Virenschutz Test 2021: Die 12 besten Programme im Vergleich

12. November 2021 | Von:
Virenschutz Test Täglich entdecken die Experten von Kaspersky 360.000 neue Schädlinge im Internet[1]. Und auch andere Hersteller von Virenschutz­programmen melden eine ähnlich hohe Zahl an Schädlingen. Wer im Internet mit herunter gelassener Hose surft, im übertragenen Sinne, fängt sich ganz schnell einen Virus ein. Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und selbst technisch versierte Anwender fangen sich ohne Schutzprogramm ganz schnell einen Schädling ein. Grund genug, den eigenen Computer mit einer guten Virenschutz-Software auszustatten. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Denn inzwischen gibt es eine Vielzahl von Programmen auf dem Computer-Markt. Kostenlose und Premium-Versionen.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die beliebtesten Schutzprogramme vor. Zur Bewertung greifen wir auf die Testdaten der Testlabore AV-Comparatives und AV-Test zurück. Kostenpflichtige Security-Suites gibt es ab rund 30 Euro pro Jahr. Grundsätzlich gilt jedoch: Guten Virenschutz gibt es auch kostenlos. In kostenlosen Virenschutz-Lösungen werkeln die gleichen Virenschutz-Engines wie in der Kaufsoftware. Große Unterschiede gibt es jedoch beim Funktionsumfang und beim Support. Wer zum Beispiel im Falle einer Malware-Infektion eine Beratung wünscht, sollte einen kostenpflichtig Lösung wählen. Gleiches gilt für Nutzer, die Wert auf einen guten Betrugs- und Phishing-Schutz legen (empfohlen).

Rangliste: Der beste Virenschutz

Welcher Virenschutz schützt am besten? Muss es unbedingt eine kostenpflichtige Security-Suite sein, oder reicht eine kostenlose Antivirenschutz-Lösung? Der nachfolgende Vergleich setzt sich zusammen aus den Testdisziplinen Virenschutz und Software.

Rang Virenschutz­programm Viren­schutz Soft­ware Ge­samt Sortieren Preis pro Jahr
1
Bitdefender Icon Bitdefender Total Security 10,0 10,0 20,0 34,99 Euro*
*Eine 5-Jahres-Lizenz gibt es aktuell für 17,99 Euro/Jahr.
Unter anderem auch Testsieger bei Stiftung Warentest.
2
Kaspersky Icon Kaspersky Total Security 10,0 9,5 19,5 34,96 Euro
3
McAfee Icon McAfee Total Protection 9,0 8,5 17,5 29,95 Euro
4
F-Secure Icon F-Secure Total 9,5 8,0 17,5 59,99 Euro
5
AVG Icon AVG Internet Security 9,5 8,0 17,5 26,99 Euro
6
Avast Icon Avast Free Antivirus 9,5 7,5 17,0 Ko­sten­los
7
AVG Icon AVG Anti-Virus Free 9,5 7,5 17,0 Ko­sten­los
8
Trend Micro Icon Trend Micro Maximum Security 9,0 8,0 17,0 69,95 Euro
9
Norton Icon Norton 360 Premium 8,5 8,0 16,5 39,99 Euro
10
Microsoft Icon Microsoft Windows Defender 9,0 7,0 16,0 Ko­sten­los
11
Eset Icon ESET Smart Security Premium 8,0 8,0 16,0 49,94 Euro
12
Avira Icon Avira Internet Security 8,0 7,5 15,5 44,95 Euro

Schutzleistung der Virenschutz­programme

Die wichtigste Fähigkeit eines Antivirenprogramms ist die Erkennung von Schadsoftware. Doch nicht jede Virenschutz-Lösung schützt gleich gut. Wir klären auf, welche Programme zuverlässig arbeiten. Basis für die Virenschutz-Platzierungen sind die letzten Tests der unabhängigen Testlabore AV-Comparatives[2][3] und AV-Test[4]. Wichtig: Falschmeldungen (false positives) werden in unserem Vergleich negativ berücksichtigt. Von Falschmeldungen spricht man, wenn die Software eine Malware-Aktivität meldet, obwohl es in Wirklichkeit keine Malware gibt. Die Anzahl an Falschmeldungen sollte möglichst niedrig sein.

Die Programme Norton 360 Premium, F-Secure Total und Trend Micro Maximum Security erhalten weniger Virenschutz-Punkte aufgrund von zahlreichen Fehlalarmen in den Tests von AV-Comparatives[2] und AV-Test[4]. Die Programme Windows Defender und Trend Micro Maximum Security hatten recht große Probleme bei der Offline-Malware-Erkennung[3], was ebenfalls zu Punktabzug führt.

