Menü

Virenscanner im Vergleich - Test der besten Antivirenprogramme 2017

Virenscanner Test Es gibt inzwischen zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Virenscanner auf dem Computer-Markt. Wir testen regelmäßig die besten Virenscanner und stellen die Testergebnisse hier - unter anderem in Form einer Virenscanner Rangliste - online. Wir sind bestrebt, die Virenscanner möglichst objektiv zu bewerten. Die Platzierungen setzen sich zusammen aus eigenen Antivirus Tests und aus den Virenschutz-Testergebnissen von AV-Software.com.

Im letzten Virenscanner Test schwankte die Schutzwirkung der Antivirenprogramme zwischen 67 und 99.9 Prozent. Einen 100-Prozentigen Virenschutz gibt es nicht. Und wird es auch nie geben! Kein Betriebssystem und kein Antivirenprogramm kann Ihnen den “totalen” Schutz bieten. Selbst der Virenscanner, der im Virenscanner Test mit einer Erkennungsrate von 99.9 Prozent glänzte, kann Schädlinge übersehen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Virenscanner mit einer durchschnittlichen Erkennungsrate von 99.9 Prozent weit geringer, als bei einem Antivirenprogramm mit einer durchschnittlichen Erkennungsrate von nur 67 Prozent.

Gute Antiviren-Software (> 95% Schutz) gibt es bereits ab 39 Euro, bei einer Updatenutzung von einem Jahr nach der Installation. Ein angemessener Preis dafür, dass der Computer in Echtzeit geschützt wird. Kostenlose Virenscanner sind ein vertretbarer Kompromiss, bieten jedoch deutlich weniger Schutz. Computerschädlinge haben sich in den vergangenen Jahren radikal geändert. Besonders die Verbreitung von Erpressungstrojanern (sogenannte Ransomware) hat stark zugenommen. Kostenlose Programme bieten leider kaum Schutz vor dieser Art von Schädlingen. Sie unterscheiden sich sowohl in der Ausstattung als auch in der Virenerkennung.

Virenscanner Test - Rangliste der besten Virenscanner 2017

Diese Virenscanner Rangliste soll Ihnen einen schnellen Überblick über die Schutzleistung und Bedienbarkeit der bekanntesten Antivirenprogramme verschaffen. In den beiden Bewertungs-Disziplinen Schutz und Software können die Virenscanner maximal 10,0 Punkte erreichen. Die Schutz-Werte beziehen wir vom Viren-Testlabor AV-Software.com. Weitere Informationen zu den Testergebnissen und zum Testablauf finden Sie weiter unten.

Letztes Update: 1. September 2017

Platz Virenscanner Schutz Software Gesamt Sortieren Preis
1
Bitdefender Internet Security 2018 10,0 9,5 19,5 59,99 Euro*
*Die 5-Jahres-Lizenz gibt es bereits für einmalig 89,99 Euro (nur 17,99 Euro/Jahr).
2
Kaspersky Internet Security 2018 9,5 9,0 18,5 59,95 Euro
3
ESET Internet Security 8,5 9,0 17,5 34,95 Euro
4
Norton Security Deluxe 9,0 8,0 17,0 79,99 Euro
5
F-Secure Internet Security 8,5 8,0 16,5 49,90 Euro
6
Avira Internet Security Suite 8,5 7,5 16,0 39,95 Euro
7
G Data Internet Security 8,0 7,5 15,5 39,95 Euro
8
Emsisoft Anti-Malware 7,5 6,0 13,5 39,95 Euro
9
Avast Free Antivirus 7,5 5,5 13,0
Kostenlos
Der Virenscanner landet als bester Gratis-Virenscanner auf Platz 9. Ein guter “Grundschutz” - die Top 3 Virenscanner bieten jedoch einen deutlich besseren Schutz!
9
McAfee Internet Security 7,0 6,0 13,0 79,95 Euro
11
Avira Free Antivirus 7,5 5,0 12,5
Kostenlos
11
AVG Internet Security 7,5 5,0 12,5 54,99 Euro
13
AVG Anti-Virus Free 7,5 4,0 11,5
Kostenlos
14
Ad-Aware Pro Security 6,5 4,5 11,0 36,00 Euro
15
Microsoft Security Essentials 6,5 4,0 10,5
Kostenlos
Die Microsoft Security Essentials ist für viele die erste Verteidigungslinie gegen Schädlinge. Leider erkennt das Programm nur sehr wenige Schädlinge.

