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Virenschutz Test (2019) - Vergleich der besten Virenschutz­programme

Dienstag, 14. Mai 2019
Virenschutz Test Täglich entdecken die Virenschutzexperten von Kaspersky 315.000 neue Schädlinge im Internet. Und auch andere Hersteller von Virenschutz­programmen melden eine ähnlich hohe Zahl an Schädlingen. Wer im Internet mit herunter gelassener Hose surft (im übertragenen Sinne), fängt sich ganz schnell einen Virus ein. Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und selbst technisch versierte Computernutzer fangen sich ohne Virenschutz­programm ganz schnell einen Computer-Schädling ein. Grund genug, den eigenen Computer mit einem guten Virenschutz­programm auszustatten. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Denn inzwischen gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Virenschutzprogrammen auf dem Computer-Markt. Kostenlose und Premium-Versionen.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die besten Virenschutz­programme vor. Unsere Bestenliste klärt, welches Virenschutz­programm man sich installieren sollte. Zahlreiche Virenschutzlabore führen regelmäßig Virenschutz-Tests durch. Die Platzierungen unseres Virenschutz Tests setzen sich unter anderem aus den Testergebnissen des Testlabors AV-Comparatives zusammen. Für eine Top-Wertung werden hohe Erkennungsraten verlangt. Zwar kann jeder Antivirenschutz Schädlinge übersehen. Jedoch ist die Gefahr bei einem Virenschutzprogramm mit einer durchschnittlichen Malware-Erkennungsrate von guten 99.9 Prozent deutlich geringer, als bei einem Schutzprogramm mit einer Malware-Erkennungsrate von lediglich 75 Prozent.

Gefahren zu erkennen ist jedoch nur die halbe Miete. Aus diesem Grund werden auch die Benutzerfreundlichkeit und die Zusatzfunktionen der einzelnen Virenschutz­programme gewertet. Zur Benutzerfreundlichkeit gehören zwei eng miteinander verwandte Aspekte: Transparenz für den Benutzer und die komfortable Konfiguration und Administration. Computer-Benutzer möchten, dass die Antiviren-Software unsichtbar vor sich hin werkelt, so dass sie sich niemals Gedanken zum eigenen Schutz machen müssen.

Rangliste der besten Virenschutz­programme

Der Virenschutz Vergleich setzt sich zusammen aus den Testdisziplinen Virenschutz & Software. Die maximale Gesamt-Punktzahl beträgt 20 Punkte.

Rang Virenschutz­programm Viren­schutz Soft­ware Gesamt Sortieren Preis
1
Bitdefender Total Security 2019 10,0 9,5 19,5 79,99 €*
*Eine 5-Jahres-Lizenz gibt es aktuell für einmalig 89,99 Euro (17,99 Euro/Jahr).
2
Kaspersky Total Security 2019 9,5 9,0 18,5 79,95 €
3
Norton Security Premium 9,0 8,5 17,5 89,99 €
4
ESET Smart Security Premium 8,0 9,0 17,0 49,95 €
5
Avira Internet Security Suite 8,5 7,5 16,0 39,95 €
6
G Data Total Security 8,0 7,5 15,5 49,95 €
6
BullGuard Premium Protection 8,0 7,5 15,5 89,95 €
8
F-Secure Total 7,5 7,0 14,5 79,99 €
9
Avast Free Antivirus 7,5 5,5 13,0
Gratis
9
McAfee Total Protection 7,0 6,0 13,0 59,95 €
11
Avira Free Antivirus 7,5 5,0 12,5
Gratis
11
AVG Internet Security 7,5 5,0 12,5 54,99 €
13
AVG Anti-Virus Free 7,5 4,0 11,5
Gratis
14
Adaware Antivirus Total 6,5 4,5 11,0 48,00 €
15
Microsoft Windows Defender 6,5 4,0 10,5
Gratis

Schutzleistung der Virenschutz­programme

Die wichtigste Fähigkeit eines Virenschutz­programmes ist die Erkennungsleistung von Viren. Doch nicht jede Virenschutz-Lösung schützt gleich gut. Einzig das Sicherheitsprogramm aus dem Hause Bitdefender erkennt alle Schädlinge zuverlässig. Negativ fällt Microsofts Windows Defender auf. Auch das Löschen von Schädlingen gehört zu den Aufgaben einer Virenschutz-Software. Bei F-Secure stellen Testlabore - bei diesem Schritt - immer wieder enorme Schwächen fest.

Nützliche Zusatzfunktionen der Sicherheitspakete

Um sich sicher im Internet bewegen zu können, bedarf es verschiedener Schutz-Module, die der Bedrohungs-Komplexität gewachsen sind. Anbieter für Virenschutzsoftware verkaufen ihre Sicherheitspakete immer öfter als Security-Suite, die neben der Virenschutz-Software auch eine Firewall, einen Spamschutz und weitere Sicherheits-Tools bereitstellt. In der nachfolgenden Tabelle eine Übersicht über die wichtigsten Zusatzfunktionen der verschiedenen Sicherheitspakete. Die Ergebnisse sind insgesamt recht erfreulich - von einigen wenigen Ausreißern abgesehen:

Bullguard Logo
Bitdefender Total Security Kaspersky Total Security ESET Smart Security Norton Security Premium Ad-Aware Antivirus Total G Data Total Security McAfee Total Protection Avast Free Antivirus Avira Internet Security AVG Internet Security F-Secure Total AVG Anti-Virus Free Avira Free Antivirus BullGuard Premium Protection Microsoft Windows Defender
Betrugsschutz
Firewall
Kindersicherung
Passwort-Manager
Ransomware-Schutz
Sicherer Browser
Software Updater
VPN-Dienst
W-LAN Schutz
Webcam-Schutz
Tabelle als Grafik anzeigen

Darüber hinaus sind die Entwickler von Virenschutz­programmen voll und ganz auf den Puls der Zeit aufgesprungen und haben Schutzstrategien der Privatsphäre in sozialen Netzwerken als oberstes Gebot der Stunde gewählt. Nahezu jedes von uns getestete Produkt verfügt über einen Identitätsschutz, um den Benutzer den Freuden der Netzwelt uneingeschränkt frönen zu lassen.

Investieren lohnt! Der Windows Defender reicht nicht aus!

Der Virenschutz von Bitdefender schützt den Computer derzeit am besten – er wehrt die meisten Schädlinge ab. Etwas weniger Virenschutz bieten die Programme Kaspersky Total Security und Norton Security Premium.

