Virenschutz Test 2024: Die 12 besten Programme im Vergleich

25. Februar 2024 | Von:
Virenschutz Test Täglich entdecken die Experten von Kaspersky 380.000 neue Schädlinge im Internet[1]. Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und selbst technisch versierte Anwender fangen sich ohne Schutzprogramm ganz schnell einen Schädling ein. Grund genug, den eigenen Computer mit einer guten Virenschutz-Software auszustatten. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Virenschutz­programmen auf dem Markt. Kostenlose und kostenpflichtige. Aber wie gut schützen die Virenschutz-Lösungen wirklich?

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Das Wichtigste in Kürze

  • Wir haben 12 verschiedene Virenschutzprogramme miteinander verglichen ↓. Dazu haben wir sowohl eigene Tests durchgeführt als auch die Testergebnisse von AV-Comparatives und AV-Test verwendet.
  • Bitdefender Icon
    Bester Virenschutz: Die Virenschutz-Software Bitdefender Total Security ↓ bietet den derzeit besten Schutz vor Malware, ohne das System zu belasten. Die hohe Qualität wird durch verschiedene unabhängige Tests bestätigt. Zuletzt überzeugte Bitdefender mit der besten Schutzwirkung im Test der renommierten Stiftung Warentest (3/2024). Hinweis: Aktuell gibt es die Bitdefender-Software 50% günstiger (bitdefender.de).
  • Avast Icon
    Bester kostenloser Virenschutz: Avast Free Antivirus ↓ ist ein gutes Beispiel dafür, dass guter Schutz nicht immer teuer sein muss. Es schützt das System gut, ohne die Performance übermäßig zu beeinträchtigen. Einziger Kritikpunkt sind die ständigen nervigen Werbeeinblendungen.
  • Microsoft Icon
    Windows Defender als Virenschutz: Der Windows Defender ↓ hat in den letzten Jahren einige wichtige Verbesserungen beim Virenschutz erfahren. Allerdings hat das Schutzprogramm mit erheblichen Performance-Problemen zu kämpfen.
  • Warnung vor Kaspersky: Kaspersky ↓ hat sich im Laufe der Jahre einen guten Ruf für zuverlässigen Virenschutz erworben. Aktuell warnt jedoch u.a. das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor dem Einsatz von Kaspersky-Produkten (russischer Hersteller). Hintergrund sind geopolitische Spannungen.
  • Achtung automatische Verlängerung: Bei kostenpflichtigen Programmen sollte man die automatische Verlängerung nach einem Jahr im Auge behalten ↓, da die Preise dann oft stark steigen.

Der beste Virenschutz: Internet Security-Suiten im Vergleich

Welcher Virenschutz bietet den besten Schutz? Muss es unbedingt eine kostenpflichtige Security-Suite sein, oder reicht eine kostenlose Antivirenschutz-Lösung? Der nachfolgende Vergleich setzt sich aus den Testdisziplinen Schutzwirkung, Performance und Software zusammen (jeweils maximal 3 Punkte).

Platz 1 Platz 2 Platz 3 Platz 4 Platz 5 Platz 6 Platz 7 Platz 8 Platz 9 Platz 10 Platz 11 Platz 12
Bitdefender Total Security AVG Internet Security Avira Prime Kaspersky Premium F-Secure Total Avast Free Antivirus AVG AntiVirus Free Trend Micro Maximum Security McAfee Total Protection Norton 360 Advanced ESET Home Security Premium Microsoft Windows Defender
Preis 42,49 Euro 43,99 Euro 59,95 Euro 38,99 Euro 69,99 Euro Kostenlos Kostenlos 24,95 Euro 44,95 Euro 39,99 Euro 49,99 Euro Kostenlos
50 Prozent Rabatt

(bitdefender.de)

(avg.com)

(avira.com)

(kaspersky.de)

(f-secure.com)

(avast.com)

(avg.com)

(trendmicro.com)

(mcafee.com)

(norton.com)

(eset.com)

(microsoft.com)
Gesamt Gesamtwertung
9 Pkt. 8 Pkt. 8 Pkt. 7,5 Pkt. 7 Pkt. 7 Pkt. 7 Pkt. 6,5 Pkt. 6 Pkt. 6 Pkt. 6 Pkt. 5,5 Pkt.
Schutz­wirkung Schutzwirkung
3 Pkt. 3 Pkt. 2,5 Pkt. 3 Pkt. 2 Pkt. 2 Pkt. 3 Pkt. 2 Pkt. 2 Pkt. 2 Pkt. 1 Pkt. 2,5 Pkt.
Performance 3 Pkt. 3 Pkt. 3 Pkt. 2,5 Pkt. 3 Pkt. 3 Pkt. 3 Pkt. 2 Pkt. 3 Pkt. 3 Pkt. 3 Pkt. 1 Pkt.
Software 3 Pkt. 2 Pkt. 2,5 Pkt. 2 Pkt. 2 Pkt. 2 Pkt. 1 Pkt. 2,5 Pkt. 1 Pkt. 1 Pkt. 2 Pkt. 2 Pkt.
Firewall
VPN
Phishing-Schutz
Passwort-Manager
Kinderschutz
Software-Updater
Sicherer Browser
Geräte (pro Lizenz) 5 Geräte 1 Gerät 5 Geräte 3 Geräte 1 Gerät Unbegrenzt Unbegrenzt 3 Geräte 1 Gerät 10 Geräte 1 Gerät Unbegrenzt
Anmerkung Bester Virenschutz. Auch laut Stiftung Warentest. Verkaufte in der Vergangenheit Daten von Nutzern. Unzuverlässiger Schutz vor Phishing. Fein­justierungen notwendig Das BSI warnt vor dem russischen Antivirus-Hersteller. Verursacht eine große Anzahl von Fehlalarmen. Bester kostenloser Virenschutz. Enthält nervige Eigenwerbung. Enthält nervige Werbung. Kein guter Phishing-Schutz. Verursacht viele Fehlalarme. Schwache Virenschutz­leistung. Abo-Falle beim Kauf. Viele Fehlalarme. Installiert einen Krypto-Miner. Abo-Falle. Die Virenschutz­leistung kann nicht überzeugen. Relativ teuer. Hohe Performance­einbußen.
Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓ Details ↓
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So testen und bewerten wir ↓

Schutzleistung der Virenschutz­programme

Die wichtigste Fähigkeit eines Antivirenprogramms ist die Erkennung von Schadsoftware. Doch nicht jede Virenschutz-Lösung schützt gleich gut. In unserer Vergleichstabelle ↑ haben wir Punkte für die Schutzwirkung der verschiedenen Virenschutzprodukte vergeben. Diese Punktebewertung gibt einen schnellen Überblick über die Schutzwirkung der einzelnen Produkte. Im Folgenden wird die Schutzwirkung der verschiedenen Antivirenprogramme in Prozent angegeben. Basis für die Virenschutz-Platzierungen sind eigene Tests sowie die Tests der unabhängigen Testlabore AV-Comparatives[2][3] und AV-Test[4].

*Die Schutzwirkung berücksichtigt mehrere wichtige Faktoren: die Schutzleistung gegen aktuelle Malware, die Anzahl der Fehlalarme, die Offline-Malware-Erkennung und die Anti-Phishing-Leistung. Basierend auf diesen Faktoren wird ein Gesamtscore in Prozent berechnet, der die Gesamtschutzwirkung des Virenschutzprogramms widerspiegelt.

Testsieger: Bitdefender Total Security - Bester Virenschutz, geringe Systembelastung

Bitdefender Icon
42,49 Euro
5 Geräte

(bitdefender.de)
Das Programm Bitdefender Total Security (Link: bitdefender.de) schützt sehr gut vor allen Arten von Malware und belegt den ersten Platz. In den Tests des unabhängigen Testlabors AV-TEST[4] und in unseren eigenen Tests zeigte das Programm eine hervorragende Leistung. Bitdefender erkannte alle Schädlinge. Auch die Performance ist exzellent, das Sicherheitsprodukt hat kaum Auswirkungen auf die Systemleistung. Dies bestätigen sowohl aktuelle Benchmark- als auch Praxistests.

Zahlreiche Testergebnisse unterstreichen die Top-Bewertung. Unter anderem glänzte Bitdefender im letzten Virenschutz-Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 3/2024)[6] mit der besten Schutzleistung.

▶ Rabatt-Aktion: Aktuell 50% Rabatt auf Bitdefender.de

Die Bedienung der Bitdefender Total Security ist benutzerfreundlich, egal ob Sie Anfänger oder Profi sind. Nach der Installation der Bitdefender-Software ist kein Zutun des Benutzers erforderlich. Das Programm ist so eingestellt, dass es automatisch für optimalen Schutz sorgt. Wer mehr ins Detail gehen möchte, kann mit wenigen Klicks individuelle Einstellungen vornehmen.

Im Mittelpunkt steht eine Art Infozentrale. Hier sieht der Nutzer jederzeit, wie es um die Sicherheit seines PCs und seiner persönlichen Daten bestellt ist.
Bitdefender Internet Security
Installation
Bitdefender Total Security Infozentrale
Infozentrale
Bitdefender Schutzfunktionen
Schutz
Bitdefender Einstellungen
Datenschutz
Bitdefender Meldungen
Meldungen
Um gefährliche von harmlosen Dateien zu unterscheiden, setzt Bitdefender auf maschinelles Lernen. Dahinter verbirgt sich eine Art künstliche Intelligenz.