Schutzwirkung der Antivirenprogramme

Wenn Sie die wichtigste Eigenschaft Ihres Antiviren-Programms nennen sollten, welche würden Sie nennen? Die meisten Menschen (zumindest Laien) würden eine leicht zu bedienende Benutzeroberfläche an erster Stelle wählen. Eine tolle Benutzeroberfläche ist jedoch nutzlos, wenn der Virenscanner kaum Schädlinge erkennt. Am wichtigsten ist die Schutzwirkung! Virenprogrammierer kennen die Vorgehensweise der verschiedenen Virenscanner bis ins Detail. Sie versuchen immer wieder, ihre Viren so anzupassen, dass sie nicht erkannt werden.

Die meisten Menschen setzen sich überhaupt nicht mit „Antivirenprogramm Tests“ auseinander und installieren einfach irgendein Antivirenprogramm. Ein Virenscanner mit einer Malware-Erkennungsrate unterhalb der 90 Prozent bietet jedoch keinen zuverlässigen Schutz vor aktuellen Viren (Malware). Lediglich einen “Grundschutz”.

95% = Top Schutz, < 95% = Grundschutz, < 70% = Ungenügender Schutz | Grafik

Die Virenschutz-Werte stammen vom Testlabor AV-Software.com und stellen eine Momentaufnahme dar. Die Werte können jederzeit variieren!

Ausstattung der Antiviren-Pakete

Auch wenn sich die vorgestellten Softwarelösungen in vielen zentralen Punkten gleichen, so unterscheiden sie sich nicht nur anhand des Preises, sondern auch im Hinblick auf ihren Funktionsumfang. Aktuelle Antivirus-Programme bieten eine breite Palette an Funktionen, wobei manche Antivirenprogramme in bestimmten Bereichen mehr glänzen als in anderen. Über den Sinn einiger Schutzfunktionen lässt sich streiten.

Der bei vielen Sicherheitssuiten mitgelieferte E-Mail Werbefilter zum Beispiel ist nur bedingt hilfreich. Diese produzieren - bei einigen Antivirenprogrammen - viele „false positives“ (Falschmeldungen), weshalb kleine Mengen von Spam besser von Hand gelöscht werden.

Nachfolgend die wichtigsten Funktionen:

Lavasoft Logo Avast Logo AVG Logo AVG Logo Avira Logo Avira Logo Bitdefender Logo Emsisoft Logo Eset Logo F-Secure Logo G-Data Logo Kaspersky Logo McAfee Logo Microsoft Logo Norton Logo
Ad-Aware Avast Free AVG AVG Free Avira Avira Free Bitdefender Emsisoft Eset F-Secure G-Data Kaspersky McAfee Microsoft Norton
Firewall
Schutz vor Phishing
Schutz vor E-Mails
Kinderschutz
Rettungs-CD
Sichere-Bezahlung
Update-Manager
Bewertung (Punkte) 5 Pkt. 2 Pkt. 4 Pkt. 2 Pkt. 3 Pkt. 1 Pkt. 7 Pkt. 2 Pkt. 6 Pkt. 4 Pkt. 5 Pkt. 7 Pkt. 5 Pkt. 3 Pkt. 5 Pkt.
Tabelle als Grafik anzeigen

Fokus auf die Erkennung und Beseitigung von neuen Viren

Wenn der interessierte Computernutzer den aktuellen Tests über Antivirenprogramme Glauben schenken darf, ist die Erkennungsrate ganz besonders wichtig. In der Tat sollte ein gutes Antivirenprogramm in diesem Test nicht versagen, bestehen muss es aber auch in der Praxis. Zahlreiche Virenscanner, die vor Schadsoftware schützen sollen, erhalten in den "üblichen Testverfahren" regelmäßig Top Noten, weil sie einen großen Teil der Schädlinge erkennen. Meist wird zur Messung der Erkennungsrate der Virenscanner mit einer älteren Virensammlung konfrontiert, die er möglichst perfekt erkennen soll. Die meisten Virenscanner erkennen über 90 Prozent aller älteren Schädlinge - aber möchten Sie Ihre Mail-Anhänge immer erst nach ein paar Wochen öffnen?

Wenn man die Erkennungsrate unter wirklichkeitsnahen Bedingungen testet (neue Viren), sinkt die Erkennungsrate enorm. Aufgrund der Tatsache, dass die letzten Virenepidemien ausschließlich von Viren hervorgerufen wurden, die sich über das Internet verbreiten, hat sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit erheblich gesteigert. Dadurch dass die meisten "alten" Viren von aktuellen Scannern gefiltert werden, verbreiten sich auf breiter Ebene nur relativ neue Viren, die eben noch nicht entdeckt wurden. In unserem Virenscanner Ranking legen wir den Fokus gezielt auf die Erkennung und Beseitigung von neuen Viren (0-Day Malware). Wertung durch uns, Messwerte vom englischsprachigen Testlabor AV-Software.com.