Das kostenlose Programm Avast Free Antivirus sorgt für einen guten Basisschutz. Die gratis Programme von Avira und AVG schützen nur mittelmäßig. Nicht zu empfehlen ist der Microsoft Defender. Der Virenschutz sichert den Computer nicht wirklich ab - das Schlusslicht in unserem Ranking. Das Microsoft-Schutzprogramm wird automatisch deaktiviert, sobald Sie eine alternative Virenschutz-Software installieren.

Der Testsieger: Bitdefender Total Security 2019

Bitdefender Total Security
Bitdefender Total Security
Die Bitdefender Total Security 2019 (Multi Device: Schutz für Windows, macOS, iOS und Android) ist das derzeit beste Virenschutz­programm. In Sachen Virenschutz ist das Programm - dank einer überdurchschnittlichen Erkennungsrate - allen anderen Programmen überlegen. Bitdefender schützt vor jeglicher Malware, einschließlich Viren, Adware, Trojaner, Keylogger und Browser-Hijacker. Heimanwender und Klein-Betriebe finden mit Bitdefender die richtige Schutz-Software gegen Viren und deren Folgen.

Von diversen Testlaboren hat Bitdefender bereits Auszeichnungen und Zertifizierungen erhalten. 2018 erreichte das Programm bei fast jedem Virenschutz Test die Bestnote. Das Programm zeigt keine Schwächen! Zuletzt wurde Bitdefender unter anderem von der ComputerBild (Ausgabe 04/2019) ausgezeichnet. Bitdefender ließ der Konkurrenz keine Chance. „Bei Bitdefender gibt`s Top-Schutz und kaum was zu meckern. Da ist die Titelverteidigung die logische Folge!“ Unterstützt wurde der Test von den Testlaboren AV-Test und AV-Comparatives. Die Testlabore sind die weltweit führenden, unabhängigen Service-Dienstleister im Bereich Computer-Sicherheit und Antiviren-Forschung (Labore in Magdeburg, Leipzig und Innsbruck).

Auch in der Stiftung Warentest (Ausgabe 03/2019) wurde der Virenschutz von Bitdefender ausgezeichnet (Platz 1 von 22 Schutzprogrammen). Weitere Testsiege: CHIP (Ausgabe 04/2019), AV-TEST (03/2019), PC-Welt (Ausgabe 03/2019), AV-Comparatives (08/2018).

Wie alle anderen Virenschutz-Hersteller auch, hat Bitdefender viel in eine bessere Optik investiert. Die Bitdefender-Bedienung ist kinderleicht, egal ob Sie Anfänger oder Profi sind. Keine aufwändige Konfiguration ist notwendig. Im Mittelpunkt steht eine Art Infozentrale. Hier sieht der Benutzer jederzeit, wie es um die Sicherheit von PC und persönlichen Daten steht. Nach der Installation ist kein Zutun des Benutzers erforderlich, da das Programm so eingestellt ist, dass es automatisch für optimalen Schutz sorgt. Wer mehr ins Detail gehen will, kann mit wenigen Klicks individuelle Einstellungen vornehmen, Statistiken abfragen oder auch Netzwerkaktivitäten beobachten.
Bitdefender Internet Security
Installation
Bitdefender Internet Security
Infozentrale
Bitdefender Meldungen
Meldungen
Bitdefender Einstellungen
Einstellungen
Um gefährliche Dateien von ungefährlichen zu unterscheiden, setzt Bitdefender auf maschinelles Lernen. Dahinter steckt eine Art künstliche Intelligenz. Zusätzlich zu der Virenschutz-Funktion verfügt das Programm über eine Firewall, eine Kindersicherung, eine Geldbörse, einen leistungsstarken Phishing-Schutz und einen Anti-Spam-Schutz. Chat-Unterhaltungen verschlüsselt das Programm automatisch.

Mit der Version 2019 hat das Programm einige tolle Verbesserungen erfahren - am nützlichsten ist der verbesserte Ransomware-Schutz. Zu den neuen Funktionen zählt unter anderem ein Webcam-Schutz. Sehr umfangreich fällt nun der Funktionsumfang bei der Kindersicherung aus. So lassen sich etwa in der Heimatstadt erlaubte und nicht erlaubte Gebiete einstellen. Sobald das Kind ein nicht erlaubtes Gebiet betritt, werden die Eltern darüber informiert, etwa per Push-Nachricht (iOS, Android)

Was Bitdefender von anderen Herstellern ganz klar unterscheidet, ist die Hilfe, die der Benutzer rund um die Uhr erhält. Auch wenn es schon sehr spät ist. Per E-Mail-Ticket, per Telefon und sogar per Live-Chat.

Unser Resümee: Bitdefender hat seine Hausaufgaben hinsichtlich Bedienung und Virenschutz sehr gut gemacht. Das Programm arbeitet sehr zuverlässig, ist leicht zu bedienen und bietet einen hohen Komfort, durch eine sehr geringe Rechenleistung. Bitdefender ist - mit Abstand - die aktuell beste Virenschutz-Software auf dem Markt. Klare Kaufempfehlung! Mail-Anfragen werden vom Bitdefender-Support innerhalb kürzester Zeit kompetent beantwortet. Zudem bietet Bitdefender zusätzlich Hilfe per Live-Chat an. Der Preis von 79,99 Euro (5 Geräte: Windows, macOS, iOS und Android) geht völlig in Ordnung.

Bitdefender für jährlich 17,99 Euro
Wenn Sie keine Kindersicherung benötigen und lediglich Ihren Windows-Computer absichern möchten, empfehlen wir Ihnen die exklusive 5 Jahres-Edition für einmalig 89,99 Euro (nur 17 Euro/Jahr). Mit der 5 Jahres-Edition sparen Sie 80 Prozent: Kaufen Sie die Bitdefender Total Security regulär 5 Jahre (jährlich 79,99 Euro), zahlen Sie knapp 400 Euro (5 Jahre x 79,99 Euro).

Hinweis: Die 5 Jahres Edition enthält keine integrierte Firewall. Da Windows jedoch schon lange eine Firewall eingebaut hat, ist eine zusätzliche Firewall nicht wirklich erforderlich.

Reguläre Jahres-Lizenz 5-Jahres-Edition
Jahr Kosten Jahr Kosten
1 79,99 Euro 1-5 89,95 Euro
2 79,99 Euro
3 79,99 Euro
4 79,99 Euro
5 79,99 Euro
Gesamt: 399,95 Euro Gesamt: 89,95 Euro

Klasse Virenschutz: Kaspersky Total Security 2019

Kaspersky Total Security
Kaspersky Total Security
Auf Platz 2 in unserem Virenschutz Test landet die Kaspersky Total Security 2019 (https://www.kaspersky.de/total-security). Kaspersky wahr jahrelang Testsieger - bis Bitdefender vor knapp drei Jahren vorbeizog. Im Großen und Ganzen ist die Virenschutzlösung nach wie vor sehr gut, kann jedoch in den Testdisziplinen Bedienung und Virenschutz nicht ganz mit dem Testsieger mithalten.