Zusatzfunktionen der Sicherheitspakete

Antivirenprodukte von großen Herstellern werden immer öfter als Security-Suite verkauft. Neben der Virenschutz-Funktion enthalten diese eine Vielzahl von weiteren Extras. Wichtige Sicherheitsfunktionen wie ein Passwort-Manager, ein Ransomware-Schutz, ein VPN, eine Kindersicherung. Zahlreiche Extras haben bisweilen gar nichts mehr mit der Sicherheit zu tun.

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Sicherheitsfunktionen der Schutzprogramme.

Bitdefender Icon Kaspersky Icon McAfee Icon F-Secure Icon Trend Micro Logo
Bitdefender Total Security Kaspersky Total Security ESET Smart Security Norton 360 Premium McAfee Total Protection Avast Free Antivirus Avira Internet Security AVG Internet Security F-Secure Total AVG Anti-Virus Free Microsoft Windows Defender Trend Micro Maximum
Phishing-Schutz
Firewall*
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
W-LAN Schutz
Webcam-Schutz
*Grundsätzlich erscheint uns der Sinn einer zusätzlichen Firewall als fraglich, Windows integrierte Firewall reicht für die meisten Anwender aus.

Performance der Virenschutz­programme

Virenschutzprogramme können die Computer-Leistung erheblich beeinträchtigen. Die zuletzt von AV-Comparatives[5] / AV-Test[4] durchgeführten Performance Tests kommen zu dem Ergebnis, dass die Virenschutz-Produkte von Avast, AVG, Bitdefender, ESET, F-Secure, Kaspersky und Norton die geringsten Auswirkungen auf die System­leistung haben. Die Virenschutz-Lösungen von Avira, G Data, McAfee und Trend Micro bremsen den PC ein wenig.

Den schlechtesten Performance-Wert erreicht der kostenlose Windows Defender.

SystembelastungVirenschutz­programm
GeringAvast, AVG, Bitdefender, ESET, F-Secure, Kaspersky, Norton
MittelAvira, McAfee, Trend Micro
HochWindows Defender

Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis - Gratis-Lösungen nerven mit Werbeeinblendungen

Die Ergebnisse sind insgesamt sehr erfreulich: Der Virenschutz von Bitdefender schützt den Computer derzeit am besten. Das Programm wehrt die meisten Schädlinge ab und löst kaum Falschmeldungen aus. Auch sehr guten Virenschutz bietet das Programm Kaspersky Total Security.

Bei der Nutzung von kostenloser Antivirensoftware müssen Sie mit nerviger Eigenwerbung rechnen. Die Art und Aufdringlichkeit der Werbung fällt je nach Hersteller sehr unterschiedlich aus. So prüfen einige Gratis-Lösungen etwa, was sich alles im System optimieren lässt, verlangen für die konkreten Maßnahmen aber den Kauf der kostenpflichtigen Antivirensoftware. Andere Gratis-Lösungen wiederum blenden aufdringliche Werbefenster ein. Auch kostenlose Virenscanner müssen sich irgendwie finanzieren, häufig auf „Kosten“ des Benutzers.

Der Windows Defender wird immer besser und schützt inzwischen recht zuverlässig vor Malware. Doch leider kostet der Windows Defender am meisten Performance.

Der Testsieger: Bitdefender Total Security

Bitdefender Total Security
Bitdefender Total Security
Die Bitdefender Total Security (Link: bitdefender.de) schützt sehr gut vor jeglicher Malware und landet auf Platzs eins. Im letzten Test des unabhängigen Testlabors AV-TEST[4] (August 2021) zeigte das Programm eine hervorragende Leistung. Bitdefender erkannte alle 18.705 Schädlinge. Auch die Performance ist exzellent, das Sicherheitsprodukt hat kaum Auswirkungen auf die Systemleistung. Was sowohl die aktuellen Benchmark-Tests als auch die Praxis-Tests bestätigen.

Diverse Testsiege und Auszeichnungen unterstreichen die Top-Wertung. Unter anderem im letzten Virenschutz Test der Stiftung Warentest[6] (Ausgabe 03/2021) hat Bitdefender den Testsieg errungen.

Die Bedienung der Bitdefender Total Security ist benutzerfreundlich, egal ob Sie Anfänger oder Profi sind. Nach der Installation der Bitdefender-Software ist kein Zutun des Benutzers erforderlich. Das Programm ist so eingestellt, dass es automatisch für optimalen Schutz sorgt. Wer mehr ins Detail gehen will, kann mit wenigen Klicks individuelle Einstellungen vornehmen.

Im Mittelpunkt steht eine Art Infozentrale. Hier sieht der Benutzer jederzeit, wie es um die Sicherheit von PC und persönlichen Daten steht.
Bitdefender Internet Security
Installation
Bitdefender Internet Security
Infozentrale
Bitdefender Meldungen
Meldungen
Bitdefender Einstellungen
Einstellungen
Um gefährliche Dateien von ungefährlichen zu unterscheiden, setzt Bitdefender auf maschinelles Lernen. Dahinter steckt eine Art künstliche Intelligenz. Zusätzlich zu der Virenschutz-Funktion verfügt das Programm über eine Firewall, eine Kindersicherung, eine Geldbörse, einen VPN-Dienst, einen Phishing-Schutz, einen Anti-Spam-Schutz und einen Passwort-Manager. Der Passwort-Manager funktioniert leider nicht mit den Browsern Edge und Safari.