Bester Virenscanner: Bitdefender Internet Security 2018

Bitdefender ist der beste Virenscanner in unserem TestWenn Sie auf der Suche nach dem derzeit besten Antivirenprogramm sind, sollten Sie sich für die Bitdefender Internet Security Multi Device entscheiden (Schutz für Windows, Mac OS, iOS & Android). Heim-Anwender und Firmen finden mit diesem Programm den besten Schutz. Seit 3 Jahren dominiert Bitdefender fast jeden Virenscanner Test in Zeitschriften und Online Medien. In zahlreichen Virenscanner Tests bot Bitdefender in den vergangenen 12 Monaten - mit Abstand - den besten Virenschutz.

Es entfernt Viren automatisch, wehrt Hacker-Angriffe ab, schützt persönlichen Daten, stoppt unerwünschte Werbe-E-Mails und verbessert die Online-Produktivität. Selbst des sensiblen Themas WLAN nimmt sich die Sicherheitssoftware an. Sie überwacht das kabellose Netzwerk und sperrt unerwünschte Besucher aus. Sie müssen nichts konfigurieren. Alle Sicherheitseinstellungen werden automatisch vorgenommen. Auch erscheinen keine aufdringlichen Nachrichten, Warnungen oder sonstige Pop-ups.

Wird die Benutzeroberfläche aufgerufen, so bietet sich dem Anwender eine sehr gut strukturierte und aufgeräumte Konsole, die jedem eine intuitive Bedienung des Produktes ermöglicht. Die sehr geringe Systemauslastung im laufenden Betrieb, kombiniert mit einer ausgezeichneten Virenerkennungsrate und eine einfache Bedienung, machen die Bitdefender Internet Security zum derzeit besten Virenscanner.

Der Bitdefender Autopilot macht Ihre Sicherheit noch einfacher. Intelligente Benutzerprofile erkennen, ob Sie arbeiten, spielen oder Filme schauen. Die Ein-Klick Optimierung sorgt für noch bessere Leistung und schafft zusätzlichen Speicherplatz.

Mit der Bitdefender-Version 2018 wurde der Schutz gegen Erpresser-Trojanern deutlich ausgebaut. Bitdefender 2018 blockiert selbst neueste Erpresser-Trojaner. Sehr nützlich ist auch die Safepay-Funktion: Wenn Sie Bank-, oder Warenkorbseiten öffnen, öffnet die brandneue Safepay-Funktion automatisch einen sicheren Browser. Dadurch können Sie einkaufen und finanzielle Transaktionen sicher abschließen.

Testsieger in zahlreichen Tests von Magazinen und Instituten

Chip Testsieg Bitdefender Die bekanntesten Computer-Magazine und Security-Institute haben unsere Ranking-Platzierung der Bitdefender Internet Security bestätigt. In den nachfolgenden Tests sicherte sich der Virenscanner einen deutlichen Testsieg: AV-Comparatives (10/2017), CHIP (Ausgabe 01/2017), Computerbild (Ausgabe 05/2017), PC Go (Ausgabe 01/2017), PC Magazin (Ausgabe 01/2017), AV-TEST (10/2016), PGgo (Ausgabe 02/2016), PC Magazin (Ausgabe 01/2016), Com (Ausgabe 10/2015), PC Welt (Ausgabe 04/2015).

Auch wurde die Bitdefender Internet Security diesjährig (im Rahmen einer großen Gala) vom Axel-Springer Verlag als bestes Security-Produkt ausgezeichnet (Große Leserwahl | 08/2017).


"Bitdefender bietet den besten Schutz und ist somit verdiente Nummer 1!"
Computer Bild (Ausgabe 05/2017)

Eine sehr gute Antivirenlösung, sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene Computernutzer. Mit der Standard-Lizenz können Sie bis zu 3 Geräte schützen. Möchten Sie die Internet Security mit weiteren Geräten nutzen, steht Ihnen eine 5-Geräte-, und 10 -Geräte-Lizenz zur Verfügung. Wenn Ihre Familie mehrere Computer besitzt, lohnt sich der Kauf des Bitdefender Family Packs 2018, weil Sie damit beliebig viele Geräte (Computer & Handys) absichern können. Alternativ gibt es die Total Security Multi-Device 2018 für bis zu 5 Geräte (Windows, Android, iOS, MAC). An Auswahl mangelt es somit bei Bitdefender nicht. Es bleibt jedoch dem Kunden überlassen, die Wahl der benötigten Software zu treffen.

Bitdefender ist kein neuer Player in der Antiviren-Szene. Bereits seit 2001 entwickelt der Antivirus-Hersteller Sicherheits-Programme. Das Unternehmen hat Büros in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und sogar in den USA. Zu den Partnern gehören unter anderem große Namen wie IBM und Virgin Media. Weltweit schützt Bitdefender mehr als 500 Millionen Privatanwender und Geschäftskunden.