Die Installation der Virenschutz-Software ist sehr einfach. Sie müssen lediglich das Setup ausführen und den Installationshinweisen folgen. Sofort nach der Installation wird ein Datenbank-Update ausgeführt, um die Software auf den neusten Stand zu bringen.

Im Hauptfenster des Virenschutzprogramms sehen Sie jederzeit den derzeitigen Status und unter anderem, wie aktuell Ihre Programmdateien und Virusdefinitionen sind. Sie können zahlreiche Einstellungen vornehmen, um das Programm für Ihre Bedürfnisse zu optimieren. So können beispielsweise Einstellungen für die Virensuche am Programmeupdate, an Echtzeitschutz und an Sonstigem vorgenommen werden. Die Voreinstellungen sind bereits gut optimiert.
Kaspersky Datenbank aktualisieren
Aktualisierung
Kaspersky Virenschutz Untersuchung
Untersuchung
Kaspersky Kindersicherung
Kindersicherung
Mit Safe Money stellt Kaspersky eine Technologie vor, die verifizieren kann, ob die aufgerufene Bank- oder Shoppingseite tatsächlich zum gewünschten Anbieter gehört und die SSL-Zertifikate authentisch und gültig sind. Selbst Keylogger, die Zugangsdaten über die Tastatureingaben abgreifen wollen, sind chancenlos, da eine virtuelle Tastatur zum Eingeben der relevanten Daten erzeugt wird. Der unbefugte Zugriff auf die Webcam wird ebenfalls registriert und abgewehrt.

Ganz aktuell ist der Schutz vor sogenannter Ransomware, die Computer blockiert und eine Art Lösegeld verlangt. Selbst bei einer Infizierung des Betriebssystems kann die Anti-Blocker-Technologie eine Sperrung des Systems durch die Ransomware unterbinden.

Kaspersky legt außerdem großen Wert auf Alltagstauglichkeit: Nervige Fehlalarme werden wirksam verhindert. Wer verdächtige Software in einer sicheren Umgebung ausprobieren will, kann dazu den SafeRun-Modus einsetzen, der einen echten Zugriff der Software auf das System verhindert

Das Programm verbraucht kaum Computerressourcen und ist leicht zu bedienen. Es verfügt über zahlreiche Zusatzfeatures: eine Firewall, Schutztechnologien gegen Phishing, eine Kindersicherung, einen Modus für PC-Spieler, ein Backup-Tool uvm.

Die Kaspersky Total Security ist verfügbar für Windows, Mac, iOs und Android. Einige Funktionen sind jedoch nicht mit der aktuellen Android-Version kompatibel.

Testergebnisse Kaspersky Total Security 2019:
Schutzleistung:96 Prozent
Firewall:Ja
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Ja
Software Updater:Ja
Kosten:79,95 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)
Betriebssystem:Windows, Mac, Android, iOS
Fazit:
  • Guter Virenschutz
  • Übersichtliche Oberfläche
  • Zahlreiche Einstell­möglichkeiten
  • Zahlreiche Funktionen
  • Kompatibilitäts­probleme unter Android
  • Vorsicht: Abo-Option beim Kauf

FBI warnt vor Einsatz von Kaspersky-Software

Bereits seit der Kaspersky-Firmengründung wird immer wieder über enge Beziehungen zwischen Kaspersky und dem Russischen Geheimdienst FSB spekuliert. Angeblich sollen die Sicherheitslösungen dem Geheimdienst umfassenden Zugriff auf Computer gewähren. Die US-Regierung schränkte im vergangenen Jahr die Nutzung von Kaspersky-Programmen ein. Einzelhandelsketten nahmen die Produkte aus dem Sortiment. US-Behörden mussten sämtliche Kaspersky-Programme von ihren Rechnern entfernen. Kaspersky weist die Vorwürfe allerdings zurück.

Der beste kostenlose Virenschutz: Avast Free Antivirus

Bester kostenloser Virenschutz Avast Free Antivirus
Avast Free Antivirus
Das Virenschutzprogramm Avast Free Antivirus (https://www.avast.com/de-de/index) bietet den aktuell besten kostenlosen Virenschutz. Avast stoppt beim Surfen einen Großteil aller Schädlinge. Es überwacht den kompletten Dateizugriff und den gesamten Mailverkehr. Die einfache Bedienung macht das Programm für Einsteiger sehr geeignet. Neben der E-Mail-Überwachung bietet das Programm auch einen Schutz für Tauschbörsen-Tools, einen Messenger-Scanner und einen Benachrichtigungsdienst. Die Sensibilität des Scannens lässt sich für jede einzelne Komponente gesondert einstellen.

Der intelligente Virenschutz erkennt Viren, Malware, Spyware, Phishing-Angriffe und Ransomware. Durch Streaming-Updates wird die Virendatenbank permanent auf dem neuesten Stand gehalten.

Das Programm Avast Free Antivirus wird im Paket mit einem umfassenden Netzwerk zur Bedrohungserkennung, einfacher Passwortverwaltung, Heimnetzwerksicherheit und Schutz per maschinellem Lernen angeboten. Das integrierte Browser-Cleanup-Tool dient dazu, überflüssige Add-ons und Toolbars aus dem Browser zu entfernen.

Neu in der aktuellen Version sind unter anderem die verbesserten Sicherheitsstandards und die intelligenteren Funktionen. Diese führen zum schnelleren Erkennen von Bedrohungen und stellen die Automatisierung über eine intuitive Schnittstelle bereit. Der Malware-Schutz wurde vertieft, indem das App-Verhalten in Echtzeit untersucht wird. Und auch bei der Rechnerbelastung hat sich einiges getan, der Virenschutz schränkt die Computernutzung kaum noch ein.
Hauptmenü von Avast
Hauptmenü
Schutzkomponenten
Virenschutz
Bei Problemen wird der ratsuchende Nutzer nicht im Regen stehen gelassen – der Avast-Hilfeservice antwortet sehr schnell.

Mit guter Kaufsoftware kann das Gratisprogramme leider nicht mithalten. Extra-Funktionen (Firewall, Kinderschutz, E-Mail Schutz...) gibt es kaum - oder nur gegen Aufpreis.