Das Programm verfügt über zahlreiche praktische Funktionen wie eine Firewall, eine Kindersicherung, einen Diebstahlschutz, eine Geldbörse, einen Phishing- & Spamschutz, einen Passwort-Manager und einen VPN-Dienst. Der mitgelieferte VPN-Dienst bietet leider nur ein begrenztes Datenvolumen (200 MB / Tag und Gerät). Dazu muss man jedoch sagen, dass die meisten Schutzprogramme mit VPN-Funktion das Datenvolumen einschränken. Für 34,99 Euro erhält man bei Bitdefender unbegrenztes Datenvolumen, was im direkten Vergleich mit bekannten VPN-Anbietern ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt.

Mit der Version 2024 hat das Programm einige Verbesserungen erfahren - am nützlichsten ist der verbesserte Schutz vor Ransomware. In unserem Test hat das Programm ausnahmslos alle Ransomware Samples erkannt und erfolgreich abgewehrt. Sehr umfangreich fällt nun auch der Funktionsumfang bei der Kindersicherung aus. So können beispielsweise erlaubte und nicht erlaubte Bereiche in der Heimatstadt festgelegt werden. Sobald das Kind eine nicht erlaubte Zone betritt, werden die Eltern informiert. Zum Beispiel per Push-Nachricht (iOS, Android).
Bitdefender hat seine Hausaufgaben in Sachen Bedienung und Virenschutz sehr gut gemacht. Das Programm arbeitet zuverlässig, ist leicht zu bedienen und bietet einen hohen Komfort. Ein Jahresabonnement der Total Security Suite erlaubt die Installation auf 5 Geräten (Windows, macOS, iOS und Android).
Aktuell 50% Rabatt
Bitdefender bietet den besten Virenschutz, den man derzeit kaufen kann - und zum Testzeitpunkt sogar den günstigsten. Aktuell gibt es 50 Prozent Rabatt auf die Bitdefender Total Security Suite.

(bitdefender.de)

Bitdefender Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von Bitdefender

  • Beste Leistung beim Virenschutz
  • Keine Performanceeinbußen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten
  • Viele Zusatzfunktionen, vor allem der Ransomware-Schutz von Bitdefender hat uns überzeugt.
  • Die VPN-Funktion hat ein Datenvolumen von 200 MB pro Tag. Eine Premium VPN Option mit unbegrenztem Datenvolumen kann für 48,99 Euro/Jahr hinzugebucht werden.
Mehr erfahren: Bitdefender im Test

AVG Internet Security - Guter Virenschutz, schwacher Support

AVG Icon
43,99 Euro
1 Gerät

(avg.com)
AVG Internet Security (Link: avg.com) bringt einen Virenschutz mit, der den Computer zuverlässig auf Schadsoftware überwacht (auf einem Virenschutzniveau mit Avast). Hinsichtlich der Systembelastung kann AVG laut AV-Test[4] zu einer leichten Verlangsamung der Systemgeschwindigkeit führen, unser subjektiver Leistungseindruck war jedoch gut.

AVG bewirbt die Virenschutz-Software mit einer „simplen Benutzeroberfläche“. Diesem Anspruch wird die Software auf jeden Fall gerecht. Die Oberfläche überzeugt uns voll und ganz.

Sehr gut ist der Ransomware-Schutz von AVG. Ist das Modul aktiviert, werden automatisch die Dateien im Dokumentenordner geschützt. Selbstverständlich können auch weitere Ordner hinzugefügt werden. Bei jedem Versuch, eine dieser geschützten Dateien zu bearbeiten, erscheint eine Meldung, die bestätigt werden muss, bevor Änderungen vorgenommen werden können. In unserem Test funktionierte dieser Schutz tadellos.

Online-Banking und -Shopping können ein hohes Risiko darstellen, wenn Ihre persönlichen Daten in die falschen Hände geraten. AVG Internet Security bietet einen sicheren Browser (basiert auf Chromium) namens "AVG Secure Browser", der Ihre Online-Transaktionen verschlüsselt und Ihre Kreditkarteninformationen vor Hackern und Datendieben schützt. Basierend auf unseren Tests können wir bestätigen, dass der AVG Secure Browser eine spürbare Sicherheitsschicht bietet.
AVG Internet Security Benutzeroberfläche
Hauptmenü
AVG Internet Security Scan
Scan
AVG Internet Security Ransomware-Schutz
Anti Ransom
Die Supportstrategie von AVG muss dringend überdacht werden. In unserer schnelllebigen Welt kann der Kundendienst oft den Unterschied zwischen einem treuen Kundenstamm und frustrierten Nutzern ausmachen. Unsere Erfahrungen mit AVG waren in dieser Hinsicht nicht optimal. Wir reichten ein Support-Ticket ein, um ein dringendes Problem zu lösen, das die Funktionalität unseres Systems stark beeinträchtigte. Wir hatten gehofft, innerhalb kurzer Zeit eine Antwort und Unterstützung zu erhalten. Leider hat es zwei Wochen gedauert, bis AVG auf unser Support-Ticket reagiert hat.

Ein weiterer Kritikpunkt, der in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben soll: Während viele global agierende Unternehmen einen mehrsprachigen Support anbieten, um ein breites Kundenspektrum weltweit zu bedienen, bietet AVG diesen Service nur in englischer Sprache an.
AVG Technologies wurde 2016 von Avast Software übernommen. Im Januar 2020 geriet Avast Software in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass das Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Jumpshot Kundendaten verkauft hatte. Dabei handelte es sich um detaillierte Browserdaten von Millionen von Nutzern, die ohne deren Wissen oder ausdrückliche Zustimmung gesammelt worden waren. Der Datenverkauf umfasste Informationen über besuchte Websites, Suchanfragen und Standortdaten. Das Vertrauen in das Unternehmen ist stark gesunken.

AVG Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von AVG

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Bietet einen guten Schutz gegen Phishing und Ransomware
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Einige Zusatzfunktionen
  • Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten für Fachleute
  • Leichte Performanceeinbußen
  • AVG nervt mit Meldungen, um dem Nutzer weitere Produkte zu verkaufen
  • Veralteter und sehr eingeschränkter Virenschutz für macOS
  • Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis der Einzellizenz
  • Der telefonische Kundenservice ist leider nur in englischer Sprache verfügbar
  • Verkaufte in der Vergangenheit Daten von Nutzern

Der Windows Defender mit Performance-Problemen

Windows Defender Security Center
Windows Defender Security Center
Für Anwender, die mit Windows unterwegs sind, soll der Windows Defender eine kostenlose Alternative zu kostenpflichtigen Antivirenprogrammen darstellen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Schutzlösung ist vorinstalliert und in die Systemarchitektur von Windows integriert. Aber ist der Defender auch gut genug, um alternative Schutzsoftware zu ersetzen?

In jüngster Zeit hat sich die Virenschutz-Leistung deutlich gebessert und schlägt sich mittlerweile recht gut. Die langfristige Tendenz muss man beobachten. Aktuell kämpft das Programm leider mit Performance-Problemen. Laut AV-Comparatives[5] geht der Windows Defender nicht gerade sparsam mit Systemressourcen um. In den Benchmark-Tests landet der Windows Defender bei den Messwerten überwiegend auf dem letzten Platz und erreicht deutlich schlechtere Werte als die anderen Virenschutzprogramme. Gerade ältere Rechner stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Vor allem beim Kopieren großer Datenmengen macht sich die Systembelastung bemerkbar.

Dieses Ergebnis spiegelte sich auch in unseren letzten Tests wider. Trotz seiner Vorteile in anderen Bereichen, wie Benutzerfreundlichkeit und Integration in das Windows-System, schien er eine deutlich spürbare Verlangsamung des Betriebssystems zu verursachen. Dieses Ergebnis war für uns etwas enttäuschend, da man von einem hauseigenen Produkt von Microsoft eine optimierte Performance erwartet. Microsoft muss ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Systemleistung finden, um eine optimale Benutzererfahrung zu gewährleisten.

Große Schwierigkeiten sehen wir auch bei der Offline-Malware-Erkennung, so nimmt die Schutzleistung ohne Internetverbindung deutlich ab (83,1 Prozent laut AV-Comparatives[3]).

Der Funktionsumfang unterscheidet sich deutlich von dem herkömmlicher Anbieter. So fehlen unter anderem ein Spamfilter und eine Malware-Prüfung eingehender Mails.

Kürzlich wurde eine gravierende Sicherheitslücke in der Software entdeckt: Ein einfaches zusätzliches Komma im Schadcode kann die Virenerkennung von Windows Defender umgehen, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Selbst eine Woche nach Bekanntwerden des Fehlers konnten wir die Schwachstelle reproduzieren. Eine solche Sicherheitslücke sollte schneller geschlossen werden.

Tipp: PUPs blockieren mit dem Windows Defender Wenn Sie den Windows Defender nutzen, empfehlen wir Ihnen, die PUP-Blockierung zu aktivieren. Diese ist standardmäßig weder aktiviert noch als optionale Funktion im Windows Defender sichtbar. PUPs (potenziell unerwünschte Programme) sind Softwarekomponenten (Symbolleisten, Browsererweiterungen, Adware). Diese werden häufig bei der Installation von kostenlosen Programmen heimlich mitinstalliert. Der Windows Defender kann diese Softwarekomponenten blockieren.