5-Jahres-Lizenz für nur 17,99 Euro/Jahr
Die 5-Jahres-Lizenz der Internet Security verkauft Bitdefender aktuell für einmalig 89,99 Euro. Ein tolles Angebot. Kein anderer Antiviren-Hersteller verkauft eine 5 Jahres-Lizenz für unter 250 Euro. Kauft man die Bitdefender-Lizenz regulär (ohne Angebot) für 5 Jahre, zahlt man bei Bitdefender knapp 300 Euro (5 Jahre x 59,99 Euro = 299,95 Euro).

5 Jahres Lizenz der Bitdefender Internet Security

Der Zweitplatzierte: Kaspersky Internet Security 2018

Kaspersksy ist der zweitplatzierte im TestAuch der Zweitplatzierte Kaspersky Internet Security 2018 (Link: https://www.kaspersky.de/internet-security) kann in aktuellen Tests überzeugen. Die Viren-Erkennung und Entfernung funktioniert sehr gut. Der Virenscanner erkennt ~ 95 Prozent aller Schädlinge. Etwas weniger als der Erstplatzierte (Bitdefender: 100 Prozent), trotzdem ein sehr gutes Ergebnis. Kaspersky sorgt für einen umfassenden Schutz. Der Rechner wird sowohl vor Spy- als auch vor Malware geschützt. Internet-Traffic und E-Mails werden genauso zuverlässig gescannt und überwacht, wie die Kommunikation über Instant Messenger.

Die aktualisierte Benutzeroberfläche macht das Antivirenprogramm noch leichter in der Bedienung, als die vorherige Version. Zahlreiche Zusatzfunktionen, wie beispielsweise die Zwei-Wege-Firewall oder das erweiterte Schutzmodul für Online-Banking, runden den Funktionsumfang ab.
  • Software Updater - zur automatischen Installation von Software-Updates.
  • Webcam-Schutz.
  • Browser-Erweiterung gegen Datensammler.
  • Sicherer Zahlungsverkehr. In unserem Test ließen sich leider nicht alle Banken-Seiten öffnen.
Neuerungen in der Kaspersky-Version 2018:
Der russischer Sicherheitsspezialist hat Ende August die Version 2018 der beliebten Internet Security auf den Markt gebracht. Neben allgemeinen Verbesserungen bei der Virenerkennung (insbesondere beim Schutz vor Ransomware) bietet das Programm kleinere Neuerungen: In einem öffentlichen / schlecht gesicherten WLAN warnt das Programm den Anwender nun und bietet eine im Security-Paket enthaltene VPN-Verbindung an. Ausgehende und eingehende Daten werden dann automatisch verschlüsselt. Die Grenze liegt bei 200 MB Traffic pro Tag. Wer mehr will, muss zusätzlich Geld ausgeben - für 5 Euro gibt es eine Monats-Flatrate. Der Webcam-Schutz überwacht nun auch das Mikrofon des Rechners. Neu in der Android-Version ist die App-Lock-Funktion, mit der man sensible Apps mit einem Sperrcode schützen kann.

Kaspersky-Platzierungen in anderen Antivirus-Tests

  • Platz 6 im Test der ComputerBild (Ausgabe 05/2017).
  • Platz 2 im Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 03/17).
  • Platz 1 (zusammen mit Bitdefender) im aktuellen Real-World-Test von AV-Comparatives (10/2017).

Erneut schlechte Noten für Microsofts Virenscanner

Microsofts Security Essentials - schlechte Noten Als besonders schlecht (Platz 15) erweist sich in aktuellen Virenscanner Tests, der kostenlose Virenscanner "Security Essentials" von Microsoft. In unserem Virenscanner Test (100 0-Day Malware-Samples) erkannte der Virenscanner nur 67 Prozent der aktuellen Schädlinge und erreicht damit lediglich die mageren Ergebnisse, wie sie bereits von diversen Testlaboren ermittelt wurden. Weder der Virenschutz, noch die Bedienung ist erfreulich. Microsoft kommt mit seinem Produkt Microsoft Security Essentials nicht aus der Kritik heraus. Microsoft Security Essentials ist zwar besser als gar kein Scanner, die Erkennungsleistung kann aber nicht überzeugen.

Auch Microsoft rät inzwischen zu Konkurrenz-Produkten. Zitat: “Microsoft sees MSE as a first layer of protection and advises Windows users to use a third-party antivirus instead”.