Kostenloser Download: Avast Free Antivirus herunterladen (Avast.com)

Testergebnisse Avast Free Antivirus:
Schutzleistung:77 Prozent
Firewall:Nein
Betrugsschutz:Nein
Kindersicherung:Nein
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:Kostenlos
Fazit:
  • Guter Grundschutz
  • Viele Fehlalarme
  • Nervige Werbung
  • Keine Extra-Funktionen

Der Windows Defender als Virenschutz nicht ausreichend

Für private Nutzer, die mit Windows 10 unterwegs sind, soll der Microsoft Windows Defender eine kostenlose Alternative zu kostenpflichtigen Antivirenprogrammen darstellen. Der Vorteil für Windows-Nutzer liegt auf der Hand: Die Schutzlösung ist vorinstalliert und in die Systemarchitektur von Windows integriert. Doch der Windows Defender kämpft aktuell mit stark schwankenden Malware-Erkennungsraten und zahlreichen Fehlalarmen. Um vor webbasierten Schädlingen zu schützen, müsste der Smartscreen-Filter von Windows aktiv sein und man dürfte nur noch mit dem Internet Explorer oder Edge-Browser surfen.

Der Funktionsumfang unterscheidet sich enorm von denen herkömmlicher Anbieter. Es fehlt unter anderem eine Echtzeitüberwachung des Arbeitsspeichers, ein Spamfilter, eine Malware-Prüfung eingehender Mails und vieles mehr.

Es gibt zahlreiche Virenscanner, die Windows besser schützen als das integrierte Windows-Schutzprogramm. Wenn Sie noch kein kommerzielles Produkt zum Schutz vor Schädlingen installiert haben, empfehlen wir Ihnen die Bitdefender Total Security. Auch kostenlose Virenscanner, wie beispielsweise Avast Free Antivirus, sind besser als der Standardschutz von Microsoft!

Hinweis: In den vergangenen Monaten hat sich die Virenschutz-Leistung deutlich gebessert. Die langfristige Tendenz muss man beobachten.

Die weiteren Virenschutz­programme

Norton Security Premium

Norton Security Premium
Norton Security Premium
Mit Norton Security Premium (https://de.norton.com) sichern Sie bis zu 10 Geräte auf einmal gegen Schadsoftware wie Spyware, Viren, Würmer oder auch Ransomware. "Geräte" bedeutet in diesem Fall, dass Sie nicht nur Windows-PCs, sondern auch Notebooks mit macOS, Android- oder iOS-Smartphones und auch Tablets schützen können. Online-Transaktionen sowie Ihre Identität versucht Norton Security Premium ebenfalls bestmöglich zu schützen.

Alle Programmteile - Virenschutz, Firewall, Spyware-Protection und dergleichen mehr - können Sie online über ein Web-Portal verwalten. Dort konfigurieren Sie jedes Gerät einzeln und nehmen durch Norton Security Premium somit Rücksicht darauf, dass Sie für ein bestimmtes Gerät vielleicht keinen E-Mail-Schutz brauchen. Ungewöhnlich unter den Herstellern dieser Lösungen ist die Tatsache, dass Sie Ihr Geld zurückverlangen können, falls die Anwendung versagt und bestimmte Viren und andere Schadsoftware nicht findet.

Norton Security Premium geht bei seiner Arbeit präventiv vor und warnt Sie, wenn Sie sich unsignierte Android-Apps oder gefährliche .exe-Dateien unter Windows herunterladen. Überprüft werden auch der E-Mail-Eingang sowie die Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Bei einem Klick auf eventuell gefährliche Links erhalten Sie durch Norton Security Deluxe eine Warnung. Die geringe Systembelastung während des permanenten Hintergrundscans ist für eine reibungslose Kompatibilität auch mit älteren Geräten (bis Windows XP SP3) verantwortlich.

Testergebnisse Norton Security Premium:
Schutzleistung:91 Prozent
Firewall:Ja
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:89,99 Euro (1 Jahr / 10 Geräte)
Fazit:
  • Übersichtliche Oberfläche
  • Guter Virenschutz
  • Komplizierte Kontaktaufnahme

ESET Smart Security Premium

ESET Smart Security Premium
ESET Smart Security Premium
Mit ESET Smart Security Premium (https://www.eset.com/de/home/smart-security-premium/) erwirbt man ein umfassendes Schutzpaket gegen die gängigsten Bedrohungen aus dem Netz. Im Funktionsumfang enthalten ist unter anderem eine Firewall sowie ein Schutz gegen Phishing-Versuche. Die Firewall erkennt Angriffe auf das eigene Netzwerk bzw. den WLAN-Router und gibt entsprechende Warnungen an den Nutzer aus. Natürlich lassen sich die Einstellungen konfigurieren, um Fehlalarme nach Möglichkeit auszuschließen. Ergänzt werden die Funktionen durch eine Kindersicherung, die dafür sorgen soll, dass unangemessene Inhalte und Webseiten vor Kinderaugen verborgen bleiben. Automatische Verbindungen zur hauseigenen Cloud verbessern die Erkennung neuartiger Viren, Würmer und Trojaner. Es versteht sich von selbst, dass sich ESET Smart Security permanent selbst updatet.

Das komplett in Deutsch gehaltene Programm überprüft wahlweise auch angeschlossene Netzwerklaufwerke und verfügt über einen Kinderschutz, sodass der Nachwuchs nicht mit ungeeigneten Inhalten konfrontiert wird. Im Spielmodus werden Virenfunde oder Update-Mitteilungen geblockt, empfindliche Nutzer deaktivieren ESET Smart Security für eine kurze Zeit.

Die Anwendung versteht sich als reiner Virenschutz und verjagt Bots, prüft E-Mails und behält den Chatverlauf in sozialen Netzwerken im Blick, um Fake-Links aufzustöbern. Daten komplett von der Festplatte löschen oder verschlüsseln kann ESET Smart Security aber nicht, und auch zusätzliche Tools wie ein Registry-Cleaner fehlen. Die geringe Systembelastung während der Überwachung in Echtzeit macht die Applikation auch für ältere Geräte interessant, denen langsam die Rechenleistung ausgeht. Neben einer Mac-Variante existieren auch Lösungen für Android- und iOS-Smartphones.