▶ Zum Anbieter: Bitdefender.de
Bitdefender hat seine Hausaufgaben hinsichtlich Bedienung und Virenschutz sehr gut gemacht. Das Programm arbeitet zuverlässig, ist leicht zu bedienen und bietet einen hohen Komfort. Mit der Version 2021 hat das Programm einige Verbesserungen erfahren - am nützlichsten ist der verbesserte Schutz vor Ransomware. Sehr umfangreich fällt der Funktionsumfang bei der Kindersicherung aus. So lassen sich etwa in der Heimatstadt erlaubte und nicht erlaubte Gebiete einstellen. Sobald das Kind ein nicht erlaubtes Gebiet betritt, werden die Eltern darüber informiert. Etwa per Push-Nachricht (iOS, Android).

Der mitgelieferte VPN-Dienst bietet leider nur ein begrenztes Datenvolumen (200 MByte pro Tag und Gerät). Dazu muss man jedoch sagen, dass die meisten Schutzprogramme (mit VPN-Funktion) das Datenvolumen einschränken.

Ein Jahresabo der Total Security lässt die Installation auf 5 Geräten zu (Windows, macOS, iOS und Android).

Bitdefender - 5 Jahres-Edition

Bitdefender verkauft auf bitdefender.de momentan eine 5 Jahres-Edition für 17,99 Euro/Jahr (einmalig 89,99 Euro).

5 Jahre

Kaspersky Total Security

Kaspersky Total Security
Kaspersky Total Security
Auf Platz zwei landet die Kaspersky Total Security (Link: kaspersky.de). Das Schutzpaket hat dem Endbenutzer viel zu bieten. Die Schutzwirkung ist sehr gut: 99,7 Prozent der Bedrohungen konnte Kaspersky im letzten Real-Word-Test (Juli - August 2021) von AV-Comparatives[2] abwehren. Fehlalarme wurden wirksam verhindert.

Besonderes Lob gebührt der vorbildlichen Systemlast von Kaspersky. Das Programm verbraucht kaum Performance und ist im Vergleich zur Bitdefender Total Security geringfügig Ressourcenschonender[5].

In Sachen Bedienung kann das Programm jedoch nicht ganz mit Bitdefender mithalten. Die Bedienung geht etwas umständlich von der Hand. Was besonders stört, sind die etwas unübersichtlichen Einstellungen, gerade bei der Konfiguration des Virenwächters.
Kaspersky Datenbank aktualisieren
Aktualisierung
Kaspersky Virenschutz Untersuchung
Untersuchung
Kaspersky Kindersicherung
Kindersicherung
Kaspersky verfügt über zahlreiche Zusatzfunktionen, mit denen Sie Ihre Sicherheit im Internet verbessern. Ganz aktuell ist der Schutz vor sogenannter „Ransomware“. Ransomware sperrt Computer und verlangt eine Art Lösegeld. Selbst bei einer Infizierung des Betriebssystems kann die "Kaspersky Anti-Blocker-Technologie" eine Sperrung des Systems unterbinden.
Wer die Hürden bei der Bedienung genommen hat, wird mit Kaspersky das Produkt seiner Wahl finden. Die Kaspersky Total Security ist verfügbar für Windows, Mac, iOs und Android.
Testergebnisse Kaspersky Total Security:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:10,0
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Phishing-Schutz:Ja
Firewall:Ja
Kindersicherung:Ja
Passwort-Manager:Ja
Ransomware-Schutz:Ja
Sicherer Browser:Ja
Software-Updater:Ja
VPN-Dienst:Ja
W-LAN Schutz:Ja
Webcam Schutz:Ja
Kosten:34,96 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)
Fazit:
  • Guter Virenschutz
  • Geringe Systembelastung
  • Zahlreiche Einstell­möglichkeiten
  • Zahlreiche Funktionen
  • Unübersichtliche Benutzeroberfläche
  • Vorsicht: Abo-Option beim Kauf

Der beste kostenlose Virenschutz: Avast Free Antivirus

Bester kostenloser Virenschutz Avast Free Antivirus
Avast Free Antivirus
Das Schutzprogramm Avast Free Antivirus (Link: avast.com) bietet den aktuell besten kostenlosen Virenschutz. Avast stoppt beim Surfen einen Großteil aller Schädlinge. Im letzten AV-Test[4] (August 2021) erhielt Avast Free Antivirus 6 von 6 möglichen Virenschutz-Punkten.