Die aktuellen Testergebnisse der Security Essentials sprechen für sich: Platz 7 im Real-World-Test von AV-Comparatives (10/2017). Platz 8 (von 8) im Test der ComputerBild (05/2017). Platz 12 (von 12) im Test der Stiftung Warentest (03/17).

Die beste kostenlose Antivirenlösung: Avast Free Antivirus

Avast Virenscanner Anfang Februar hat Avast die Version 2017 der kostenlosen Antiviren Software veröffentlicht (Link: https://www.avast.com/de-de/index). Wenn wir alle bisherigen Erfahrungen zusammenziehen, kommen wir nach wie vor zu dem Schluss, dass der kostenfreie Virenscanner Avast Free Antivirus in Praxistests immer noch die besten Ergebnisse - aller kostenfreien Virenscanner - erzielt. Während sich kostenlose Produkte anderer Hersteller teils derbe Aussetzer leisten. Sei es durch schlechte Malware-Erkennung, Abstürzen oder einer großen Systemauslastung.

Dank einer guten Erkennungsrate und einem geringen Ressourcenverbrauch ist der kostenlose Virenscanner eine gute Alternative zu kostenpflichtigen Antivirus-Programmen. Die einfach aufgebaute Bedienungsoberfläche beinhaltet einige wichtige Schutzfunktionen. Bekannte Viren, Würmer, Trojaner, Rootkits sowie Ad-/Spyware erkennt und beseitigt der Virenscanner recht zuversichtlich.

Mit dem neuen Spielermodus werden Gamer – während des Spielens – nicht durch Benachrichtigungen gestört. Weder von Virenscanner-Benachrichtigungen, noch von Windows-, oder sonstigen Anwendungs-Benachrichtigungen. Alle Pop-Ups werden unterdrückt.

Eine Gelungene Antivirensoftware für Benutzer, die kein Geld für ein Antivirenprogramm ausgeben möchten und zumindest einen “Grundschutz” wünschen. Kein anderes kostenloses Programm bietet derzeit einen vergleichbaren Rundumschutz. Das Antivirus-Programm ist 86,3 MB groß und kann von der offiziellen Avast-Homepage heruntergeladen werden. Für ambitionierte Anwender hat die Software leider einen zu geringen Funktionsumfang. Mit guten Kaufprogrammen kann es der kostenlose Virenscanner von Avast nicht aufnehmen.

Avast Free Antivirus ist nutzbar auf allen Versionen des Betriebssystems Microsoft Windows seit Windows XP. Zusätzlich erfordert die Installation neben 2 GB freien Festplattenspeicher auch 256 MB RAM Arbeitsspeicher sowie eine CPU mit einer Taktrate von mindestens 1,4 GHz. Diese Voraussetzungen dürften grundsätzlich alle moderneren Systeme erfüllen. Änderungen in der Avast-Version 2017:
  • Neue Benutzeroberfläche mit vereinfachter Navigation und neuer Benachrichtigungszentrale.
  • Neuer Spielermodus.
  • WiFi-Inspector (ersetzt die Heimnetzwerk-Sicherheit).
  • Verbesserter Schutz vor Ransomware
  • Der gratis Virenscanner kann jetzt ohne Email-Registrierung genutzt werden.

Optimale Einstellungen - Avast Free Antivirus

Damit Avast Free Antivirus optimal funktioniert (Schutzleistung, Scan-Geschwindigkeit und System-Performance) können Sie hier unsere empfohlenen Einstellungen herunterladen. Die Konfigurationsdatei einfach entpacken und anschließend per Doppelklick in das Antivirenprogramm importieren. Voraussetzung: Avast Free Antivirus 17.x.

Avast Konfigurationsdatei importieren Eigenschaften der Konfigurationsdatei:
  • Alle Heuristischen-Schutzmodule auf höchste Erkennungsstufe.
  • Optimierung der On-Demand Scan-Einstellungen.
  • PUP-Erkennung aktiviert.
  • Automatische Programmaktualisierung aktiviert.
  • Animation des Tray-Icons in der Task-Leiste deaktiviert.
  • Sounds deaktiviert.

Der bekannteste kostenlose Virenscanner: Avira Free Antivirus

Avira Free Antivirus Avira Free Antivirus (Link: https://www.avira.com/de/avira-free-antivirus) (früher: Avira AntiVir) ist wahrscheinlich das erste Antivirenprogramm, das Computernutzern einfällt, wenn es um kostenlosen Antivirenschutz geht. Es gilt bereits seit Jahren als gutes Sicherheitsprogramm und ist entsprechend sehr beliebt. Es ist nicht das beste Antivirentool aber für die meisten Benutzer ausreichend. Die aktuelle Version lässt sich einfach bedienen und ist ein guter Basisschutz vor Malware.