Sie können den PUP-Schutz in der PowerShell aktivieren. Um die PowerShell aufzurufen, drücken Sie Windows + X und klicken Sie auf Windows PowerShell (Administrator). Geben Sie in der Eingabeaufforderung den Befehl Set-MpPreference -PUAProtection Enabled ein, und drücken Sie die Enter-Taste. Der PUP-Blocker ist jetzt aktiviert. Um den PUP-Blocker wieder zu deaktivieren, benutzen Sie den Befehl Set-MpPreference -PUAProtection Disabled.

Windows Defender Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile des Windows Defender

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Keine Werbe-Popups wie bei vielen anderen kostenlosen Virenscannern
  • Keine separate Installation erforderlich (Bestandteil des Windows-Betriebssystems)
  • Hohe Performanceeinbußen
  • Schwächerer Schutz vor Phishing-Sites als viele Konkurrenten
  • Es fehlen wichtige Zusatzfunktionen
  • Unzureichende Erkennungsrate, wenn keine Internetverbindung zur Verfügung steht
  • Scans sind nicht planbar
  • Durch die weite Verbreitung zu einem lohnenden Ziel für Angreifer geworden

Der beste kostenlose Virenschutz: Avast Free Antivirus

Bester kostenloser Virenschutz Avast Free Antivirus
Kostenlos

(avast.com)
Das Schutzprogramm Avast Free Antivirus (Link: avast.com) bietet den aktuell besten kostenlosen Virenschutz. Im Test des Testlabors AV-Comparatives[2] erkannte Avast Free Antivirus 99,8 Prozent der Bedrohungen. Ein weiterer Pluspunkt ist der geringe Verbrauch von Systemressourcen.

Die einfache Bedienung macht das Programm besonders für Einsteiger interessant. In Sachen Ausstattung muss sich die Free-Version der kostenpflichtigen Konkurrenz deutlich geschlagen geben. Es gibt nur wenige Zusatzfunktionen. Neben der E-Mail-Überwachung bietet das Programm eine Passwortverwaltung und ein Browser-Cleanup-Tool. Letzteres dient dazu, überflüssige Add-ons und Toolbars aus dem Browser zu entfernen.

In unserem letzten Phishing-Test hat Avast 43 der 50 Phishing-Seiten erfolgreich erkannt und blockiert. Dies ist leider nur eine durchschnittliche Leistung.

Störend sind die Werbeeinblendungen, die auf die kostenpflichtige Version des Schutzprogramms hinweisen.
Hauptmenü von Avast
Hauptmenü
Schutzkomponenten
Virenschutz
Kurios: Bei unserem Test überlagerten sich ständig mehrere Benachrichtigungen von Avast Free Antivirus. Die Benachrichtigungen erschienen nicht nur gleichzeitig, sondern flackerten auch in hoher Frequenz und versuchten aggressiv, sich in den Vordergrund zu drängen. Erst eine Neuinstallation konnte das Problem beheben.
Im Jahr 2020 wurde bekannt, dass Avast über seine Tochtergesellschaft Jumpshot Kundendaten an Dritte verkauft hat. Den Berichten zufolge wurden die gesammelten Daten, darunter Browserverläufe, Suchanfragen und sogar Mausklicks, an verschiedene Unternehmen, darunter große Namen aus der Technologie- und Marketingbranche, verkauft. Nach dem öffentlichen Aufschrei und der Kritik an dieser Praxis kündigte Avast an, die Aktivitäten von Jumpshot einzustellen und das Unternehmen aufzulösen, um den Bedenken seiner Nutzer hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes Rechnung zu tragen.

Die Entscheidung, ob man einem Unternehmen nach einem solchen Vorfall vertrauen kann, muss jeder für sich selbst treffen.

Avast Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von Avast

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Keine Performanceeinbußen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Kein guter Schutz vor Phishing-Seiten
  • Vollständiger Scan dauert relativ lange
  • Teilweise etwas aufdringliche und unübersichtliche Meldungen
  • Eigenwerbung durch „vermeintliche Probleme“
  • Verkaufte in der Vergangenheit Daten von Nutzern

Avira Prime - guter Virenschutz mit Schwächen beim Phishing-Schutz

Avira Icon
59,95 Euro
5 Geräte

(avira.com)
Auf Platz drei landet Avira Prime (Link: avira.com). Avira hat die Software komplett überarbeitet. Die Benutzeroberfläche wirkt jetzt deutlich aufgeräumter. Die Qualität des Virenschutzes ist sehr gut. Im aktuellen Test von AV-Comparatives[2] schneidet Avira mit einer Schutzwirkung von 99,8 Prozent ab. Unsere eigenen Praxistests untermauerten diese Ergebnisse. Das Programm zeigte sich äußerst leistungsstark und konnte alle von uns verwendeten Malware-Samples erkennen.

Die Erkennung von Phishing-Seiten, also betrügerischen Seiten, die versuchen, persönliche Daten auszuspähen, funktioniert leider nicht optimal. Bei unserem Test mit 50 aktuellen Phishing-Seiten konnte die Software nur 86 Prozent der gefährlichen Webseiten identifizieren und blockieren. Die restlichen Phishing-Seiten konnten ungehindert aufgerufen werden.

Avira arbeitet sehr ressourcenschonend. Wir konnten während unseres Testzeitraums keine spürbare Verlangsamung des Testrechners feststellen.

Solange man keine Optionen ändern möchte, ist man mit Avira gut aufgehoben. Sobald man jedoch in diesen Menüpunkt wechselt, verliert man schnell den Überblick. Die Software lässt sich sehr umfangreich konfigurieren, allerdings sind die Optionen nicht immer logisch angeordnet.

Neben dem bereits erwähnten Phishing-Schutz gibt es einen Ransomware-Schutz, einen Passwortmanager und einen VPN-Dienst. Den VPN-Dienst konnten wir auf unserem Testrechner leider nicht nutzen, da es trotz mehrmaliger Neuinstallation immer wieder zu sofortigen Verbindungsabbrüchen kam.

Einen Kinderschutz bietet Avira Prime leider nicht.
Avira Prime Hauptmenü
Hauptmenü
Avira Prime Scan
Viren-Scan
Avira Prime Sicherheit
Sicherheit
Avira Prime Privatsphäre
Privatsphäre
Avira Prime Leistung
Leistung
Avira Prime VPN
VPN
Die stärksten Attribute der Security Suite sind die gute Softwarekompatibilität (Windows, Mac, Android, iOS) und die Schutzwirkung.
Achtung teure Abofalle: Satte 104,95 Euro werden im zweiten Jahr fällig, wenn die automatische Abo-Verlängerung nicht gekündigt wird!

Avira Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von Avira

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Zahlreiche Zusatzfunktionen wie Passwort-Manager, Firewall, Kindersicherung, Schutz vor Ransomware, Netzwerk-Scanner
  • Will man Feinjustierungen vornehmen, wird es kompliziert.
  • Das Hinzufügen unbekannter USB-Laufwerke zur Whitelist kann vom Administrator nicht verhindert werden.
  • Unzuverlässiger Schutz vor Phishing
  • Bei unserem Test hatten wir Probleme, eine VPN-Verbindung mit Avira Prime aufzubauen

Kaspersky Premium - Gefahr für die nationale Sicherheit laut BSI

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt seit Mitte März 2022 vor dem Einsatz der russischen Kaspersky Sicherheits- und Antiviren-Software. Es ist wichtig, dass Unternehmen und Privatanwender, die auf der Suche nach zuverlässiger Sicherheitssoftware sind, diese Warnung ernst nehmen.
Kaspersky Icon
38,99 Euro
3 Geräte

(kaspersky.de)
Das Schutzpaket Kaspersky Premium (kaspersky.de) hat dem Endbenutzer einiges zu bieten. Die Schutzwirkung ist sehr gut: 100 Prozent der Bedrohungen konnte Kaspersky im Real-Word-Test von AV-Comparatives[2] abwehren. Fehlalarme wurden wirksam verhindert.

Der Phishing-Schutz von Kaspersky hat in unseren Tests überzeugt. Er konnte alle von uns getesteten Phishing-Seiten zuverlässig erkennen.

Bei der Bedienung kann das Programm nicht ganz überzeugen. Die Bedienung geht etwas umständlich von der Hand. Als besonders störend empfanden wir die etwas unübersichtlichen Einstellungen, vor allem bei der Konfiguration des Virenwächters
Kaspersky Datenbank aktualisieren
Aktuali­sierung
Kaspersky Virenschutz Untersuchung
Unter­suchung
Kaspersky Kindersicherung
Kinder­sicherung
Kaspersky verfügt über zahlreiche Zusatzfunktionen, mit denen Sie Ihre Sicherheit im Internet verbessern. Ganz aktuell ist der Schutz vor sogenannter „Ransomware“. Ransomware sperrt Computer und verlangt eine Art Lösegeld. Selbst bei einer Infektion des Betriebssystems konnte die "Kaspersky Anti-Blocker-Technologie" auf unserem Testsystem eine Sperrung des Systems verhindern.

Trotz seines umfangreichen Schutzes und seiner vielfältigen Funktionen verbraucht Kaspersky erstaunlich wenig Systemressourcen[5].

