Heuristik, verhaltensbasierte Erkennung oder die Sand Box Technologie eingesetzt. Diese Technologien sind eine Ergänzung zu den signaturbasierten Virenscannern und sollen den Computer in dem kritischen Zeitraum schützen, von der ersten Verbreitung bis zu dem Zeitpunkt an dem eine Signatur vorliegt. Die meisten kostenlosen Virenscanner verlassen sich nur auf die Signaturerkennung und enthalten nur sehr wenige Schutzmechanismen, die das Verhalten von bisher unentdeckten Schadprogrammen analysieren können (proaktive Erkennung). Siehe auch: So arbeiten Antivirenprogramme.

Darüber hinaus suchen kostenlose Virenscanner nur nach Viren, während kostenpflichtige Virenscanner auch Phishing Mails und sonstige Gefahren aufspüren. Vergleicht man die Sicherheitsfunktion von kostenlosen und kostenpflichtigen Virenscannern, ist die Antwort eindeutig. Nutzer die sich für einen kostenlosen Virenscanner entscheiden, sollten deutlich aufmerksamer im Internet surfen. Denn gute Bezahlprogramme schützen deutlich besser:

Schutzfunktion Antivirenprogramm
Kostenlos Kostenpflichtig
Guter Schutz vor älteren Schädlingen Ja Ja
Guter Schutz vor neuen Schädlingen Nein Ja
Rettungs-CD für Notfall-Starts des Computers Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen auf Facebook Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen beim Online-Banking Nein Ja
Schutz vor Netzwerkangriffen Nein Ja
E-Mail Werbefilter Nein Ja
Kinderschutz Nein Ja
Sichere Umgebung Nein Ja
Schwachstellenscan Nein Ja
Software-Update-Prüfung Nein Ja
WLAN-Schutz (Warnung bei schlechter Verschlüsselung) Nein Ja
Darüber hinaus kommen bei Freeware-Programmen sehr oft nervende Werbehinweise hinzu, die den Computer-Benutzer aufdringlich zum Kauf der Bezahlversion verleiten sollen.

Vorsicht vor Abofallen

Wer sein Antivirenschutz direkt beim Hersteller bestellen möchte, sollte sehr Vorsichtig sein! Bei einigen Antiviren-Herstellern schließt man während der Bestellung automatisch ein Abo ab. Bei McAfee und Norton ist eine Bestellung ohne Abo gar nicht möglich! Bei Bitdefender und Kaspersky muss der Kunde die Option „Automatische Verlängerung“ abwählen. Bei G Data muss man bei der Bestellung freiwillig einen Haken setzen, wenn man eine automatische Verlängerung möchte. Nur Eset und F-Secure verzichten auf automatische Verlängerungs-Angebote.

So arbeiten Antivirenprogramme

  1. Gelangt eine unbekannte Datei auf dem Computer, überprüft das installierte Antivirenprogramm diese zunächst mit bereits bekannten Signaturen, die in seiner Datenbank gespeichert sind. Jede Signatur ist eine kurze Sequenz von Bytes, die aus dem Programmcode eines Virus extrahiert wurde. Jedes Virus hat eine unterschiedliche Signatur, so dass die Datenbank sehr ausführlich sein muss, um möglichst viele Viren erkennen zu können. Das Internet hat die Entwicklung und Verbreitung von Viren katalysiert, so dass es immer schwerer wird, mit aktuellen Signaturen den neuen Viren beizukommen. Die Signature-Scanning-Methode ist einfach zu umständlich, um mit der rasanten Viren-Entwicklung stand zuhalten.
  2. Ist die Signature-Scanning-Methode nicht erfolgreich, wird eine Abfrage an den Hersteller gestartet. An Hand eines Hashes wird geprüft, ob es sich um ein legitimes Programm oder um einen kürzlich aufgetauchten Schädling handelt.
  3. Falls auch diese Methode kein positives oder negatives Ergebnis liefert, startet die Heuristische Analyse. Diese überprüft die Programmstruktur, die Programmierlogik und die Instruktionen an das Computersystem, die von dem Programm ausgehen. In der ersten Phase katalogisiert der Scanner, was das Programm in Aktion ausführt. Der Scanner determiniert dadurch die wahrscheinlichste Stelle, an welcher sich ein Virus aufhalten könnte. Dies ist ein wichtiger Schritt, weil diese Dateien eventuell mehrere Mega-Bytes groß sind. Detaillierte heuristische Angaben bei solchen großen Dateien zu machen würde sonst extrem lange Rechenzeiten verursachen. In der zweiten Phase überprüft der heuristische Scanner die vorher festgelegten Bereiche, indem er die darin enthaltene Programmlogik überprüft. Wenn die darin enthaltenen Befehle abnormale Aktionen verursachen, beispielsweise einen unerlaubten Sprung auf eine andere Datei oder ungewöhnliche, für das Computersystem schädliche Befehle, ist das ein Beleg für einen Virus. Dadurch kann der Virenscanner, obwohl ihm der eigentliche Virus unbekannt ist, trotzdem die Verseuchung der Datei erkennen.