Verbesserungsmöglichkeiten gibt es bei den Zusatzfunktionen: Avira Free bringt nämlich gar keine Zusatzfunktionen mit. Die Software verfügt nicht mal über eine eigene Firewall, zeigt lediglich den Status der Windows-Firewall an. Da bieten die meisten kostenlosen Kontrahenten (z.B. Avast Free Antivirus) deutlich mehr.

Leider nerven auch die ständigen Werbefenster, die zum Kauf der Vollversion animieren sollen. In unserem Ranking reiht sich der Virenscanner nur auf Platz 11 von 15 ein. Die Zeiten, in denen die Software - in der Kategorie “Kostenlose Virenscanner” - mühelos einen Testsieg nach dem anderen holte, sind längst vorbei.

Kostenloser Virenscanner vs. Kostenpflichtiger Virenscanner

Virenscanner Im Internet gibt es fast alles kostenlos. Kostenlose Routenplaner, kostenlose E-Mail-Dienste, kostenlose Apps für Smartphones und auch kostenlose Virenscanner - aber sollte man den digitalen Schutz wirklich einem kostenlosen Programm anvertrauen? Windows-Benutzer benötigen unbedingt einen guten Virenscanner. Sie sind ständigen Bedrohungen ausgesetzt: Malware, Botnets, Keylogger, Trojaner, Viren uvm. Hersteller von Antiviren-Software profitieren sicherlich von dieser Tatsache, aber es gibt auch zahlreiche kostenlose Virenschutz-Lösungen. Avast Free Antivirus, Avira Free Antivirus, AVG AntiVirus Free, Bitdefender Antivirus Free Edition und Norman Malware Cleaner sind nur einige davon.

Alle Virenscanner stammen von Herstellern, die auch kostenpflichtige Virenscanner-Pakete anbieten. Auch Microsoft bietet mit der Microsoft Security Essentials (Windows Vista, Windows 7) einen kostenlosen Virenscanner an. Unter Windows 8.1 und Windows 10 ist es der Windows Defender. Doch bieten kostenlose Virenscanner ausreichend Virenschutz oder sollte man besser ein paar Euro investieren?

Wer am falschen Ende spart, bringt die eigenen Computerdaten in Gefahr. Kostenlose Virenscanner bringen leider nur einen Basis-Schutz! Sie können es mit den kostenpflichtigen Virenscannern nicht aufnehmen. Die Erkennungsrate und Funktionen unterscheiden sich immens. Die Qualitätssicherung bei Kaufprodukten ist in den meisten Fällen eine deutlich höhere. Die Produkte unterscheiden sich sowohl im Funktionsumfang als auch in der Scanleistung. Die umfangreichen Analysen und Schutzfunktionen kostenpflichtiger Sicherheitspakete machen sich in der Praxis bezahlt.

Malware-Entwickler suchen ständig neue Wege, um Systeme zu infizieren und um Ihre Privatsphäre zu verletzen. Damit Virenscanner Ihren Computer auch gegen neue Schädlinge schützen kann, reicht es nicht, sich auf bereits bekannte Viren-Signaturen, die bei jeder Aktualisierung heruntergeladen werden, zu verlassen. Kostenpflichtige Virenscanner enthalten zusätzliche Schutzmechanismen, die das Verhalten von möglichen/unbekannten Schadprogrammen analysieren und dadurch einen Malware-Angriff verhindern:

Antivirenprogramme arbeiten mit zwei unterschiedlichen Erkennungsroutinen. Die Reaktive Erkennung basiert auf Signaturdateien: das Schadprogramm ist bekannt und wird durch seine Signatur wiedererkannt. Jeder Virenscanner, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, hat eine Signaturerkennung. Die Erkennung ist jedoch nur möglich, wenn die Signatur des Schädlings bekannt und per Update in das Schutzprogramm übertragen worden ist. Die proaktive Erkennung soll Malware – zu der noch keine Signatur vorliegt – zeitnah erkennen. Hierfür werden Heuristik, verhaltensbasierte Erkennung oder die Sand Box Technologie eingesetzt. Diese Technologien sind eine Ergänzung zu den signaturbasierten Virenscannern und sollen den Computer in dem kritischen Zeitraum schützen, von der ersten Verbreitung bis zu dem Zeitpunkt an dem eine Signatur vorliegt. Die meisten kostenlosen Virenscanner verlassen sich nur auf die Signaturerkennung und enthalten nur sehr wenige Schutzmechanismen, die das Verhalten von bisher unentdeckten Schadprogrammen analysieren können (proaktive Erkennung).