Kaspersky Premium ist für Windows, Mac und Android erhältlich.
Der russische Sicherheitshersteller Kaspersky steht seit einigen Jahren im Verdacht, mit dem russischen Geheimdienst zusammenzuarbeiten. Kaspersky Lab bestreitet die Vorwürfe. Lesen Sie auch: Wie sicher ist Kaspersky?

Kaspersky Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von Kaspersky

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Keine Performanceeinbußen
  • Backup- und Restore-Funktion enthalten
  • Vor dem Hintergrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine warnt das BSI vor dem Einsatz von Kaspersky-Produkten
  • Der Schutz vor Stalker- und Spyware-Software ist nicht enthalten
  • Unübersichtliche Benutzeroberfläche
  • Einige Funktionen sind nur eingeschränkt verfügbar, zum Beispiel der Passwort-Manager

F-Secure Total - erhebliche Probleme mit Fehlalarmen

F-Secure Icon
69,99 Euro
1 Gerät

(f-secure.com)
Mit F-Secure Total (Link: f-secure.com) erhält man einen Echtzeit-Virenschutz, der Computer, mobile Geräte und Online-Identitäten schützt. Positiv ist die sehr gute Erkennungsrate von Schadprogrammen. Aber: In den letzten Tests von AV-Comparatives kam es zu sehr vielen Fehlalarmen. Unsere eigenen Erfahrungen bestätigen dies leider: Bei unserem Test der Schutzsoftware wurde eine völlig legitime und virenfreie Datei ohne ersichtlichen Grund gelöscht.

Darüber hinaus haben wir bei unseren Tests erhebliche Performance-Probleme festgestellt. Das größte Problem war die Verzögerung beim Laden von Webseiten. Es schien, als ob das Antivirenprogramm intensiv im Hintergrund arbeitete, was die Internetgeschwindigkeit und die Reaktionszeit beim Surfen erheblich beeinträchtigte. Und dieses Problem trat nicht nur gelegentlich, sondern ständig auf.

Das übersichtliche Dashboard von F-Secure Total verschafft dem Benutzer einen schnellen Überblick über die wichtigsten Sicherheitsinformationen.

Das Programm bietet eine Vielzahl von Zusatzfunktionen, die leider etwas verschachtelt im Menü angeordnet sind. Zu den Zusatzfunktionen von F-Secure Total gehört beispielsweise der Online-Banking- und Shopping-Schutz, der den Online-Handel sicherer machen und Ihre Identität vor Diebstahl schützen soll. Außerdem hat der Hersteller einen Browser-Schutz integriert, der bei der Nutzung des Browsers vor potenziell gefährlichen Links warnt.

Der Kinderschutz stellt sicher, dass Kinder und Jugendliche nur auf Seiten im Internet surfen, die auch für sie geeignet sind.
F-Secure Total
Hauptmenü
F-Secure Scanvorgang
Scan
Ein Passwort-Safe (Passwortmanager) ist ebenfalls enthalten. Mit diesem Programm können starke Passwörter für jedes Konto generiert und sicher gespeichert werden. In unserem Test hat der Passwort-Safe die Passwörter nicht automatisch gespeichert. Stattdessen mussten wir sie manuell eingeben, was nicht dem Industriestandard entspricht, der von den meisten modernen Passwortmanagern erwartet wird. Außerdem funktionierte die Autovervollständigungsfunktion nicht reibungslos. Anstatt die Daten automatisch in die entsprechenden Felder einzufügen, war ein zusätzlicher Klick unsererseits erforderlich.

F-Secure Total unterstützt neben Windows und macOS auch Android und iOS.

F-Secure Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von F-Secure

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Schnelle Scans
  • Guter Schutz vor Phishing-Seiten
  • In unserem Test wurden einige Ransomware-Samples übersehen
  • Verursacht eine große Anzahl von Fehlalarmen
  • Performanceeinbußen
  • Der Banking-Schutz isoliert den Browser nicht vollständig
  • Online-Zahlungen wie PayPal oder Kreditkarten sind nicht geschützt

AVG Anti-Virus Free - Leichte Performance­einbußen, überschaubarer Funktionsumfang

AVG Icon
Kostenlos

(avg.com)
AVG Anti-Virus Free (Link: avg.com) bietet einen kostenlosen Rundumschutz gegen Trojaner, Viren und andere Schadprogramme. Die Schutzsoftware bewegt sich hinsichtlich der Virenschutzleistung auf dem Niveau von Avast Free Antivirus. Leider verbraucht die Software laut AV-Test[4] etwas mehr Systemressourcen und beeinträchtigt dadurch die Geschwindigkeit des Computers.

Verdächtige oder gefährliche Internetseiten werden über den sogenannten Link-Scanner im Auge behalten. Er informiert den Nutzer über unsichere Downloads und gibt eine Sicherheitsbewertung zu Links ab, die in den Trefferlisten von Suchmaschinen angezeigt werden. So hat der Nutzer die Möglichkeit, solche Links schon vor dem Anklicken zu erkennen.
AVG Antivirus Free
Hauptmenü
AVG Free Scan
Scan
AVG Free Einstellungen
Einstellungen
Sowohl in der Vollversion als auch in der kostenlosen Version bietet AVG einen automatischen Scan externer Laufwerke (CD, DVD, USB). Wer nur diese Funktionen nutzen möchte, kann die Software im passiven Modus betreiben. Der Echtzeitschutz ist dann deaktiviert. Dies ist jedoch nur zu empfehlen, wenn der Schutz durch ein anderes Programm gewährleistet wird.

Der Funktionsumfang ist überschaubar, wahre Begeisterung kann hier nicht geweckt werden. Im Vergleich zur Vollversion fehlt unter anderem der Schutz vor Ransomware. Auch der VPN-Dienst ist nicht verfügbar.
Wichtig: Die Installation ist ein wenig verwirrend. Man muss die Basisversion auswählen, um die kostenlose Version zu installieren. Andere Programme sollten abgewählt werden.
AVG Anti-Virus Free braucht in Sachen Virenschutz den Vergleich mit kostenpflichtigen Virenscannern nicht zu scheuen, hat aber sonst nicht viel zu bieten. Nervig ist die Werbung für kostenpflichtige Produkte.

AVG Free Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile AVG Free

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Leichte Performanceeinbußen
  • Der vollständige Scan des Systems dauert sehr lange
  • Der telefonische Kundenservice ist leider nur in englischer Sprache verfügbar
  • Enthält Werbung
  • Verkaufte in der Vergangenheit Daten von Nutzern

Trend Micro Maximum Security - Hoher Ressourcenverbrauch, anfällig für Fehlalarme

Trend Micro Logo
24,95 Euro
3 Geräte

(trendmicro.com)
Mit Trend Micro Maximum Security (Link: trendmicro.com) erwirbt der Nutzer ein Paket zum Schutz vor Viren, Rootkits, Trojanern und Spyware. Der Echtzeitschutz gewährleistet eine Überwachung des E-Mail-Verkehrs sowie aller Aktivitäten im Netzwerk. Werden Gefahren erkannt, werden diese blockiert. Ein integrierter Ransomware-Schutz schützt zusätzlich vor Schadprogrammen, die den Computer sperren.

Auf den ersten Blick zeigt die Schutzsoftware im Test von AV-Comparatives[2] eine erstklassige Erkennungsrate (100 Prozent). Doch 39 Fehlalarme trüben den guten Eindruck und verhindern eine bessere Bewertung. Zum Vergleich: Der Testsieger Bitdefender verursachte nur 2 Fehlalarme.

In Sachen Performance[5] schwächelt Trend Micro etwas. Als Nutzer eines schnellen Computers mag man den Performance-Hunger möglicherweise verzeihen, zeitgemäß ist das aber nicht mehr. Auf älteren Computern muss mit Leistungseinbußen gerechnet werden. Mit unserem Mittelklasse-Testrechner konnten wir die Leistungseinbußen subjektiv wahrnehmen. Besonders auffällig war dies, wenn mehrere Anwendungen gleichzeitig liefen. Das Benutzererlebnis kann dadurch erheblich beeinträchtigt werden.
Trend Micro Maximum Security Hauptkonsole
Hauptmenü
Trend Micro Maximum Security Schnellsuche
Suchlauf
Wer die Computer-Version erwirbt, erhält die mobile Version für Android-, & iOS-Smartphones kostenlos dazu. Damit ist auch das Handy vor Malware geschützt. Wird das Handy gestohlen, kann es vom Computer aus gesperrt werden.

Mit der Kindersicherung kann festgelegt werden, zu welchen Zeiten und wie lange am Stück die Kinder an den PC oder ins Internet dürfen. Außerdem können bestimmte, als jugendgefährdend eingestufte Webinhalte gesperrt werden.

Trend Micro Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von Trend Micro

  • Gute Leistung beim Virenschutz
  • Verursacht eine große Anzahl von Fehlalarmen
  • Geringe Performanceeinbußen
  • Etwas umständlich in der Bedienung
  • Keine Mehr-Geräte-Lizenz

McAfee Total Protection - Mäßiger Virenschutz, viele Funktionen

McAfee Icon
44,95 Euro
1 Gerät

(mcafee.com)
Über McAfee gab es in den vergangenen Jahren einige interessante Berichte. Nicht nur über das Unternehmen selbst, sondern auch über seinen Gründer John McAfee. Als weltweit führendes Sicherheitsunternehmen zählt McAfee zu den Pionieren im Bereich PC-Sicherheitslösungen. Heute gehört McAfee zu Intel Security.