Avast überwacht den kompletten Dateizugriff und Mailverkehr. Die einfache Bedienung macht das Programm besonders für Einsteiger interessant. Neben der E-Mail-Überwachung bietet das Programm auch eine Passwortverwaltung, einen Benachrichtigungsdienst und ein Browser-Cleanup-Tool. Dieses dient dazu, überflüssige Add-ons und Toolbars aus dem Browser zu entfernen.

Neu in der aktuellen Version sind unter anderem die verbesserten Sicherheitsstandards. Diese führen zum schnelleren Erkennen von Bedrohungen und stellen die Automatisierung über eine intuitive Schnittstelle bereit. Und auch bei der Rechnerbelastung hat sich einiges getan. Die Software schränkt die Computernutzung kaum noch ein.

Nervig sind die Werbeeinblendungen, die auf die kostenpflichtige Version des Schutzprogramms hinweisen.

In Sachen Ausstattung muss sich die Free-Version deutlich den kostenpflichtigen Konkurrenten geschlagen geben. Extra-Funktionen gibt es kaum.
Hauptmenü von Avast
Hauptmenü
Schutzkomponenten
Virenschutz
Kostenloser Download: Avast Free Antivirus herunterladen (Link: avast.com)

Testergebnisse Avast Free Antivirus:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:9,5
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Phishing-Schutz:Nein
Firewall:Nein
Kindersicherung:Nein
Passwort-Manager:Ja
Ransomware-Schutz:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software-Updater:Nein
VPN-Dienst:Nein
W-LAN Schutz:Ja
Webcam Schutz:Ja
Kosten:Kostenlos
Fazit:
  • Guter Virenschutz
  • Geringe Systembelastung
  • Nervige Werbung
  • Keine Extra-Funktionen

Der Windows Defender mit Performance-Problemen

Für Anwender, die mit Windows unterwegs sind, soll der Windows Defender eine kostenlose Alternative zu kostenpflichtigen Antivirenprogrammen darstellen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Schutzlösung ist vorinstalliert und in die Systemarchitektur von Windows integriert. Aber ist der Defender auch gut genug, um alternative Schutzsoftware zu ersetzen?

Windows Defender Security Center
Windows Defender Security Center
In jüngster Zeit hat sich die Virenschutz-Leistung deutlich gebessert und schlägt sich mittlerweile sehr gut. Die langfristige Tendenz muss man beobachten. Aktuell kämpft das Programm leider mit Performance-Problemen. Laut AV-Comparatives[5] (Oktober 2021) geht der Windows Defender nicht gerade sparsam mit Systemressourcen um. In den Benchmark-Tests landet der Windows Defender bei den Messwerten überwiegend auf dem letzten Platz, erreicht deutlich schlechtere Werte als die anderen Virenschutz-Programme. Gerade ältere Computer stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Besonders beim Kopieren großer Datenmengen ist die Systemlast spürbar.

Große Schwierigkeiten sehen wir auch bei der Offline-Malware-Erkennung[3], so geht die Schutzleistung ohne Internetverbindung deutlich zurück (68.8 Prozent).

Der Funktionsumfang unterscheidet sich enorm von denen herkömmlicher Anbieter. Es fehlt unter anderem ein Phishing-Schutz, ein Spamfilter und eine Malware-Prüfung eingehender Mails.

Tipp: PUPs blockieren mit dem Windows Defender Wenn Sie den Windows Defender nutzen, empfehlen wir Ihnen, die PUP-Blockierung zu aktivieren. Diese ist standardmäßig weder aktiviert noch als optionale Funktion im Windows Defender sichtbar. PUPs (potenziell unerwünschte Programme) sind Softwarekomponenten (Symbolleisten, Browsererweiterungen, Adware). Diese werden häufig bei der Installation von kostenlosen Programmen heimlich mitinstalliert. Der Windows Defender kann diese Softwarekomponenten blockieren.

Sie können den PUP-Schutz in der PowerShell aktivieren. Um die PowerShell aufzurufen, drücken Sie Windows + X und klicken Sie auf Windows PowerShell (Administrator). Geben Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl Set-MpPreference -PUAProtection Enabled ein, und drücken Sie die Enter-Taste. Der PUP-Blocker ist jetzt aktiviert. Um den PUP-Blocker wieder zu deaktivieren, benutzen Sie den Befehl Set-MpPreference -PUAProtection Disabled.

Die weiteren Virenschutz­programme

McAfee Total Protection

Über McAfee gab es in den vergangenen Jahren einige interessante Berichte. Nicht nur über das Unternehmen selbst, sondern auch über den Gründer John McAfee. Als weltweit führendes Sicherheitsunternehmen zählt McAfee hinsichtlich PC-Sicherheitslösungen zu den Pionieren. McAfee ist nun Teil von Intel Security. Mit der bekannten McAfee Total Protection (Link: mcafee.com) überwachen Sie Ihre Geräte sowie angeschlossene Netzwerklaufwerke.