Ein Virenscanner bringt keine 100-Prozentige Sicherheit

Gehen Sie davon aus, dass Ihr Virenscanner irgendwann versagen wird. Nehmen Sie nicht einfach an, dass Ihnen alles gelingen wird. Jedes Antivirenprogramm, dass von sich behaubtet, mit allen aktuellen und zukünftigen Schädlingen umgehen zu können, lügt. Eine 100-Prozentige Sicherheit gibt es nicht! Selbstverständlich können Sie Ihren Rechner auch ohne Virenscanner betreiben, doch Kollateralschäden sind dann vorprogrammiert! Abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen sollte ein Virenscanner auf jedem Rechner installiert sein. Ein gutes Antivirenprogramm kontrolliert alle eingehenden Daten auf „Befall“ und hält sich immer auf dem neuesten Stand. Die Einrichtung eines Virenscanners mit umfangreichen Prüfmöglichkeiten für Programmausführung, Email- und File-Download sowie automatisierter Aktualisierung der Virensignaturen und Scanprogramme sorgt für sehr viel Sicherheit!

Doch auch die nachfolgenden Sicherheitstipps sollten Sie unbedingt beachten - Selbst wenn Sie den besten Virenscanner installiert haben.

Zusätzliche Sicherheitstipps

  • Nutzung aktuellster Betriebssystem- und Anwendungsversionen, Einspielen eventuell verfügbarer Sicherheitspatches und regelmäßiges Sichern des Betriebssystems.
  • Deaktivierung von aktiven Inhalten im Browser, zum Schutz vor Drive-by-Downloads. Aktive Inhalte sind Programme, die in Skriptsprachen (ua. JavaScript, VBScript, Visual Basic) geschrieben sind. Theoretisch können Skripte (oder Scripte) fast beliebige Aktionen auf dem Rechner ausführen, gedacht dem Computer-Nutzer bestimmte Aufgaben zu erleichtern oder zu automatisieren. Gerade diese Fähigkeit birgt ein gewisses Risiko. Der normale PC-Nutzer merkt meistens nicht einmal, zu welchem Zweck, aus welcher Quelle oder das überhaupt gerade ein Skript eingesetzt wird. Mit Hilfe von Skripten ist es möglich Programmcode online nachzuladen, zu installieren und zu starten. Das kann, wenn in bösartiger Absicht geschehen, auch schädlicher Programmcode aus irgendeiner zweifelhafter Quelle im Internet sein, zum Beispiel ein Wurm oder ein Trojaner.
  • Äußerste Vorsicht bei jeder unbekannten Datei! Das kann gar nicht zu stark betont und oft genug wiederholt werden. Besonders »ausführbare« Dateien, Scripte und Bildschirmschoner (Windows: *.com, *.exe, *.bat, *.vbs, *.shs, *.scr, *.reg...) von unsicheren oder unseriösen Quellen können potentiell zerstörerische oder spionierende Programme enthalten! Es gibt sogar als *.zip gekennzeichnete gepackte Dateien, die eigentlich getarnte *.exe-Dateien sind. Also: Vor jedem Entpacken oder Starten einer Datei oder eines Setup-Programms unbedingt den bevorzugten Virenscanner darüber rasseln lassen!
  • Dateien, die an eMails angehängt sind, sogenannte »Attachments« (Datei-Beilagen), von denen man nichts weiß (die man also zum Beispiel nicht ausdrücklich bestellt hat) oder nicht einmal den Absender kennt, sollten sofort gelöscht und keinesfalls geöffnet, entpackt oder gestartet werden! Selbst mehrere installierte Antiviren-Scanner und Firewalls dürfen einen von diesem Grundsatz nicht abbringen. Besonders gefährlich sind eMails, deren Text-Inhalte/Anhänge sympathisch und besonders harmlos klingen.