Mit der bekannten McAfee Total Protection (Link: mcafee.com) überwachen Sie Ihr Gerät sowie die angeschlossenen Netzwerklaufwerke. Leider sind die Virenschutzwerte unterirdisch: Nur 99,4 Prozent aller Schadprogramme wurden im Real-World-Test von AV-Comparatives[2] erkannt.

Obwohl die Antiviren-Testlabore AV-Comparatives und AV-Test die Performance von McAfee überwiegend positiv bewerten, stellten wir in unserem Test immer wieder kleine Ruckler fest. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Kompatibilität mit anderen Anwendungen, unterschiedliche Hardware-Spezifikationen oder externe Störungen.
McAfee Total Protection Hauptmenü
Hauptmenü
McAfee Total Protection Scan
Scan
McAfee Total Protection Firewall
Firewall
McAfee Total Protection VPN
VPN
McAfee Total Protection Einstellungen
Einstellungen
Die Bedienung der McAfee-Software könnte optimiert werden. Oft sind viele Klicks nötig, um zu den einzelnen Funktionen zu gelangen, was Zeit und Geduld kostet. Ein weiteres Problem, das uns beim Navigieren durch die Anwendung störte, war die "Zurück"-Schaltfläche. Anstatt zum vorherigen Menü oder zur letzten Einstellung zu gelangen, wurde man immer wieder auf die Startseite zurückgeleitet.

Es stehen verschiedene Scan-Optionen zur Verfügung. Diese sind jedoch weniger umfangreich als bei einigen anderen Antivirenprogrammen auf dem Markt. Beispielsweise wäre die Möglichkeit, Scans nach Dateitypen oder Ordnerpfaden zu konfigurieren, für viele Benutzer eine willkommene Funktion.

Die Software bietet eine Reihe von Funktionen. Permanent aktiv ist der Browserschutz, der Downloads und Links in Echtzeit überprüft. Die Leistung ist durchwachsen, in unserem Test wurden viele Phishing-Seiten nicht als solche erkannt.

Wenn Sie häufig in sozialen Netzwerken unterwegs sind, bietet Ihnen McAfee Total Protection eine interessante Sicherheitsfunktion: Der Messenger- und Social-Media-Schutz verhindert, dass Sie versehentlich auf infizierte Links klicken oder schädliche Dateien annehmen. Auch E-Mails werden vom Programm überwacht.
Bitte beachten: Im zweiten Jahr fallen bis zu 109,95 Euro an (Abofalle)!

McAfee Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von McAfee

  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Schwache Virenschutz­leistung
  • Mangelhafte Kindersicherung
  • Langsamer Vollscan unter Windows
  • Die MAC-Version verfügt über einen deutlich reduzierten Funktionsumfang
  • Abo-Falle beim Kauf

Norton 360 Advanced - zahlreiche Fehlalarme, kostspielige Abo-Falle

Norton Icon
39,99 Euro
10 Geräte

(norton.com)
Mit Norton 360 Advanced (Link: norton.com) schützen Sie bis zu 10 Geräte gleichzeitig vor Schadsoftware wie Spyware, Viren, Würmern oder auch Ransomware. "Geräte" bedeutet in diesem Fall, dass Sie nicht nur Windows-PCs schützen können. Sondern auch Notebooks mit macOS, Smartphones mit Android oder iOS und auch Tablets.

Zahlreiche Tests bescheinigen Norton einen starken Virenschutz. Im Real-World Protection Test von AV-Comparatives[2] erzielte das Programm eine Erkennungsrate von 99,6 Prozent. Leider fiel Norton durch zahlreiche Fehlalarme negativ auf (14 Fehlalarme). Eine Erfahrung, die auch wir in unserem Test machen mussten. Bei der Verwendung von Norton in unserer eigenen Testumgebung sind wir mehrfach auf Meldungen über vermeintliche Bedrohungen gestoßen, bei denen es sich um harmlose Dateien handelte. Während die hohe Erkennungsrate sicherlich lobenswert ist, können solche Fehlalarme für den Endbenutzer verwirrend und störend sein, insbesondere wenn es sich um wichtige System- oder Anwendungsdateien handelt.

Im Performance-Test[5] schnitt die Norton-Software gut ab.

Alle Programmteile (Virenschutz, Firewall, Spywareschutz) können online über ein Webportal verwaltet werden. Dort konfiguriert man jedes Gerät individuell.

Obwohl eine mobile Antiviren-App von Norton verfügbar ist, möchten wir diese nach eingehender Prüfung und aufgrund verschiedener von uns festgestellter Mängel nicht empfehlen. Bei unseren Tests sind wir auf mehrere Fehler und Probleme gestoßen, die die Funktionalität und Zuverlässigkeit dieser App in Frage stellen.
Vorsicht beim Kauf: Sie schließen automatisch ein Abonnement ab! Sie nehmen damit in Kauf, dass Sie im zweiten Jahr 134,99 Euro bezahlen müssen. Man fragt sich schon, was Norton geritten hat, den Preis im zweiten Jahr so drastisch zu erhöhen.
Achtung: Die aktuelle Version von Norton 360 installiert standardmäßig einen Krypto-Miner auf dem Computer (Link: digitaltrends.com).

Norton Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von Norton

  • Keine Performanceeinbußen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Verursacht eine große Anzahl von Fehlalarmen
  • Kein guter Schutz vor Phishing-Seiten
  • Keine Preise für Mehrfachlizenzen
  • Voreinstellung für ein Pflichtabonnement
  • Installiert einen Krypto-Miner

ESET Home Security Essential - geringe Rechnerbelastung, schwacher Echtzeitschutz

Eset Icon
49,99 Euro
1 Gerät

(eset.com)
Die Software ESET Home Security Premium (Link: eset) liegt bei der Erkennungsrate im Mittelfeld. Eset zeigt nicht immer die gewünschte Zuverlässigkeit und leistet sich gelegentlich ein paar Schnitzer. In unseren Tests konfrontierten wir die Software unter anderem mit 20 Ransomware-Samples. Bedenklicherweise wurde knapp die Hälfte davon nicht erkannt, was auf potenzielle Schwachstellen im Erkennungsmechanismus hinweist.

Zum Funktionsumfang gehören eine Firewall und ein Schutz gegen Phishing. Ergänzt werden die Virenschutz-Funktionen durch eine Kindersicherung. Diese soll dafür sorgen, dass nicht jugendfreie Inhalte vor Kinderaugen verborgen bleiben.

Das komplett deutschsprachige Programm überprüft optional auch angeschlossene Netzwerklaufwerke. Im Spielmodus werden Virenfunde oder Update-Benachrichtigungen unterdrückt. Sensible Nutzer können das Programm kurzzeitig deaktivieren.
ESET Smart Security Premium
Hauptmenü
ESET Computer-Scan
Scan
ESET Smart Security Premium Tools
Tools
Die Anwendung überprüft E-Mails und behält den Chatverlauf in sozialen Netzwerken im Auge.

Die geringe Systembelastung während der Überwachung macht die Software auch für ältere Geräte, denen langsam die Rechenleistung ausgeht, interessant.

Neben einer Mac-Variante gibt es auch Lösungen für Android- und iOS. Mit einem Preis von 49,99 Euro ist die Sicherheitslösung ESET Home Security Premium der zweitteuerste Vertreter unseres Testfeldes.

Eset Ausstattung

Phishing-Schutz Firewall Kinder­sicherung Passwort-Manager Ransomware-Schutz Sicherer Browser Software Updater VPN-Dienst WLAN-Schutz Webcam-Schutz

Vor- und Nachteile von Eset

  • Keine Performanceeinbußen
  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Die Virenschutzleistung kann nicht überzeugen
  • Die Gerätesteuerung ist recht komplex

Fazit: Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis - Gratis-Lösungen nerven mit Werbeeinblendungen

Die Ergebnisse unseres Internet-Security-Tests sind insgesamt sehr erfreulich: Der Virenschutz von Bitdefender ↑ schützt den Computer derzeit am besten. Das Programm wehrt die meisten Schädlinge ab und löst kaum Falschmeldungen aus. Zudem bietet das Programm praktisch alle Funktionen, die man sich wünschen könnte.

Auch einen guten Virenschutz bietet u.a. auch das Programm AVG Internet Security ↑. Die Mittelklasse von Avira bis ESET hat ihre Stärken, allerdings leisten sich die Schutzprogramme in dem einen oder anderen Bereich kleine Aussetzer.

Bei der Nutzung von kostenloser Antivirensoftware muss mit nerviger Eigenwerbung gerechnet werden. Die Art und Aufdringlichkeit der Werbung fällt je nach Hersteller sehr unterschiedlich aus. So prüfen einige Gratis-Lösungen etwa, was im System alles optimiert werden kann, verlangen aber für die konkreten Maßnahmen den Kauf der kostenpflichtigen Antivirensoftware. Andere Gratis-Lösungen wiederum blenden aufdringliche Werbefenster ein. Auch kostenlose Virenscanner müssen sich irgendwie finanzieren, häufig auf „Kosten“ des Benutzers. Große Unterschiede zeigen sich bei den Programmfunktionen. Kostenpflichtige Virenschutzlösungen bieten deutlich mehr Zusatzfunktionen als kostenlose Lösungen.