Die Virenschutzwerte sind gut: 99,6 Prozent aller Schadprogramme wurden im Real-World-Test von AV-Comparatives[2] (Juli - August 2021) erkannt.

Leider trübt das Preismodell von McAfee die recht guten Virenschutzwerte: 69,95 Euro fallen im zweiten Jahr an (Abo-Falle)! Die guten Virenschutzwerte rechtfertigen unserer Meinung nach den teuren Preis nicht.

Sind Sie häufig in sozialen Netzwerken unterwegs, hat McAfee Total Protection eine interessante Sicherheitsfunktion für Sie parat: Messenger- und Social-Media-Schutz halten Sie davon ab, versehentlich verseuchte Links anzuklicken oder Dateien anzunehmen. E-Mails überwacht das Programm ebenso.

Permanent aktiv ist der Browserschutz, der Downloads und Links in Echtzeit überprüft.

Testergebnisse McAfee Total Protection:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:9,0
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Phishing-Schutz:Nein
Firewall:Ja
Kindersicherung:Ja
Passwort-Manager:Nein
Ransomware-Schutz:Ja
Sicherer Browser:Ja
Software-Updater:Ja
VPN-Dienst:Ja
W-LAN Schutz:Ja
Webcam Schutz:Ja
Preis:29,95 Euro (1 Jahr / 1 Gerät) (Achtung Abo-Falle, 69,95 Euro im zweiten Jahr!)
Vor- und Nachteile:
  • Guter Virenschutz
  • Leicht erhöhte Systembelastung
  • Schlechte Kindersicherung

F-Secure Total

Mit F-Secure Total (Link: f-secure.com) erhalten Sie einen automatischen, sich selbst aktualisierenden Schutz vor Malware. Positiv ist die sehr gute Rate erkannter Schadprogramme. Aber: In den letzten Tests von AV-Comparatives kam es zu sehr vielen Fehlalarmen.

Online-Banking und -Shopping überwacht F-Secure durch einen Schutz, der den Online-Handel sicherer machen soll und Ihre Identität gegen Diebstahl schützt. Zusätzlich integriert der Hersteller einen Browser-Schutz, der während der Nutzung des Browsers vor potenziell gefährlichen Links warnt.

Weiterhin befindet sich im Programmpaket ein Kinderschutz. Dieser sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche nur auf Webseiten surfen, die für sie geeignet sind. Eine geringe Systembelastung sorgt auch auf Einsteiger-Notebooks dafür, dass F-Secure Total die Nutzung des Geräts nicht spürbar verlangsamt. Um die Performance des eigenen Virenschutzes zu verbessern, ist das Programmpaket permanent mit der Cloud von F-Secure verbunden.

Zusätzlich enthalten ist ein Passwort-Manager. Ein Programm, in dem Sie Ihre Passwörter sichern können. Möchten Sie sich irgendwo einloggen, gehen Sie in Ihren Passwort Safe, kopieren das Passwort und fügen es im Loginfeld ein. Für den Passwort Safe haben Sie ein sogenanntes Master-Passwort. Ein besonders komplexes und damit weitgehend sicheres Passwort, mit dem Sie den Zugang zum Passwort-Manager sichern.

Einen speziellen Modus für Spiele bietet F-Secure Total nicht. Dafür können Sie das Tool aber für kurze Zeit mit nur zwei Mausklicks deaktivieren.

Das Programm unterstützt neben Windows und macOS auch Android und iOS.

Testergebnisse F-Secure Total:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:9,5
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Phishing-Schutz:Ja
Firewall:Nein
Kindersicherung:Ja
Passwort-Manager:Nein
Ransomware-Schutz:Nein
Sicherer Browser:Nein
Software-Updater:Nein
VPN-Dienst:Nein
W-LAN Schutz:Nein
Webcam Schutz:Nein
Kosten:59,99 Euro (1 Jahr / 3 Geräte)
Fazit:
  • Guter Virenschutz
  • Zahlreiche Fehlalarme
  • Hoher Kaufpreis

AVG Internet Security

AVG Internet Security (Link: avg.com) bringt einen Virenschutz mit, der Ihren Computer zuverlässig auf Schadsoftware überwacht.

Wahlweise fügen Sie Fotos und andere Daten in einen virtuellen Safe ein. Dort verschlüsselt AVG Internet Security Ihre Daten. Verlieren Sie beispielsweise ein Notebook am Flughafen, kommt der Finder nicht an diese Dokumente. Weiterhin überwacht das Tool bekannte Phishing-Mechanismen und Spam. Damit Online-Banking und damit auch -Shopping sicherer ablaufen. Geben Sie wichtige Daten in Formulare ohne Sicherheitszertifikat ein, warnt die Internet Security ebenfalls davor.