Testergebnisse ESET Smart Security Premium:
Schutzleistung:83 Prozent
Firewall:Ja
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Ja
Kosten:49,95 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)

Avira Internet Security Suite

Die Avira Internet Security Suite (https://www.avira.com) eignet sich für alle PCs mit installiertem Windows 7 Service Pack 1 oder besser. Durch niedrige Systemanforderungen ist das Programm auch für schwächere Laptops, Desktop-PCs oder Tablets geeignet. Die Anwendung schützt nicht nur gegen Viren, Würmer und andere Schadsoftware, sondern stellt durch einen leistungsstarken Firewall-Manager auch einen besseren Schutz gegen externe Zugriffe bereit. Der Hersteller verspricht dennoch eine simple Bedienung für Einsteiger.

Gegen verschlüsselungsfreudige Ransomware geht Avira Internet Security Suite ebenfalls vor, sodass Ihre Daten sicher bleiben. Der integrierte Browserschutz verhindert die Übertragung von gefährlichen Dateien, das Anklicken dubioser Links oder auch die in Filmstreams verpackten, eventuell vorhandenen Würmer. Das komplett in Deutsch gehaltene Programm verfügt außerdem über die Fähigkeit, verschiedene Nutzerprofile anzulegen, sodass mehrere Personen an einem Gerät jeweils eigene Einstellungen vornehmen können.

Einen Kinderschutz bietet Avira Internet Security Suite zwar nicht, dafür gibt es jedoch einen Uninstaller für die saubere Entfernung von Programmen und eine Android-App. Der Spielmodus macht es einfacher, ohne Störungen in Vollbildspiele einzutauchen. Auf Wunsch scannt das Tool sowohl angeschlossene USB-Laufwerke als auch via Netzwerk verbundene Laufwerke wie NAS-Festplatten. Über die Cloud wird bei diesem Programm, wie bei vielen Mitbewerbern, der Schutz vor neuartigen Viren verbessert.

Testergebnisse Avira Internet Security Suite:
Schutzleistung:85 Prozent
Firewall:Nein
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Nein
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:39,95 Euro (1 Jahr / 5 Geräte)

Avira Free Antivirus

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Avira Free Antivirus (https://www.avira.com/de/avira-free-antivirus) um einen komplett kostenlosen Virenschutz. Das Programm ist nicht nur mit Windows kompatibel, sondern schützt bei Bedarf auch Android- und iOS-Smartphones durch separate Apps in den jeweiligen App-Stores. Im Vergleich zu Vorgängerversionen hat der Entwickler den Schutz gegen Ransomware verbessert, sodass WannaCry und ähnliche Locking-Trojaner keinen Zugriff auf das System bekommen.

Weiterhin schützt Avira Free Antivirus durch den Einsatz von VPN-Servern Ihre Identität. Der VPN-Dienst verbirgt Ihre eigentliche IP-Adresse, sodass das Tracking Ihrer Person im Internet wesentlich schwerer bis unmöglich gemacht wird. Der dafür zuständige Dienst, Phantom VPN, ist direkt in Avira Free Antivirus integriert. Gleichzeitig werden Ihre Spuren im Internet beseitigt, indem Cookies bei Bedarf gelöscht werden und dadurch auf sehr alten Geräten auch kleine Leistungsgewinne zu erwarten sind.

Echtzeit-Scans sowie Phishing-Protection sind in Avira Free Antivirus ebenso integriert. Im Vergleich zu kostenpflichtigen Varianten dieser Antivirensammlung fehlt vor allem das Management mehrerer Geräte sowie die Verschlüsselung von Daten. Auch eine Kindersicherung ist nicht enthalten. Davon abgesehen ist Avira Free Antivirus ein hervorragendes Basispaket, das für den einfachen Schutz einzelner Geräte ausreichen sollte.

Testergebnisse Avira Free Antivirus:
Schutzleistung:76 Prozent
Firewall:Nein
Betrugsschutz:Nein
Kindersicherung:Nein
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:Kostenlos

G Data Total Security

Einen Rundum-Schutz möchte G Data Total Security (https://www.gdata.de) bieten: Das Programm ist nicht nur für Windows erhältlich, sondern bietet auch für mobile Geräte sowie macOS einen verlässlichen Virenschutz. Zu den Stärken zählen der integrierte Virenschutz sowie die starke Heuristik, welche die Erkennungsrate gegenüber bislang unbekannten Virenarten via Cloud verbessert. Eine Kindersicherung sorgt dafür, dass Sie Ihre Geräte auch dem Nachwuchs überlassen können.

Zusätzlich ist ein Cloud-Backup in G Data Total Security integriert, sodass Sie wichtige Daten bei Bedarf in die hauseigene Cloud des Unternehmens aus Deutschland auslagern können. Firewall- sowie Antispam-Maßnahmen sind ebenfalls Teil des Pakets. Eingehende E-Mails prüft die Applikation ebenfalls und löscht diese, noch bevor Sie sie ansehen können, falls sich darin gefährliche Anhänge verbergen. Praktisch ist auch die intelligente Updateverwaltung, mit der Sie Zeit und Ort von Updates bei Bedarf selbst bestimmen.

Gegen Ransomware schützt G Data Total Security dabei ebenso wie gegen eventuelle Diebstähle von Online-Banking-Daten. Online-Shopping soll dadurch sicherer werden. Verwalten Sie ein größeres Netzwerk aus Servern und Laufwerken, können Sie auch diese lokal von Ihrem Gerät aus scannen. Das Programm ist komplett in deutscher Sprache gehalten und verfügt auch über einen Spielemodus, der die bisweilen häufig auftretenden Pop-ups komplett unterbindet.

Testergebnisse G Data Total Security:
Schutzleistung:83 Prozent
Firewall:Ja
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:49,95 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)

BullGuard Premium Protection

Bullguard Logo Als einer der Veteranen auf dem Markt, ist BullGuard den meisten Nutzern ein fester Begriff. BullGuard Premium Protection (https://www.bullguard.com/de/) präsentiert Ihnen ein aufgeräumtes Benutzerinterface, das Ihnen Zugriff auf alle wichtigen Funktionen bietet. Das Komplettpaket schützt den Rechner vor dem Befall mit Viren und anderer Malware. Spamschutz und Adware-Blocker sind ebenso vorhanden wie ein wirksamer Phishing-Schutz, der bei unseriösen bzw. gefälschten Seiten zum Zuge kommt.

Auch eine Kindersicherung ist an Bord, mit der man festlegen kann, zu welchen Zeiten Kinder und Jugendliche das Internet nutzen dürfen. Bestimmte Webseiten können von der Nutzung ausgeschlossen werden.

Außerdem verfügt BullGuard Premium Protection über einen Schwachstellenscanner, der bekannte Lücken in der Systemsicherheit des Computers aufspürt und schließen kann. Wer nicht möchte, dass seine Aktivitäten im Netz über Cookies und temporäre Dateien verfolgt werden können, kann diese Spuren vom Programm automatisch entfernen lassen.