Darüber hinaus suchen kostenlose Virenscanner nur nach Viren, während kostenpflichtige Virenscanner auch Phishing Mails und sonstige Gefahren aufspüren. Vergleicht man die Sicherheitsfunktion von kostenlosen und kostenpflichtigen Virenscannern, ist die Antwort eindeutig. Nutzer die sich für einen kostenlosen Virenscanner entscheiden, sollten deutlich aufmerksamer im Internet surfen. Denn gute Bezahlprogramme schützen deutlich besser:

Schutzfunktion Antivirenprogramm
Kostenlos Kostenpflichtig
Guter Schutz vor älteren Schädlingen Ja Ja
Guter Schutz vor neuen Schädlingen Nein Ja
Rettungs-CD für Notfall-Starts des Computers Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen auf Facebook Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen beim Online-Banking Nein Ja
Schutz vor Netzwerkangriffen Nein Ja
E-Mail Werbefilter Nein Ja
Kinderschutz Nein Ja
Sichere Umgebung Nein Ja
Schwachstellenscan Nein Ja
Software-Update-Prüfung Nein Ja
WLAN-Schutz (Warnung bei schlechter Verschlüsselung) Nein Ja
Darüber hinaus kommen bei Freeware-Programmen sehr oft nervende Werbehinweise hinzu, die den Computer-Benutzer aufdringlich zum Kauf der Bezahlversion verleiten sollen.

Die restlichen Antivirus-Programme

Dass der Schutz vor Bedrohungen aus den Tiefen des Internets von enormer Bedeutung ist, steht außer Frage. Was vielen Usern jedoch die Schweißperlen auf die Stirn treibt, ist die Auswahl der richtigen Security-Software, denn die Produktvielfalt auf dem Markt ist mindestens ebenso groß wie die Anzahl der Features, die jedes einzelne Produkt aufweist.

ESET Internet Security

Eset Logo Der Virenscanner, für den die Firma ESET (https://www.eset.com/de/) bereits seit langer Zeit geschätzt wird, arbeitet grundsolide und schützt jedes System nicht nur zuverlässig, sondern auch mit einer erstaunlichen Ressourceneffizienz. Kernstück ist der intelligente Reputationsdienst »ESET Live Grid«, der dafür sorgt, dass Schadsoftwarefunde in Echtzeit in die Bedrohungsdatenbank aufgenommen werden (Erkennungsrate: 87.1%).

Hinzu kommt ein intuitiv zu bedienendes User-Interface, das auch weniger erfahrene Nutzer nicht überfordert.

Die ESET Internet Security hat allerdings noch mehr zu bieten als einen reinen Virenschutz. Zu den ebenfalls integrierten Standard-Sicherheitsoptionen gehören neben einer Kindersicherung und einem Anti-Spam-Modul auch eine Firewall, ein Spyware-Schutz sowie Anto-Theft- und Anti-Phishing-Module. Mit Hilfe der Anti-Diebstahlfunktion ist es beispielsweise möglich, ein gestohlenes Notebook anhand öffentlicher Wlan-Netze zu verfolgen, den Dieb per Webcam zu identifizieren oder diesem sogar eine Nachricht zukommen zu lassen. Besonders interessant ist aber der hauseigene Browser, den die Firma ESET als Softwarebestandteil mitliefert.

Dieser ist speziell abgesichert und schaltet sich immer dann automatisch ein, wenn Bank- oder Bezahlwebseiten aufgerufen werden. Durch die Verschlüsselung von Tastatureingaben schiebt dieses Feature Keyloggern einen Riegel vor. Ergänzt wird das Paket durch potente Spezialfunktionen wie eine automatische Schwachstellenprüfung des Systems, einen Exploit-Blocker sowie eine Botnet-Erkennung. Letztere verhindert die Remote-Steuerung durch Botnetze und macht die Übernahme und den Missbrauch des Systems durch Hacker unmöglich.

ESET Internet Security
Schutzwirkung:87 Prozent
Firewall:Ja
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Ja
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Ja
Preis:34,95 Euro

Norton Security Deluxe

Norton Logo Das Softwarepaket aus dem Hause Norton (https://de.norton.com) ist der Klassiker unter den Security-Tools und setzt in seiner neuesten Auflage auf einen Dreiklang aus verschiedenen Säulen, die es Viren und Trojanern unmöglich machen sollen, in ein Gerät einzudringen. Die erste tragende Säule ist der intelligente Virenscanner, der sich dem Prinzip der Schwarmintelligenz bedient. Dies geschieht durch eine direkte Anbindung der Software an eine Online-Datenbank, die in Echtzeit mit neuen Informationen über neue Bedrohungen gefüttert wird. Die Software kann bereits bekannte Bedrohungen damit schnell anhand ihrer Signatur erkennen und unschädlich machen.