Der Hersteller ist großzügig und stellt die Software für eine unbegrenzte Anzahl von Geräten bereit. Die Verwaltung aller Geräte und Nutzer geschieht online über eine Web-Oberfläche, die Sie von überall aus öffnen können.

Testergebnisse AVG Internet Security:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:9,5
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Phishing-Schutz:Ja
Firewall:ja
Kindersicherung:Nein
Passwort-Manager:Nein
Ransomware-Schutz:Nein
Sicherer Browser:Nein
Software-Updater:Nein
VPN-Dienst:Nein
W-LAN Schutz:Nein
Webcam Schutz:Nein
Kosten:26,99 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)
Fazit:
  • Nervige Werbung für AVG Tuneup

AVG Anti-Virus Free

Einen kostenlosen Rundumschutz vor Trojanern, Viren, Malware und Spyware bietet AVG Anti-Virus Free (Link: avg.com). Wie die kostenpflichtige Version auch, scannt die Freeware den PC nach allen Arten gängiger Schadsoftware. Wird ein positiver Befall vermeldet, können die Dateien wahlweise gelöscht oder in die Quarantäne verschoben werden. Dort können sie keinen Schaden mehr anrichten.

Verdächtige oder gefährliche Internetseiten werden über den sogenannten Link-Scanner im Auge behalten. Er informiert den Nutzer über unsichere Downloads und gibt eine Sicherheitseinschätzung zu Links, die in den Trefferlisten von Suchmaschinen angezeigt werden. Dadurch hat der Nutzer die Möglichkeit, solche Links schon vor dem Anklicken zu erkennen.

Sowohl in der Vollversion als auch in der kostenlosen Version bietet AVG einen automatischen Scan externer Laufwerke (CD, DVD, USB). Wer nur diese Funktionen nutzen möchte, kann die Software im passiven Modus betreiben. Dann ist der Echtzeitschutz deaktiviert. Dies ist aber nur empfehlenswert, wenn der Schutz durch ein anderes Programm gewährleistet wird.

Der Funktionsumfang ist überschaubar. Es fehlt im Vergleich zur Vollversion u. a. der Ransomware- und Phishing-Schutz. Ebenfalls nicht verfügbar ist der VPN.
Wichtig: Die Installation ist ein wenig verwirrend. Sie müssen die Basisversion auswählen, um die kostenlose Version zu installieren. Sonstige Programme sollten Sie abwählen.
Testergebnisse AVG Anti-Virus Free:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:9,5
Betriebssystem:Windows, Mac, Android
Phishing-Schutz:Ja
Firewall:Nein
Kindersicherung:Nein
Passwort-Manager:Nein
Ransomware-Schutz:Nein
Sicherer Browser:Nein
Software-Updater:Nein
VPN-Dienst:Nein
W-LAN Schutz:Nein
Webcam Schutz:Nein
Kosten:Kostenlos
Fazit:
  • Die Installation ist etwas verwirrend für den Benutzer
  • Viel Werbung für Kauf-Produkte

Trend Micro Maximum Security

Trend Micro Logo Mit Trend Micro Maximum Security (Link: trendmicro.com) kauft der Nutzer ein Paket zum Schutz vor Viren, Rootkits, Trojanern und Spyware. Der Echtzeitschutz gewährleistet eine Überwachung des E-Mail-Verkehrs sowie aller Aktivitäten im Netzwerk. Werden Gefahren erkannt, werden sie blockiert. Ein eingebauter Ransomware-Schutz schützt darüber hinaus vor schädlichen Programmen, die den Computer sperren.

Die Schutzsoftware zeigt eine erstklassige Erkennungsrate (100 Prozent) im Test von AV-Comparatives[2] (Juli - August 2021). Doch 10 Fehlalarme stören den guten Eindruck und verhindern eine bessere Bewertung.

In Sachen Performance[5] schwächelt Trend Micro etwas. Auf älteren Computern muss man daher mit Leistungseinbrüchen rechnen.

Wer die Computer-Version erwirbt, erhält die mobile Version für Android-, & iOS-Smartphones kostenlos dazu. Damit ist das Handy ebenfalls vor Viren und Spyware geschützt und das Surfen im Netz wird durch Scans von Links und Webseiten sicherer. Wird das Handy gestohlen, kann es vom Computer aus gesperrt werden.

Über die Kindersicherung kann man festlegen, zu welchen Zeiten und wie lange am Stück die Kinder an den PC bzw. ins Internet dürfen. Darüber hinaus lassen sich bestimmte Webinhalte blocken, die als jugendgefährdend eingestuft werden.