Wichtige Dateien können in der BullGuard-eigenen Cloud gesichert werden.

Testergebnisse BullGuard Premium Protection:
Schutzleistung:83 Prozent
Firewall:Ja
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Ja
Software Updater:Ja
Kosten:89,95 Euro (1 Jahr / 10 Geräte)

F-Secure Total

Mit F-Secure Total (https://www.f-secure.com/de_DE/) erhalten Sie einen automatischen, sich selbst aktualisierenden Schutz vor Viren, anderer Malware und auch Bedrohungen aus dem Internet wie Angriffen auf Ihre Firewall. Zusätzlich integriert der Hersteller einen Browser-Schutz, der während der Nutzung des Browsers vor potenziell gefährlichen Links warnt oder die Sicherheit von Downloads überprüft. Online-Banking und -Shopping überwacht F-Secure Total ebenfalls durch einen eigenen Banking-Schutz, der Online-Handel sicherer machen soll und Ihre Identität gegen Diebstahl schützt.

Weiterhin befindet sich im Programmpaket ein Kinderschutz, der dafür sorgt, dass Kinder und Jugendliche nur auf Webseiten surfen, die für sie geeignet sind. Eine nach eigenen Aussagen geringe Systembelastung sorgt auch auf Einsteiger-Notebooks und ähnlicher Hardware dafür, dass F-Secure Total die Nutzung des Geräts nicht spürbar verlangsamt. Um die Performance des eigenen Virenschutzes zu verbessern, ist das Programmpaket permanent mit der Cloud von F-Secure verbunden, was vor allem die Erkennungsraten gegenüber neuen Viren positiv beeinflusst.

Zusätzlich erhalten Sie einen sicheren Password-Manager, die Überprüfung temporärer Netzwerklaufwerke sowie eine Android- und iOS-App mit dazu. Einen speziellen Modus für Spiele bietet F-Secure Total nicht, dafür können Sie das Tool aber für kurze Zeit mit nur zwei Mausklicks deaktivieren. Das Programm ist vollständig mit macOS kompatibel.

Testergebnisse F-Secure Total:
Schutzleistung:79 Prozent
Firewall:Nein
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:79,99 Euro (1 Jahr / 3 Geräte)

McAfee Total Protection

Als weltweit führendes Sicherheitsunternehmen zählt McAfee hinsichtlich PC-Sicherheitslösungen zu den Pionieren. Mit dem sehr bekannten McAfee Total Protection (https://www.mcafee.com) überwachen Sie Ihre Geräte sowie angeschlossene Netzwerklaufwerke mit einer deutschen Benutzeroberfläche. Der Uninstaller säubert das System gründlich von Programmen während der Kinderschutz den Zugriff auf ungeeignete Inhalte für Kinder unmöglich macht. Wahlweise verwenden Sie zeitgleich eine Android- oder iOS-App. McAfee Total Protection versorgt sich selbst mit Updates, sofern Sie nicht den Offline-Modus verwenden.

Funktionell geht das Tool sowohl gegen Spyware als auch Viren, Würmer und Trojaner sowie Ransomware à la Locky vor. Auf Wunsch kann McAfee Total Protection auch Daten komplett vernichten oder Festplatten durch die Überschreibung wichtiger Sektoren mit Datenmüll sauber löschen. Integriert ist auch ein Anti-Tracking-Tool, das Cookies auf Ihrem System nicht zulässt und damit die Nachverfolgung Ihrer Person im Internet erschwert. Permanent aktiv ist auch der Browserschutz, der sowohl die erwähnten Cookies aussperrt als auch Downloads und Links in Echtzeit überprüft.

Sind Sie häufig in sozialen Netzwerk unterwegs, ist McAfee Total Protection ebenfalls eine gute Wahl: Messenger- und Social-Media-Schutz halten Sie davon ab, versehentlich verseuchte Links anzuklicken oder Dateien anzunehmen. E-Mails überwacht das Programm ebenso, außerdem räumt McAfee Total Protection bei Bedarf in der Registry auf. Eine PC-Optimierung ist ebenfalls Teil des Gesamtpakets, wodurch gerade die Performance auf älteren Systemen ein wenig angehoben wird.

Testergebnisse McAfee Total Protection:
Schutzleistung:72 Prozent
Firewall:Ja
Schutz vor Phishing:Nein
Schutz vor E-Mails:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Nein
Sicherer Browser:Ja
Software Updater:Ja
Preis:59,95 Euro

AVG Internet Security

Dieses Programm möchte Sie vor allem beim Surfen im Internet vor Gefahren schützen. AVG Internet Security (http://www.avg.com/de-de/) bringt einen Virenschutz mit, der sowohl Ihren Computer als auch eingehende E-Mails überwacht. "Viren" bezieht sich in diesem Fall sowohl auf Schadsoftware als auch Rootkits, Spyware und ähnliche Programme. Wechseldatenträger wie USB-Sticks oder DVDs prüft AVG Internet Security ebenfalls, bevor Sie Daten von oder auf diese/n Datenträger kopieren.

Wahlweise fügen Sie Fotos und andere persönliche Daten in einen virtuellen Safe in. Dort verschlüsselt AVG Internet Security Ihre Daten. Verlieren Sie beispielsweise ein Notebook am Flughafen, werden Ihre Daten zwar vorhanden sein, aber der Finder kommt nicht an diese Dokumente. Weiterhin überwacht das Tool bekannte Phishing-Mechanismen und Spam, damit Online-Banking und damit auch -Shopping sicherer ablaufen. Geben Sie wichtige Daten in Formulare ohne Sicherheitszertifikat ein, warnt AVG Internet Security ebenfalls davor.

Der Hersteller ist großzügig und stellt AVG Internet Security für eine unbegrenzte Anzahl von Geräten bereit. Nutzen können Sie diese Programme sowohl für Windows-Geräte als auch Android-Smartphones und Computer mit macOS. Die Verwaltung aller Geräte und Nutzer geschieht online über eine Web-Oberfläche, die Sie von überall aus öffnen und bearbeiten dürfen.

Testergebnisse AVG Internet Security:
Schutzleistung:76 Prozent
Firewall:Ja
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Nein
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:54,99 Euro (1 Jahr / Unbegrenzte Geräteanzahl)

AVG Anti-Virus Free

Kostenlos erhältlich und damit immer einen Test wert ist dieses Programm. AVG Anti-Virus Free (http://www.avg.com/de-de/) beinhaltet diverse Grundfunktionen, um Ihre Geräte vor Schadsoftware zu schützen. Dazu zählt ein Virenschutz, der sich automatisch auf dem neuesten Stand hält, sowie eine Überwachung der E-Mail- und Internet-Aktivitäten. Wie häufig oder wann der Computer gescannt wird, legen Sie selbst in einem übersichtlichen Menü fest.