Der Windows Defender ↑ wird immer besser und schützt inzwischen recht zuverlässig vor Malware. Leider ist der Windows Defender der größte Performancefresser.

Reicht ein kostenloser Virenschutz?

Kostenloser oder kostenpflichtiger Virenschutz
Kostenloser oder kostenpflichtiger Virenschutz
Inzwischen gibt es zahlreiche kostenlose Programme, die einen guten Virenschutz bieten. Die kostenlosen Programme stammen in vielen Fällen von denselben Herstellern, die auch kostenpflichtige Programme anbieten. Man muss also kein Geld für eine Sicherheitssoftware ausgeben.

Wer sich für einen kostenlosen Virenschutz entscheidet, muss allerdings mit Werbung leben. Zudem punkten kostenpflichtige Programme mit einer Reihe von Zusatzfunktionen. So gibt es Programme, die neben Virenscanner und Firewall beispielsweise auch einen Passwort-Manager, eine Datenverschlüsselung und eine Kindersicherung enthalten.

Ein weiterer Vorteil von Kaufprodukten: Die kostenlose Beratung per Telefon und E-Mail.

Kostenloser vs. Kostenpflichtiger Virenschutz:
Ausstattung Virenschutz
Kostenlos Kostenpflichtig
Virenschutz (0-Day Malware Angriffe) Ja Ja
Virenschutz (weit verbreitete und häufig auftretende Malware) Ja Ja
Kindersicherung Selten Oft
Werbung Oft Nein
Ransomware-Schutz Manchmal Ja
Phishing-Schutz Manchmal Ja
Sicherer Browser Selten Ja
Software Updater Selten Oft
Passwort-Manager Selten Oft
VPN-Dienst Selten Oft
Mehrfacher Geräteschutz Nein Ja
Support Normaler Support Bevorzugter Support
Es handelt sich um eine allgemeine Tabelle, und nicht alle Softwareanbieter bieten genau die gleichen Funktionen an. Es lohnt sich immer, die spezifischen Funktionen eines Produktes zu überprüfen, bevor man eine Entscheidung trifft.

Jeder Benutzer muss seine Prämissen setzen und sich fragen, welche Sicherheitsfunktionen man wirklich benötigt und ob man ggf. mit gelegentlichen Werbeeinblendungen leben kann. Diese Entscheidung kann unser Virenschutz Test niemandem abnehmen.

Die besten kostenlosen Virenschutz-Lösungen im direkten Vergleich

  • 1
    Avast Logo
    Avast
    Free Antivirus
    Kostenlos
    Download

    Vorteile

    • Sehr gute Virenschutz-Leistung
    • Übersichtlich
    • Geringe Systembelastung
    • Viele Zusatzfunktionen

    Nachteile

    • Enthält Werbung
    • Kein Support für die Gratis-Version
    • Hat Kundendaten an Dritte verkauft

    Mehr Details

  • 2
    AVG Logo
    AVG
    Free Antivirus
    Kostenlos
    Download

    Vorteile

    • Sehr gute Virenschutz-Leistung
    • Intuitive Bedienung
    • Geringe Systembelastung
    • Viele Zusatzfunktionen

    Nachteile

    • Enthält Werbung
    • Kein Support für die Gratis-Version
    • Hat Kundendaten an Dritte verkauft

    Mehr Details

  • 3
    Avira Logo
    Avira
    Free Antivirus
    Kostenlos
    Download

    Vorteile

    • Gute Virenschutz-Leistung
    • Übersichtlich
    • Geringe Systembelastung

    Nachteile

    • Enthält Werbung
    • Kein Ransomware-Schutz vor Ransomware
    • Wenige Zusatzfunktionen

    Mehr Details

  • 4
    Panda Logo
    Panda
    Free Antivirus
    Kostenlos
    Download

    Vorteile

    • Sehr geringe Systembelastung

    Nachteile

    • Enthält Werbung
    • Unübersichtlich
    • Wenige Zusatzfunktionen

    Mehr Details

Welche Arten von Schutzprogrammen gibt es?

Generell lassen sich Schutzprodukte in drei Hauptkategorien einteilen: reine Schutzsoftware, Internet Security Suites und Komplettpakete. Im Folgenden wird jede Kategorie kurz beschrieben:
  • Reine Schutzsoftware (reiner Virenschutz): Dies sind einfache Schutzprogramme, die Malware erkennen und entfernen. Sie scannen Ihren Computer und Ihre Dateien auf Bedrohungen und ergreifen geeignete Maßnahmen, um diese zu neutralisieren. Beispiele sind Windows Defender, Avast Antivirus und AVG Antivirus. Solche Programme bieten einen soliden Grundschutz und sind oft die kostengünstigste Variante, können aber über den Virenschutz hinausgehende Sicherheitsfunktionen vermissen lassen.
  • Internet-Sicherheitssuiten: Diese gehen über den reinen Virenschutz hinaus und bieten zusätzliche Sicherheitsfunktionen für das Internet. Dies kann einen verbesserten Firewall-Schutz, Phishing-Schutz, sicheres Surfen und manchmal auch Datenschutzfunktionen wie VPNs umfassen. Produkte wie Norton Internet Security und Bitdefender Internet Security gehören zu dieser Kategorie. Sie sind in der Regel teurer als reine Schutzprogramme, bieten aber einen umfassenderen Schutz.
  • Komplettpakete (Total Security Suites): Diese bieten den umfassendsten Schutz und richten sich häufig an Nutzer, die einen Rundumschutz für mehrere Geräte und Betriebssysteme benötigen. Zusätzlich zu den Funktionen der Internet-Sicherheitssuiten bieten sie oft Extras wie Passwortmanager, sicheren Speicher, Kindersicherung und mehr. Beispiele sind Bitdefender Total Security und McAfee Total Protection. Diese Pakete sind am teuersten, bieten aber auch den umfassendsten Schutz und die meisten Funktionen.

Vorsicht vor der automatischen Lizenzverlängerung

Kostenpflichtige Virenschutzlösungen werden in der Regel als Jahresabonnement verkauft. Für das erste Jahr wird oft ein hoher Preisnachlass gewährt, aber Vorsicht ist geboten: Bei der automatischen Lizenzverlängerung nach einem Jahr verlangen die Hersteller meist den vollen Verkaufspreis (bis zu 286 Prozent mehr).

Norton ist einer von zahlreichen Virenschutzanbietern, deren Virenschutzlösungen sich automatisch verlängern. Während man für die Software Norton 360 Advanced im ersten Jahr noch 39,99 Euro bezahlt, werden im zweiten Jahr satte 134,99 Euro fällig. Eine Erhöhung um 286%.

automatische Lizenzverlängerung bei Norton

In der nachfolgenden Tabelle werden die Abo-Optionen und Verlängerungs­preise der verschiedenen Virenschutz-Hersteller aufgelistet:

Virenschutz­programm Preis (im ersten Jahr) Ver­längerungs­preis Autom. Verlängerung standard­mäßig aktiviert
AVG Icon AVG Internet Security 43,99 Euro 67,99 Euro
(+54.56%)
Ja (ver­pflicht­end)
Avira Icon Avira Prime 59,95 Euro 99,95 Euro
(+66.72%)
Ja (ab­wähl­bar)
Bitdefender Icon Bitdefender Total Security 42,49 Euro 84,99 Euro
(+100.02%)
Ja (ab­wähl­bar)
Eset Icon ESET Home Security Premium 49,99 Euro 49,99 Euro
(+0%)
Nein (optional)
F-Secure Icon F-Secure Total 69,99 Euro 69,99 Euro
(+0%)
Ja (ab­wähl­bar)
Kaspersky Icon Kaspersky Premium 38,99 Euro 89,99 Euro
(+130.8%)
Ja (ab­wähl­bar)
McAfee Icon McAfee Total Protection 44,95 Euro 109,95 Euro
(+144.61%)
Ja (ver­pflicht­end)
Norton Icon Norton 360 Advanced 39,99 Euro 134,99 Euro
(+237.56%)
Ja (ver­pflicht­end)
Trend Micro Icon Trend Micro Maximum Security 24,95 Euro 69,95 Euro
(+180.36%)
Ja (ab­wähl­bar)

Hilfe und Unterstützung bei technischen Fragen

Bei Fragen oder technischen Problemen ist der Hersteller die erste Anlaufstelle. Die Virenschutz-Hersteller stellen dafür verschiedene Hilfs- und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Da diese oft nicht auf den ersten Blick auf den Webseiten der Hersteller ersichtlich sind, bietet die nachfolgende Tabelle einen Überblick über die verschiedenen Support-Leistungen.

Zusatzfunktionen der Security-Suiten

Die Antivirenprodukte der großen Hersteller werden immer häufiger als Security-Suite verkauft. Diese enthalten neben der Virenschutzfunktion eine Vielzahl weiterer Extras. Wichtige Sicherheitsfunktionen wie ein Passwort-Manager, ein Ransomware-Schutz, ein VPN, eine Kindersicherung. Zahlreiche Extras haben bisweilen gar nichts mehr mit der Sicherheit zu tun.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Sicherheitsfunktionen der Schutzprogramme.