Testergebnisse Trend Micro Maximum Security:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:9,0
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Phishing-Schutz:Nein
Firewall:Nein
Kindersicherung:Ja
Passwort-Manager:Nein
Ransomware-Schutz:Ja
Sicherer Browser:Ja
Software-Updater:Nein
VPN-Dienst:Nein
W-LAN Schutz:Nein
Webcam Schutz:Nein
Kosten:69,95 Euro (1 Jahr / 3 Geräte)
Fazit:
  • Guter Virenschutz
  • Viele Fehlalarme
  • Recht hohe Systembelastung

Norton 360 Premium

Mit Norton 360 Premium (Link: norton.com) sichern Sie bis zu 10 Geräte auf einmal gegen Schadsoftware wie Spyware, Viren, Würmer oder auch Ransomware. "Geräte" bedeutet in diesem Fall, dass Sie nicht nur Windows-PCs schützen können. Sondern auch Notebooks mit macOS, Android- oder iOS-Smartphones und auch Tablets.

Zahlreiche Tests bescheinigen Norton einen starken Virenschutz. Im letzten Real-World Protection Test von AV-Comparatives[2] (Juli - August 2021) schnitt das Programm mit einer Erkennungsrate von 99,5% ab. Leider fiel Norton mit zahlreichen Fehlalarmen negativ auf. Im Performance-Test[5] schnitt die Norton-Software gut ab.

Alle Programmteile (Virenschutz, Firewall, Spyware-Protection) können Sie online über ein Web-Portal verwalten. Dort konfigurieren Sie jedes Gerät einzeln.

Norton geht bei seiner Arbeit präventiv vor. Das Programm warnt Sie, wenn Sie sich unsignierte Android-Apps oder gefährliche .exe-Dateien unter Windows herunterladen. Überprüft werden auch der E-Mail-Eingang sowie die Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Bei einem Klick auf eventuell gefährliche Links, erhalten Sie umgehend eine Warnung.

Falls die Anwendung versagt und Schadsoftware nicht findet, können Sie Ihr Geld zurückverlangen.
Vorsicht beim Kauf: Man schließt automatisch ein Abo ab!
Testergebnisse Norton 360 Premium:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:8,5
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Phishing-Schutz:Ja
Firewall:Ja
Kindersicherung:Ja
Passwort-Manager:Ja
Ransomware-Schutz:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software-Updater:Ja
VPN-Dienst:Ja
W-LAN Schutz:Ja
Webcam Schutz:Ja
Kosten:39,99 Euro (1 Jahr / 10 Geräte) (Vorsicht Abo-Falle, 104,99 Euro im zweiten Jahr!)
Fazit:
  • Guter Virenschutz
  • Übersichtliche Oberfläche
  • Viele Fehlalarme
  • Komplizierte Kontaktaufnahme
  • Voreinstellung für ein teures Zwangsabo

ESET Smart Security Premium

Mit ESET Smart Security Premium (Link: eset) kauft man ein umfassendes Schutzpaket. Hinsichtlich der Erkennungsrate liegt die Software im Mittelfeld. Eset leistet sich gelegentlich ein paar Patzer. Im Funktionsumfang enthalten sind eine Firewall und ein Schutz gegen Phishing. Ergänzt werden die Virenschutz-Funktionen durch eine Kindersicherung. Diese soll dafür sorgen, dass nicht jugendfreie Inhalte vor Kinderaugen verborgen bleiben.

Das komplett in Deutsch gehaltene Programm überprüft wahlweise auch angeschlossene Netzwerklaufwerke. Im Spielmodus werden Virenfunde oder Update-Mitteilungen geblockt. Empfindliche Nutzer deaktivieren das Programm für eine kurze Zeit.

Die Anwendung prüft E-Mails und behält den Chatverlauf in sozialen Netzwerken im Blick.

Die geringe Systembelastung während der Überwachung macht die Applikation auch für ältere Geräte, denen langsam die Rechenleistung ausgeht, interessant.

Neben einer Mac-Variante existieren auch Lösungen für Android- und iOS (Hinweis: Auf dem iPhone / iPad sind Virenscanner unnötig).

Testergebnisse ESET Smart Security Premium:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:8,0
Betriebssystem:Windows, Mac, Linux, Android, iOS
Phishing-Schutz:Ja
Firewall:Ja
Kindersicherung:Ja
Passwort-Manager:Ja
Ransomware-Schutz:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software-Updater:Ja
VPN-Dienst:Ja
W-LAN Schutz:Ja
Webcam Schutz:Ja
Kosten:49,94 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)
Fazit:
  • Sehr geringe Systembelastung
  • Wenige Fehlalarme
  • Mittelmäßiger Virenschutz

Avira Internet Security

Avira hat die Software Avira Internet Security (Link: avira.com) komplett überarbeitet. Die Benutzeroberfläche wirkt nun etwas stimmiger. Leider ist die Virenschutz-Qualität nicht ganz zufriedenstellend. Im aktuellen Test von AV-Comparatives[2] schneidet Avira nur mit einer Schutzwirkung von 98.7 Prozent ab - unterdurchschnittlich.