Zusätzlich überprüft AVG Anti-Virus Free den Computer auf bestimmte Leistungsprobleme, die etwa durch eine überfüllte Registry, viele temporäre oder doppelte Daten und ähnliche Merkmale auftreten können. Älteren Geräten lässt sich dadurch noch einmal ein wenig mehr Leben einhauchen. Unsichere Links können Sie nicht anklicken, wenn AVG Anti-Virus Free im Hintergrund aktiv ist, und Downloads werden nach Abschluss von der Software geprüft.

Auf zusätzliche Leistungen, wie eine eigene Firewall, den erwähnten Safe für den Schutz persönlicher Daten oder auch den Schutz beim Online-Banking, müssen Sie dann verzichten. Der reine Antivirenschutz ist jedoch zu 100 % gegeben - inklusive permanenter Updates und Cloud-Scans für eine verbesserte Heuristik gegen neue, bislang unbekannte Viren. Einzelne Geräte lassen sich dadurch kostenlos sichern, ohne dass auf die Grundfunktionen verzichtet werden muss.

Testergebnisse AVG Anti-Virus Free:
Schutzleistung:76 Prozent
Firewall:Nein
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Nein
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Nein
Software Updater:Nein
Kosten:Kostenlos

Adaware Antivirus Total

Ein Urgestein unter den Anti-Malware-Programmen ist Adaware Antivirus Total (http://de.lavasoft.com). Das Programm arbeitet sowohl gegen Viren, Würmer und Ransomware als auch gegen Spyware und ähnliche Ärgernisse. Downloads, die auf Ihrem PC landen, werden gleich geprüft und bei Bedarf entfernt. Während Sie im Internet surfen, prüft das Tool, ob die eingegebenen URLs sicher sind oder nicht - was auch durch die Nutzung von Kindern interessant sein kann.

Weiterhin gehört ein Schutz gegen Online-Banking-Scams zum Paket, Ihre persönlichen Daten bleiben beim Online-Shopping also geschützt. Eine zusätzliche Firewall ist ebenfalls integriert und agiert simultan zur Windows-eigenen Firewall. Wahlweise prüfen Sie einzelne Ordner oder den kompletten Computer oder überlassen dem Programm die Auswahl, indem Adaware Antivirus Total in festgelegten Intervallen scannt. Die Überwachung von E-Mails und dem Browser gehört ebenfalls dazu, um Sie beim Umgang mit dem Internet zu schützen.

Adaware Antivirus Total eignet sich auch, um externe USB-Sticks und ähnliche Datenträger zu prüfen und bei Bedarf gleich von Schadsoftware zu reinigen. Im Spiele-Modus werden Pop-ups ausgeblendet und über Verwaltung mehrerer Nutzer verfügt das Programm ebenfalls. Adaware Antivirus Total eignet sich auch für ältere Geräte, da bis zu Windows XP SP3 alle Betriebssysteme unterstützt werden. Sie können das Programm wahlweise für nur einen PC oder gleich bis zu zehn Geräte auf einmal erwerben.

Testergebnisse Adaware Antivirus Total:
Schutzleistung:68 Prozent
Firewall:Ja
Betrugsschutz:Ja
Kindersicherung:Ja
Notfall-CD:Ja
Sicherer Browser:Ja
Software Updater:Nein
Kosten:48,00 Euro (1 Jahr / 1 Gerät)

Benötige ich zwingend ein Virenschutzprogramm?

Ja! 90 Prozent der Deutschen Bürger sind täglich online, doch mit dem Sicherheitsbewusst-sein beim Surfen scheint es noch zu hapern. Allen Virenepidemien, Phishing-Attacken und anderen Sicherheitsvorfällen zum Trotz, surft jeder siebte ohne Virenschutz­programm. Und nur die Hälfte der Internetnutzer setzt eine Firewall ein und sorgt für eine regelmäßige Datensicherung. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Dabei ist das Wissen um die Gefahren im Internet hoch: 90 Prozent der Befragten wussten, dass ihr Computer von anderen ferngesteuert werden kann. Wer glaubt, sich heutzutage noch ohne Virenschutzprogramm im Internet bewegen zu können, handelt schon beinahe fahrlässig. Denn damit entsteht die massive Gefahr, dass der eigene Computer und sogar das eigene Bankkonto zum Selbstbedienungsladen für Fremde werden. Außerdem kann sich der Computer ungewollt in eine Virenschleuder verwandeln und damit auch für andere Computer eine Bedrohung darstellen.

Bei der Flut von Schadprogrammen in immer neuen Varianten, ist ein Virenschutzprogramm sehr wichtig! Schadprogramme werden Computernutzer auch in Zukunft beschäftigen. Die Geschäftsmodelle mit Viren sind relativ leicht umzusetzen - und das mit überschaubaren Risiken. In den meisten Fällen ist es nicht möglich, einen Virenprogrammierer zur Verantwortung zu ziehen. Diese Tatsache macht es für Malware-Entwickler lukrativ immer mehr Malware-Programme zu programmieren.

Und nicht nur Windows-Nutzer benötigen einen guten Virenschutz! Auch andere Betriebssysteme (Linux, MacOS, Android, iOS) sind nicht per se sicher. Natürlich ist "Windows" durch die enorme Verbreitung das "Angriffsziel Nummer Eins", aber auch andere Betriebssysteme haben mit Malware zu kämpfen. Besonders Android-Geräte stehen aufgrund der wachsenden Verbreitung besonders im Visier von Kriminellen. Dagegen schützen können sich Nutzer mit Virenschutz-Apps nahezu aller namhaften Hersteller wie F-Secure, Bitdefender und Kaspersky.

Was unterscheidet kostenpflichtige und kostenlose Virenschutz­programme?