Bitdefender Icon Kaspersky Icon McAfee Icon F-Secure Icon Trend Micro Logo
Bitdefender Total Security Kaspersky Premium ESET Smart Security Norton 360 Advanced McAfee Total Protection Avast Free Antivirus Avira Prime AVG Internet Security F-Secure Total AVG Anti-Virus Free Microsoft Windows Defender Trend Micro Maximum
Phishing-Schutz
Firewall*
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
W-LAN Schutz
Webcam-Schutz
Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑ Details ↑
*Grundsätzlich erscheint uns der Sinn einer zusätzlichen Firewall als fraglich. Die in Windows integrierte Firewall reicht für die meisten Anwender aus.

Auch Mac- und Android-Geräte sind anfällig für Malware

Seit Jahren herrscht der Irrglaube, dass nur Windows-Nutzer von Malware bedroht sind und Nutzer anderer Betriebssysteme vor diesen Bedrohungen sicher sind. Dieses Vorurteil ist nicht nur irreführend, sondern kann auch gefährlich sein. Jedes Betriebssystem hat seine eigenen Schwachstellen und kann ein potenzielles Ziel für Angreifer sein.

MacOS: In den ersten Jahren war MacOS aufgrund seiner geringeren Marktpräsenz weniger Ziel von Cyberkriminellen als Windows. Mit zunehmender Popularität der Apple-Produkte hat sich dies jedoch geändert. In den letzten Jahren gab es mehrere Malware-Kampagnen, die speziell auf MacOS abzielten. Ein bekanntes Beispiel ist die Malware „Flashback“, die im Jahr 2012 mehr als 600.000 Macs infizierte. Unter Experten gibt es eine anhaltende Diskussion darüber, ob die Verwendung eines Virenscanners auf einem Mac notwendig oder empfehlenswert ist. Siehe: Ist ein Antivirenprogramm für Mac notwendig?

Android: Für Android-Smartphones wird ein Virenscanner empfohlen. Als das weltweit am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem zieht Android natürlich auch die Aufmerksamkeit von Cyberkriminellen auf sich. Der offene Charakter von Android, der es den Nutzern ermöglicht, Apps aus verschiedenen Quellen zu installieren, kann es Angreifern erleichtern, Schadsoftware zu verbreiten. Ein Beispiel hierfür ist die Malware "Judy", die 2017 in den Google Play Store gelangte und Millionen von Geräten infizierte.

iOS und iPadOS: Apple hat für iOS und iPadOS ein einzigartiges Sicherheitskonzept entwickelt, das einen Virenscanner überflüssig macht. Ein wesentliches Merkmal von iOS und iPadOS ist das Prinzip des "Sandboxing". Jede App, die aus dem App Store heruntergeladen wird, läuft in einer eigenen isolierten Umgebung (einer "Sandbox"). Das bedeutet, dass Apps nicht ohne weiteres auf Daten oder Ressourcen anderer Apps zugreifen können. Lesen Sie weiter: Ist ein Virenscanner auf dem iPhone notwendig?

Virenscanner - Was unseren Lesern wichtig ist

Virenscanner - Was unseren Lesern wichtig ist
Anfang des Jahres haben wir eine Umfrage durchgeführt, um besser zu verstehen, welche Aspekte bei Virenschutz­programmen für die Anwender besonders wichtig sind. An dieser Umfrage haben 250 unserer Leserinnen und Leser teilgenommen.

Es stellte sich heraus, dass für die Teilnehmer zwei Dinge eine zentrale Rolle spielen: eine effektive Schutzleistung und eine minimale Beeinträchtigung der Systemleistung. Darüber hinaus waren sich die Nutzer einig, dass sie einen Virenscanner bevorzugen, der unaufdringlich und werbefrei ist. Auch die Benutzerfreundlichkeit wurde als wichtiger Aspekt hervorgehoben.

Interessanterweise scheinen Kundensupport und Zusatzfunktionen für die meisten Befragten eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Unsere Umfrage ergab auch, dass fast 40 Prozent der Windows-Nutzer bereit sind, für ihren Virenscanner zu bezahlen. Dies unterstreicht die Bedeutung, die die Nutzer der Qualität und Effizienz ihrer Sicherheitssoftware beimessen.

Virenschutz Glossar

Factor Authentication (2FA) Sicherheitsverfahren, bei dem der Nutzer zusätzlich zu seinem Passwort einen zweiten Faktor (z. B. einen per SMS gesendeten Code) eingeben muss, um sich zu authentifizieren.
Firewall System, das den Datenverkehr zwischen einem Computer oder Netzwerk und dem Internet kontrolliert und unerwünschte Verbindungen blockiert.
Heuristik Eine Technik, die von Virenscannern verwendet wird, um verdächtige Aktivitäten oder Dateien zu erkennen, die möglicherweise Schadsoftware enthalten, auch wenn sie noch nicht in der Virensignatur-Datenbank der Virenschutz-Software enthalten sind.

Lesen Sie auch: So arbeiten Virenscanner - Erkennungstechniken erklärt
Identitätsschutz Identitätsschutz bezieht sich auf verschiedene Maßnahmen, die ergriffen werden, um persönliche und vertrauliche Informationen von Einzelpersonen zu schützen. Dies kann zum Beispiel die Verwendung von Passwörtern, Verschlüsselung und anderen Sicherheitsmaßnahmen umfassen, um sicherzustellen, dass vertrauliche Daten wie Name, Adresse, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Kreditkarteninformationen oder andere Informationen vor Identitätsdiebstahl oder Betrug geschützt sind.

Ein wichtiger Aspekt des Identitätsschutzes ist es, Kriminelle daran zu hindern, persönliche Daten zu stehlen oder auf betrügerische Weise zu verwenden, um Identitätsdiebstahl zu begehen. Identitätsdiebstahl kann dazu führen, dass ein Krimineller in Ihrem Namen Konten eröffnet, Kredite aufnimmt oder andere kriminelle Handlungen begeht, die Ihre finanzielle Stabilität beeinträchtigen können.

Es gibt verschiedene Arten von Identitätsschutzinstrumenten und -diensten, die Verbrauchern und Unternehmen dabei helfen, ihre persönlichen Daten zu überwachen und zu schützen. Dazu gehören beispielsweise Dienste zum Schutz vor Phishing-Angriffen und anderen Bedrohungen sowie zur Verschlüsselung von Daten auf Computern und mobilen Geräten.
Malware Oberbegriff für bösartige Software, zu der auch Viren, Trojaner, Würmer und Ransomware gehören.
Passwort-Manager Programm, das Passwörter sicher speichert und bei Bedarf automatisch eingibt.
Phishing Versuch, durch gefälschte E-Mails, Webseiten oder andere digitale Kanäle an vertrauliche Informationen wie Passwörter oder Kreditkartendaten zu gelangen.
Quarantäne Quarantäne ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit Virenscannern und anderen Sicherheitstools verwendet wird und einen isolierten Bereich bezeichnet, in dem potenziell schädliche Dateien oder Programme aufbewahrt werden können. Wenn ein Virenscanner eine Datei oder ein Programm als potenziell schädlich erkennt, wird es in die Quarantäne verschoben, um sicherzustellen, dass es dem System keinen weiteren Schaden zufügen kann.

Die Quarantäne ist normalerweise ein geschützter Bereich auf dem Computer, der von anderen Programmen und Prozessen isoliert ist, um sicherzustellen, dass die potenziell schädlichen Dateien oder Programme nicht ausgeführt werden können. Die Quarantäne ermöglicht es dem Benutzer, die Dateien oder Programme zu untersuchen und zu entscheiden, ob sie gelöscht, wiederhergestellt oder in einigen Fällen ignoriert werden sollen.
Ransomware Schadsoftware, die den Zugriff auf das System oder wichtige Daten verweigert und im Gegenzug ein Lösegeld fordert.
Trojaner Schadsoftware, die sich als nützliches Programm tarnt und dem Nutzer Schaden zufügt, indem sie zum Beispiel persönliche Daten ausspioniert oder den Zugang zum System einschränkt.
Virensignatur Eine Art von "Fingerabdruck" einer Schadsoftware, der von Virenscannern zur Erkennung von Malware verwendet wird. Ein Virenscanner vergleicht die Dateien auf einem Computer mit einer Datenbank von Virensignaturen.
Virtual Private Network (VPN) Netzwerk, das den Datenverkehr durch einen verschlüsselten Tunnel leitet und so die Privatsphäre des Nutzers schützt.

So testen und bewerten wir

Gute Erkennungsraten sind wichtig, aber nur die halbe Miete. Mindestens genauso wichtig: Eine einfache Bedienung und ein geringer Ressourcenverbrauch. Nach den folgenden Bewertungskriterien platzieren wir die verschiedenen Schutzprogramme in unserem Vergleich:

Virenschutz

Malware-Erkennung

Eigene Tests + Testdaten von AV-Comparatives und AV-Test

Das A und O ist die Erkennung von Schädlingen. Jeder Virenscanner muss möglichst alle ihm vorgesetzten Schadprogramme erkennen, ohne dabei zu viele Fehlalarme zu produzieren. Wir nutzen die Testdaten der zwei unabhängigen Testabore AV-Comparatives[2][3] und AV-Test[4]. Die Testabore konfrontieren die Virenschutzprogramme mit verschiedensten Schadprogrammen, die sich in Umlauf befinden („in the wild“) – diese sollten alle erkannt werden.

Darüber hinaus führen wir regelmäßig eigene Tests durch, um die Schutzleistung der verschiedenen Virenschutzprodukte zu bewerten.