In Bezug auf die Leistung ist Avira etwas langsamer als zum Beispiel Eset, Bitdefender oder Kaspersky. In der Regel sollten Sie jedoch keine spürbare Verlangsamung des Computers feststellen.

Solange man keine Optionen verändern möchte, ist man mit Avira gut aufgehoben. Sobald man jedoch in diesen Menüpunkt wechselt, verliert man schnell die Übersicht, denn die Software lässt sich sehr umfangreich konfigurieren. Allerdings sind die Optionen nicht immer logisch angeordnet.

Der Browserschutz verhindert die Übertragung von gefährlichen Dateien und das Anklicken dubioser Links. Das komplett in Deutsch gehaltene Programm verfügt außerdem über die Fähigkeit, verschiedene Nutzerprofile anzulegen. Sodass mehrere Personen an einem Gerät jeweils eigene Einstellungen vornehmen können.

Einen Kinderschutz bietet die Security Suite leider nicht.

Wer die Security Suite testen möchte, kann eine 1 Monats-Lizenz kaufen (4,95 Euro).

Testergebnisse Avira Internet Security:
EigenschaftTestergebnis
Schutzleistung:8,0
Betriebssystem:Windows
Phishing-Schutz:Ja
Firewall:Nein
Kindersicherung:Nein
Passwort-Manager:Ja
Ransomware-Schutz:Nein
Sicherer Browser:Nein
Software-Updater:Ja
VPN-Dienst:Ja
W-LAN Schutz:Nein
Webcam Schutz:Nein
Kosten:44,95 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)
Fazit:
  • Unübersichtliche Benutzeroberfläche
  • Mittelmäßiger Virenschutz

Vorsicht vor der automatischen Lizenzverlängerung

Kostenpflichtige Virenschutz-Lösungen werden in der Regel als Jahresabonnement verkauft. Häufig erhalten Sie einen kräftigen Preisnachlass für das erste Jahr, doch Vorsicht ist geboten: Wenn die automatische Lizenzverlängerung nach einem Jahr erfolgt, verlangen die Hersteller meist den vollen Verkaufspreis (oft 100 % mehr).

Norton ist einer von zahlreichen Virenschutzanbietern, deren Virenschutz-Lösungen sich automatisch verlängern. Während man für die Software Norton 360 Premium im ersten Jahr noch 39,99 Euro zahlt, werden im zweiten Jahr satte 104,99 Euro fällig. Eine Erhöhung um über 100%.

automatische Lizenzverlängerung bei Norton

Reicht ein kostenloser Virenschutz?

Kostenloser oder kostenpflichtiger Virenschutz
Kostenloser oder kostenpflichtiger Virenschutz
Gute Schutzprogramme spüren nicht nur Viren, sondern auch andere Schadprogramme zuverlässig auf. Es gibt inzwischen zahlreiche kostenlose Programme, die einen guten Virenschutz bieten. Daher muss kein Geld ausgegeben werden. Ob Sie für Sicherheitssoftware Geld ausgeben wollen oder nicht, müssen Sie selbst entscheiden.

Wer auf einen kostenlosen Virenschutz setzt, muss mit Werbung leben. Darüber hinaus punkten kostenpflichtige Programme mit einer Reihe von Zusatzfunktionen. So gibt es Programme, die neben Virenscanner und Firewall z. B. auch einen Passwort-Manager, eine Datenverschlüsselung und eine Kindersicherung enthalten.

Ein weiterer Vorteil von Kaufprodukten: Die kostenlose Beratung per Telefon und E-Mail.

So bewerten wir

Wir nutzen die Testdaten der zwei unabhängigen Testabore AV-Comparatives und AV-TEST. Zudem testen wir die Ausstattung & Bedienung der verschiedenen Virenschutz-Programme 1-mal jährlich in einem eigenen Praxistest.

Beispiel-Auswertung der AV-Comparatives Testdaten:
Real World Protection
Real World Test
False Positives
False Positives
Lesen Sie auch: Unsere Bewertungskriterien, so bewerten wir

Weitere unabhängige Virenschutz-Tests

Wir empfehlen, dass Sie auch die Testergebnisse anderer Webseiten soweit wie möglich nutzen.

Einzelnachweise

  1. kaspersky.de - Kaspersky Lab entdeckt täglich 360.000 neue schädliche Dateien
  2. a b c d e f g av-comparatives.org: Real-World Protection Test (Juli-August 2021)
  3. a b c av-comparatives.org - Malware Protection Test (September 2021)
  4. a b c d e av-test.org - Windows Antivirus-Programme für Privatanwender (August 2021)
  5. a b c d e av-comparatives.org - Performance Test (October 2021)
  6. test.de: Sicherheitssoftware im Test

Letzte Änderung am 12.11.2021: Die Performance-Testdaten von AV-Comparatives wurden aktualisiert. Preisupdates bei einigen Virenschutz-Lösungen.

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