    Vorsicht bei E-Mail Anhängen
  • Wenn möglich auf Outlook, Outlook Express oder Lotus Notes verzichten. Es gibt genügend alternative E-Mail Programme (z.b. Thunderbird). Das Mail-Programm auf plain/text einstellen. HTML-Mails sind ein gefundenes Fressen für Viren.
  • Aktivierung und Nutzung der systemeigenen Sicherheitskomponenten wie passwortgeschützte und möglichst verschlüsselte Benutzer-Authentisierung.
  • Wireless LAN's sollten mit einer Verschlüsselung versehen werden. Da WEP eine leicht knackbare Verschlüsselung ist, sollte WPA- oder noch besser WPA2-Verschlüsselung eingesetzt werden. Außerdem sollten Sie Ihren WLAN-Router/-Access Point so einrichten, dass nur Hardwaregeräte mit einer dem WLAN-Router bekannten MAC-Adresse Zugriff zum Wireless LAN erhalten.
  • Sensible Daten sollten Sie mit einer Datenverschlüsselung vor fremden Augen schützen. Dies gilt besonders für Notebooks. Bei einem Notebook-Diebstahl hindert nur noch die Datenverschlüsselung den Dieb vor dem Auslesen Ihrer sensiblen Daten.
  • Ein Back-Up ist ein unverzichtbarer Zusatzschutz. Kommt es trotz installiertem Virenscanner zu einer Malware-Infektion, so kann es nötig sein, Dateien wiederherzustellen. Virenscanner sind zwar in der Lage Malware zu entfernen, aber nicht sämtliche Änderungen des Schadprogramms wieder rückgängig zu machen.
  • Weitere Virenschutz-Regeln ...

Ein guter Virenscanner ist Pflicht!

Das Internet hat die Welt revolutioniert – zum Positiven, aber auch zum Negativen. Flexibilität, Reichweite und Multimedia-Inhalte eröffnen auf der einen Seite ganz neue private und wirtschaftliche Möglichkeiten. Von Betrügern verschickte Trojaner, Viren oder andere Schadsoftware auf der anderen Seite bergen unzählige Gefahren – meist finanzieller Art. Manchmal geschieht die Vervielfältigung geradezu Epidemie artig. Während in den 80er und 90er Jahre des vorherigen Jahrhunderts die Übertragung noch recht gemütlich über Disketten, später CDs vonstattenging, hat sich die Lage seit den späten 90ern durch die Etablierung des Internets grundlegend gewandelt. Mittlerweile ist es eine Frage von Tagen, wenn nicht gar Stunden, in der ein Virus mit aller Gewalt weltweit zuschlägt.

In Anbetracht der Existenz von “Computerviren-Konstruktions-Kits” ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Zahl der täglich neu entdeckten Viren in den nächsten Jahren noch deutlich vergrößern wird.

Ohne guten Virenscanner ist man nicht mehr sicher im Internet unterwegs!

Hand in Hand mit dem Schutz vor Viren arbeiten die Hersteller von Virenscannern an der Verbesserung der Designs und der Benutzerfreundlichkeit. Schicke, intuitive Benutzeroberflächen, gepaart mit geringer Ressourcenauslastung und höchstem Komfort in der Anwendung punkten neuerdings auch bei Benutzern, die am liebsten wenig bis nichts in den Schutz ihres Computers investieren.

Es liegt aber nicht ausschließlich in der Verantwortung der Antivirenprogramme, den Computer sauber und funktionstüchtig zu halten, sondern auch in Ihrer. Wer von vornherein ein wenig aufpasst und einige Regeln einhält, vermeidet in den meisten Fällen den Ärger, der mit Malware entsteht. Das Internet komplett auf Malware zu überprüfen wäre ein Unterfangen, das nicht nur zu teuer, sondern schlichtweg unmöglich ist. Die Milliarden Megabytes, die täglich auf die Reise gehen, können unmöglich alle auf Schädlinge überprüft werden.

Auch Mac-User sind gefährdet!

Ein verbreiteter Mythos ist, dass Mac-Systeme nicht von Viren angegriffen werden und immun gegen Computerschädlinge sind, aber das stimmt nicht ganz. Viren, Trojaner und andere Schädlinge, die Computer-System befallen, sind sicherlich eher ein Problem von Windows- als von Mac-Benutzern. Wir möchten aber betonen, dass sich Mac-Besitzer nicht allzu sicher fühlen sollten, denn besonders für Mac-Benutzer steigt die Gefahr einer Infektion in den letzten Monaten enorm. Zudem gibt es auch browserbasierte Gerfahren. Kein Computer ist 100% sicher und auch Mac-Benutzer können es sich nicht leisten, auf eine Sicherheitssoftware zu verzichten. Auch für den Mac ist ein Virenscanner inzwischen absolute Pflicht.