So testen wir die Schutzleistung:
  1. Zunächst sammeln wir eine große Anzahl von Malware-Samples.
  2. Dann öffnen wir den Ordner mit unseren Malware-Samples und beobachten, wie das Antivirenprogramm reagiert. Einige Antivirenprogramme greifen sofort ein und löschen bekannte Malware automatisch.
  3. Die Malware-Samples, die vom Echtzeitschutz nicht erkannt werden, starten wir manuell und beobachten die Reaktion des Virenscanners. So können wir beurteilen, wie gut das Programm unbekannte Bedrohungen erkennt und neutralisiert.
  4. Wir bewerten die Erkennungs- und Reaktionsfähigkeit.
Wir sind uns jedoch bewusst, dass unsere Testkapazitäten begrenzt sind. Aus diesem Grund gewichten wir die Bewertungen der Testabore AV-Test und AV-Comparatives höher. Diese renommierten Testlabore verfügen über größere Ressourcen, um Virenscanner gegen umfangreiche Malware-Datenbanken zu testen.

Aus den Testdaten errechnen wir einen Virenschutz-Score. Wir haben ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem wir eine Punktebewertung von 0 bis 10 vornehmen.

In die Virenschutz-Bewertung fließen auch Fehlalarme (False Positives) mit ein: Signaturbasierte Antivirenlösungen stoßen bei der Flut neuer Schadprogramme an ihre Grenzen. Insbesondere die schnelle Verbreitung reißt eine Lücke zwischen Erstauftreten und Signaturverfügbarkeit. Genau diese Lücke schließen Schutzprogramme mit heuristischen Methoden. Eine Heuristik untersucht den Code eines Programms auf virentypische Merkmale, etwa Zugriffe auf Systembereiche des Computer-Systems. Dabei besteht die Gefahr von Fehlalarmen. Fehlalarme (False Positives) treten auf, wenn eine Schutzsoftware eine Sicherheitsschwachstelle anzeigt, die gar nicht vorhanden ist.

In den Tests von AV-Test und AV-Comparatives müssen tausende von harmlosen Programmen auch als solche erkannt werden.

Beispiel-Auswertung der AV-Comparatives Testdaten:
Real World Protection
Real World Test
False Positives
False Positives

Phishing-Schutz

In diesem Test untersuchen wir die verschiedenen Schutzprogramme auf ihre Fähigkeit, betrügerische Phishing-Seiten zu erkennen und den Zugriff darauf zu blockieren. Phishing-Seiten zielen darauf ab, unvorsichtige Benutzer in eine Falle zu locken und ihre vertraulichen Daten zu stehlen. Ein qualitativ hochwertiges Virenschutzprogramm sollte in der Lage sein, diese Bedrohungen zu erkennen und den Benutzer rechtzeitig zu warnen.

So funktioniert unser Testverfahren:
  1. Wir erstellen eine Liste bekannter Phishing-Webadressen, die wir aus verschiedenen Quellen wie öffentlichen Datenbanken beziehen.
  2. Die zu testenden Schutzprogramme werden installiert und die Datenbank wird auf den neuesten Stand gebracht.
  3. Wir öffnen einen Webbrowser und stellen sicher, dass Add-ons, die den Zugriff auf Phishing-Seiten verhindern könnten, deaktiviert sind.
  4. Jede Phishing-Webadresse aus unserer Liste wird aufgerufen.
  5. Es wird protokolliert, wie viele betrügerische Seiten das Schutzprogramm blockiert hat.
  6. Abschließend wird die Trefferquote berechnet (Anzahl der erfolgreich erkannten Phishing-Seiten im Verhältnis zur Gesamtzahl der überprüften Adressen).

Software

Performance

Unsere subjektiven Eindrücke + Testdaten von AV-Comparatives und AV-Test

In der Praxis verzichten viele Computernutzer auf einen Virenscanner, weil er den Rechner spürbar verlangsamt. Die Kunst besteht darin, das System zuverlässig zu überwachen und dabei möglichst wenig Ressourcen zu beanspruchen. Grundlage unseres Performance-Tests sind die aktuellen Performance-Testdaten der Testinstitute AV-Comparatives[5] und AV-Test[4].

Beispiel-Auswertung:

Systembelastung AV-Comparatives

Wir ergänzen diese Daten mit unseren subjektiven Eindrücken aus der Praxis. Wir sind der Meinung, dass diese Kombination aus Testdaten und praktischen Erfahrungen unseren Nutzern eine ausgewogene und fundierte Bewertungsgrundlage bietet.

Bedienung

Ein Schutzprogramm kann noch so gut sein, wenn es erstens nicht einsteigerfreundlich ist und zweitens viel Aufwand nötig ist, um ihn auf dem aktuellsten Stand zu halten, wird es in dieser Testdisziplin abgewertet.

Hinweis: Die Beurteilung der Bedienung ist eine größtenteils subjektive Meinung. Und ein absolut legitimes Thema für Debatten. Gerne können Sie an unserer Umfrage auf Surveymonkey.com teilnehmen.

Ausstattung

Eine Firewall, eine Kindersicherung, ein Schutz vor Phishing und Ransomware gehören nicht zu den Standardfunktionen von Virenschutzprogrammen, doch einige Security-Suiten bieten solche Sicherheitsfunktionen als Bonus. Wir bewerten Sicherheitskomponenten und Extras aller Art.

Dass ein Scanner viele Zusatztools bietet, ist zwar schön, aber nicht das entscheidende Kaufkriterium. Das geht aus einer Umfrage hervor ↑, die wir durchgeführt haben. Für die meisten Anwender stehen solider Schutz, Zuverlässigkeit und gute Performance klar im Vordergrund. Dies spiegelt sich auch in unserer Gewichtung und Bewertung der Virenscanner wider.

Zuletzt wurden folgende Versionen getestet:
  • Avast Free Antivirus 23.11
  • AVG AntiVirus Free 23.4
  • AVG Internet Security 22.12
  • Avira Prime 1.1
  • Bitdefender Total Security 26.0
  • ESET Home Security Premium 17.0.15.0
  • F-Secure Total 18
  • Kaspersky Premium 21.3
  • McAfee Total Protection 26.5
  • Microsoft Windows Defender 4.18
  • Symantec Norton 360 Advanced 22.22.10.9
  • Trend Micro Maximum Security 17.7

Unser Testsystem

Die Ausstattung & Bedienung der verschiedenen Virenschutz-Programme testen wir 1-mal jährlich in einem eigenen Praxistest. Für die Tests verwenden wir ein speziell dafür vorgesehenes Testgerät (Intel Core i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD) mit installiertem Windows 10 Betriebssystem (64-Bit).

Unser Testsystem

Weitere unabhängige Virenschutz-Tests

Wir empfehlen, nach Möglichkeit auch die Testergebnisse anderer Webseiten / Testlabore zu nutzen. Weitere Tests finden Sie auf folgenden Webseiten: Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Virenschutzprogramms beschreiben wir in diesem Video (youtube.com).

Warum Sie uns vertrauen können

Felix Bauer
Felix Bauer
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Der Autor Felix Bauer beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit Cyber Security und dem Schutz von IT-Systemen. 2011 mitbegründete er die Initiative bleib-Virenfrei. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die IT-Sicherheit im deutschsprachigen Raum zu erhöhen. Felix Bauer ist Autor zahlreicher Fachartikel für IT-Fachzeitschriften (u.a. IT-Welt, IT-Administrator und Heise online). Darüber hinaus findet er Erwähnung in diversen Büchern sowie in Fach- und Nachrichtenartikeln. Schauen Sie sich Felix Bauers Referenzen an.

Für den Virenschutz-Test hat er mittlerweile hunderte von Stunden in das Testen der Produkte und die Auswertung der Ergebnisse investiert. Die Bewertungen und Tests basieren auf objektiven Kriterien wie Erkennungsrate, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit der jeweiligen Antivirenprogramme.

Die einzelnen Testergebnisse stammen aus eigenen Tests sowie aus Tests der renommierten und unabhängigen Organisationen AV-Test und AV-Comparatives. Diese Organisationen sind für ihre strengen Testverfahren und ihre Unabhängigkeit bekannt, was die Vertrauenswürdigkeit unserer Testergebnisse zusätzlich erhöht.

Um zu verstehen, warum einige Programme besser abschneiden als andere, wird der Testprozess transparent beschrieben ↑.

Die Hersteller der Virenscanner haben keinen Einfluss auf unseren Test. Die Hersteller haben vor der Veröffentlichung keine Version des Testberichts erhalten.

Wenn Sie mehr über Felix Bauer / unser Team erfahren möchten, lesen Sie hier weiter. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Felix wenden.

Einzelnachweise

  1. kaspersky.de - Cybersicherheit 2021: 380.000 neue schädliche Dateien pro Tag
  2. a b c d e f g h av-comparatives.org: Real-World Protection Test (Februar - Mai 2023)
  3. a b c av-comparatives.org - Malware Protection Test (März 2023)
  4. a b c d e f av-test.org - Windows Antivirus-Programme für Privatanwender (Oktober 2023)
  5. a b c d e f av-comparatives.org - Performance Test (Oktober 2023)
  6. test.de: Antivirenprogramme im Test

Letzte Änderung am 25.02.2024: Unter anderem haben wir Informationen über eine Sicherheitslücke im Programm Windows Defender hinzugefügt.

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