Vergleich: kostenpflichtige und kostenlose Virenschutzprogramme
Kostenlose vs. kostenpflichtige Virenschutz­programme
Gute Virenschutz­programme spüren nicht nur Viren, sondern auch andere Schadprogramme zuverlässig auf und beseitigen diese. Es gibt inzwischen zahlreiche kostenlose Schutzprogramme, die einen guten Grundschutz bieten. Bei Schutzprogrammen lohnt es sich jedoch, eine kostenpflichtige Version zu kaufen. Denn kostenpflichtige Schutzprogramme verfügen in der Regel über deutlich besser Mechanismen, um Schadprogramme zu erkennen. Sie können durch intelligente Berechnungen und Verhaltensanalysen auch Schädlinge identifizieren, die noch nicht bekannt und daher nicht in der Viren-Datenbank verzeichnet sind. Darüber hinaus punkten kostenpflichtige Antivirenprogramme mit einer Reihe von nützlichen Zusatzfunktionen. So gibt es Programme, die neben Virenscanner und Firewall auch einen Passwort-Manager, eine Datenverschlüsselung und eine Kindersicherung enthalten.

Ob Sie für Sicherheitssoftware Geld ausgeben wollen oder nicht, müssen Sie selbst entscheiden. Seit Windows 8 hat Microsoft ein kostenloses Antivirenprogramm in sein Betriebssystem eingebaut. Es bietet jedoch lediglich einen Grundschutz.

Ein Virenschutz­programm allein reicht nicht aus

Allein der Besuch einer eigentlich seriösen Internetseite kann ausreichen, um sich mit einem Computervirus zu infizieren. Wenn die eigentlich seriöse Internetseite, ohne Wissen des Seitenbetreibers, von einem Hacker mit bösartiger Absicht kompromittiert wurde. 2013 wurden zum Beispiel die europäischen Webseiten von Yahoo angegriffen und mit Schadcodes versehen. 27.000 ahnungslose Computernutzer wurden dadurch infiziert, pro Stunde!

Wer seinen Computer nicht schützt, ist logischerweise anfälliger für Angriffe durch Viren. Ein Virenschutz­programm alleine bietet jedoch keinen 100-Prozentigen Schutz vor Malware! Virenschutz­programme behaupten in der Regel, alle aktuellen und künftigen Viren erkennen zu können. Doch kein Virenschutz­programm kann einen garantierten Schutz gegen alle Viren bieten. Virusautoren suchen ständig neue Angriffsmethoden und Taktiken gegen Schutz-Programme.

Beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Tipps zum Thema Virenschutz:
  • Das Betriebssystem und die darauf laufenden Programme stellen ein großes Einfallstor für Malware dar. Aus diesem Grund sollten Sie diese stets aktuell halten. Aktivieren Sie die automatische Updatefunktion von Windows und Ihrem Browser.
  • Öffnen Sie niemals unbekannte E-Mail-Anhänge. Auch nicht, wenn Sie den Absender kennen. Der Absender-Computer könnte von einem Virus infiziert worden sein und unbemerkt schädliche E-Mails versenden. Löschen Sie E-Mails, die Ihnen suspekt vorkommen.

    Virenschutz für E-Mails

    Viele Computernutzer lassen sich in Online-Telefonverzeichnissen oder Chat-Räumen als Besucher eintragen und geben damit Ihre E-Mail-Adresse jedermann Preis. Viren zapfen solche Verzeichnisse an, um an sich automatisch an alle diese E-Mail-Adressen zu versenden. Vermeiden Sie es also, die eigene E-Mail-Adresse überall im Netz anzugeben!
  • Nutzen Sie ein Windows-Gastkonto, um im Internet zu surfen. Ein Virus ist ein gewöhnliches Programm, welches erst einmal installiert werden muss. Der Nutzer eines Gastkontos hat jedoch gar nicht die nötigen Rechte, um Programmen zu installieren. Somit kann sich auch kein Virus installieren.
  • Halten Sie Ihr Virenschutz­programm stets up-to-date. Wenn möglich, aktivieren Sie die automatische Update-Funktion. Bei unserem Testsieger (Bitdefender) ist die automatische Aktualisierung bereits in der Standardkonfiguration aktiviert.
  • Meiden Sie illegale Peer-to-Peer (P2P) Filesharing-, und Streamingseiten. Im Prinzip müsste jedem klar sein, dass das illegal und strafbar ist! Zudem sind solche Internetseiten sehr oft mit Viren, Spyware, Würmern und Trojanern infiziert. Sehr oft ist es die reine Gier, die so manche ins Verderben stürzt. Die Gier, Programme, Filme etc. gratis zu erhalten, für die man normalerweise bezahlen müsste.
  • Heutzutage werden die meisten Viren über den Browser (z.B. Firefox, Internet Explorer, Chrome) verbreitet. Laut Kaspersky gab es knapp 1,6 Milliarden Browser-basierte Angriffe im Jahr 2012, gegenüber 946 Millionen im Jahr zuvor. Die Infektion geschieht hierbei per Drive-by-Download. Drive-by-Download bezeichnet das ungewollte Herunterladen schädlicher Schadprogramme. Das geschieht während des Besuchs einer von Kriminellen präparierten Internetseite und unter Ausnutzung von Sicherheitslücken im Internet-Browser. Mehr Informationen zum Thema + Schutz finden Sie in unserem Artikel über Drive-by-Downloads.
  • Führen Sie keine Finanztransaktionen von einem öffentlich zugänglichen Computer oder Wireless-Netzwerk (zum Beispiel im Hotel W-LAN) aus.
  • Nutzen Sie sichere Passwörter. Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens 10 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Keine Passwörter mit lexikalischem Bezug. Unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Applikationen / Dienste. Auf Angebote von Browsern, Ihre Zugangsdaten zu speichern, unbedingt verzichten. Speicherung und Verschlüsselung aller Passwörter in einem Passwortsafe. Kostenlos und OpenSource ist der Passwortsafe “KeePass“ (keepass.info).
  • Niemals irgendwelche Zugangsdaten angeben, auch wenn eine E-Mail von der „Hausbank“ im Posteingang liegt und man aufgefordert wird, die Zugangsdaten bekannt zu geben. Keine Bank fragt irgendwelche persönliche Kundendaten via E-Mail ab. Eine gute Virenschutz Suite enthält einen Phishing-Filter, der solche E-Mails umgehend löscht. Übrigens sind Phishing-Mails inzwischen in einem guten Deutsch verfasst und strotzen nicht mehr so vor Rechtschreibfehlern, wie noch vor einigen Jahren.
  • Weitere Sicherheitstipps ...

Unabhängige Virenschutz-Tests im Internet

Es gibt im Internet zahlreiche Organisationen und Virenschutzlabore. Wir empfehlen, dass Sie die Testergebnisse dieser Organisationen soweit wie möglich nutzen. Dazu gehören Zeitschriften wie Virus Bulletin (virusbulletin.com), das Magdeburger Testlabor AV-TEST (av-test.org) und der Österreichische Anbieter AV-Comparatives (av-comparatives.org).
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