So testen und bewerten wir die Virenscanner

Die anfangs eher übersichtliche Anzahl von Virenscannern hat sich in den vergangenen Jahren vertausendfacht: Es gibt kaum ein Land, in dem nicht ein oder mehrere Hersteller an Scan-Engines arbeiten. In unserem Antivirus Test stellen wir Ihnen die bekanntesten Antivirenprogramme vor. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf die Erkennungsraten. Ein genauer Scanner ist nicht wirklich hilfreich, wenn er sich nicht vernünftig bedienen lässt oder den Computer bis zur Unbenutzbarkeit ausbremst. Nach den folgenden Kriterien platzieren wir die verschiedenen Virenscanner in unserer Rangliste:

Virenscanner-Schutz

  • An erster Stelle steht natürlich die Qualität der Virenerkennung. Der Scanner muss alle Arten von Viren erkennen und entfernen können sowie gepackte und komprimierte Programme, Dateien und Dokumente scannen und säubern können. Um verlässliche Daten über die Virenerkennung liefern zu können, ziehen wir Testergebnisse des englischprachigen Testlabors AV-Software.com heran.

    Wichtig: AV-Software testet die Virenscanner leider nicht auf Falschmeldungen! Antiviren-Programme sind nicht perfekt. Man kann davon ausgehen, dass jede Antivirus-Software irgendwann einen Fehlalarm verursacht. Seien Sie sich also bewusst, dass nicht jede Virenmeldung, die Sie erhalten, gültig sein muss. Ein Virenscanner darf im Idealfall keine Fehlalarme ("False Positives") produzieren. Gibt der Scanner viele Falschmeldungen aus, löscht der Anwender möglicherweise Dateien, die gar nicht infiziert sind, oder er klickt bald genervt automatisch auf "ignorieren" - und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste echte Virus "durchrutscht". Der Einsatz eines zweiten Scanners, um den Virenfund zu bestätigen, empfehlen wir ausdrücklich nicht! Laut dem Virenschutzlabor AV-Comparatives spucken die folgenden Antivirus-Programme häufig Falschmeldungen aus: F-Secure, Avast und McAfee.

Virenscanner-Software

  • Ein Virenscanner muss zuverlässig funktionieren und einfach zu bedienen sein. Der beste Virenscanner (aktuell: Bitdefender Internet Security 2017) ist nutzlos, wenn er dem Computer-Nutzer nichts als Probleme macht (Abstürze, Aufhänger, Einfrieren) oder wenn er den Benutzer mit unverständlichen Meldungen allein lässt bzw. zu viel Wissen voraussetzt. Ein solcher Scanner würde nur noch unwillig und irgendwann gar nicht mehr eingesetzt werden.
  • Ein weiterer Punkt ist die Scangeschwindigkeit. Dauert ein voller Systemcheck zu lange, wird der Anwender bald die Lust verlieren, ihn regelmäßig durchzuführen. Es ist übrigens ein Irrtum, zu glauben, die Scangeschwindigkeit ließe auf die Qualität des Scanners schließen. Die Geschwindigkeit hängt von den verwendeten mathematischen Algorithmen ab, d.h. der langsamere Scanner arbeitet nicht unbedingt gründlicher, sondern vielleicht einfach nur umständlicher. Testergebnisse von AV-Software.
  • Erst danach kommt die Beurteilung weiterer Zusatzfunktionen und Extras aller Art.
  • Gerne können Sie an unserer Virenscanner-Umfrage teilnehmen.
Die Bewertung der Zusatzfunktionen und Bedienung gestaltet sich als Enorm aufwendig. Aus diesem Grund führen wir diese Tests nur 1-mal pro Jahr und Antivirenprogramm durch.

Unsere Testsysteme

  • Für die meisten Tests nutzen wir inzwischen virtuelle Cloud-Computer von Paperspace (4GB RAM, 2 x CPU, 512 MB GPU, 50GB SSD) - Windows 10 Betriebssystem (64-bit).
  • 15 x Mini-Computer (Optiplex 755 SFF, Core 2 Duo 2.3GHz, 4GB RAM, 250GB HDD) mit installiertem Windows 10 Betriebssystem (64-bit).

Weitere Herstellerunabhängige Informationsquellen

Das richtige Antivirenprogramm für sich auszuwählen, kann sehr schwierig sein. Es gibt viele bekannte Antivirenprogramme, die sich teils deutlich im Preis unterscheiden. Einige Antiviren-Programme können den Computer drastisch verlangsamen, während Sie andere kaum bemerken. Beziehen Sie unbedingt verschiedene Online-Tests von Virenscannern in Ihre Entscheidung mit ein. Weitere Herstellerunabhängige Antivirus-Tests finden Sie auf den folgenden Internetseiten:
  • AV-Software (av-software.com)
  • AV-Test GmbH (av-test.de)
  • Virus Bulletin (virusbtn.com)
  • AV-Comparatives (av-comparatives.org)