Um unbekannte Schädlinge zu identifizieren, bedient sich die Software einem Feature, das auf auffälliges Verhalten von Software reagiert und diese unmittelbar blockiert. Diese Daten werden schlussendlich in die Nortondatenbank übertragen, sodass davon wiederum andere Nutzer profitieren können. Der dritte Schutzmechanismus basiert ebenfalls auf der Schwarmintelligenz der Nortonnutzer und greift jedes Mal, wenn eine Software oder Website erstmals installiert beziehungsweise aufgerufen wird, indem in Verdachtsfällen eine Warnung angezeigt wird. Die Erkennungsrate beträgt aktuell gute 91.3%.

Der zweite große Feature-Bereich betrifft die Abwehr von Phishing-Versuchen und Datendiebstahl. Neben der automatischen Blockade von dubiosen Webseiten durch den Browser-Schutz »Norton Safe Web« sorgt »Norton Identity Safe« dafür, dass Passwörter, Banking-PINS und Kreditkartennummern nicht in falsche Hände geraten und insbesondere Passwörter gut verschlüsselt in der Cloud gespeichert werden. Norton-Nutzer erhalten zudem sicheren Cloud-Speicherplatz in Höhe von 25 Gigabyte, der auch von allen fünf Geräten, auf denen die Software installiert werden kann, genutzt werden kann.

Norton Security Deluxe
Schutzwirkung:91 Prozent
Firewall:Ja
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Ja
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Nein
Preis:79,99 Euro

F-Secure Internet Security

F-Secure Logo Wie viele andere Sicherheits-Tools setzt auch das Internet-Security-Paket aus dem Hause F-Secure (https://www.f-secure.com/de_DE/) auf eine cloudbasierte Echtzeiterkennung von potenziellen Bedrohungen. Dazu überprüft die Software die in der Datenbank hinterlegten Signaturen von Würmern, Malware und Trojaner, die ebenfalls in Echtzeit ergänzt werden (Erkennungsrate: 87.1%). Trotz dieses mächtigen Features hält sich der Ressourcenverbrauch von F-Secure Internet Security selbst beim aktiven Scannen stark in Grenzen. Das gilt sowohl für die Anwendung auf dem PC als auch für die Installation auf Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets, die parallel abgesichert werden können.

Neben der einfachen Bedienbarkeit besticht die Sicherheitssoftware durch einen umfangreichen Browserschutz, der sich automatisch aktiviert, sobald eine Online-Banking-Sitzung gestartet wird. Ergänzt wird der Hackerschutz durch ein gelungenes Personalisierungskonzept, das durch das gezielte Anlegen von Nutzerprofilen inklusive der Vergabe von Administratorenrechten vor dem ungewollten Sicherheitsrisiko »Mensch« schützt. Hinzu kommt eine Kindersicherung, die es ermöglicht die Onlinezeiten des Nachwuchses zu überwachen und im Fall einer Installation auf dem Smartphone sogar den aktuellen Aufenthaltsort zu ermitteln.

F-Secure Internet Security
Schutzwirkung:87 Prozent
Firewall:Nein
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Ja
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Nein
Preis:49,90 Euro

Avira Internet Security Suite

Avira Logo Dank seines Echtzeit-Scanners schützt die Avira Internet Security Suite (https://www.avira.com) Computer effektiv vor Malware, Viren und Trojanern. Basis für die Scanvorgänge ist auch an dieser Stelle eine dynamische Nutzerdatenbank, die unter dem Namen »Avira Protection Cloud« läuft. Diese Cloud unterstützt aber nicht nur bei aktiven Scanvorgängen, sondern überprüft auch gleich jede neue Software, ob diese als Bedrohung einzuschätzen ist (Erkennungsrate: 85.4%). Ergänzt wird das Konzept durch den Browser-Schutz, der sowohl das Surfen als auch den E-Mail-Verkehr deutlich sicherer macht. Das spezielle Browser-Plug-in markiert nicht nur automatisch dubiose Seiten und schiebt Tracking-Cookies einen Riegel vor, sondern überwacht auch die Anhänge eingehender Mails.

Abseits des direkten Security-Aspekts besticht die Software durch eine umfassende Kindersicherung, die unter dem Namen »Avira Free SocialShield« läuft. Ziel der Funktion ist die Überwachung von sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Co, sodass der Nachwuchs vor Inhalten, die Gewalt, Mobbing oder Drogen thematisieren, geschützt wird. Zudem verhindert das Modul, dass der Nachwuchs sensible Daten herausgeben kann. Ein weiterer interessanter Bestandteil der Security-Software ist das Windows-Tuning-Tool »Avira System Speedup«, das das System automatisch von unnötigem Ballast befreit und die Performance optimiert.

Avira Internet Security Suite
Schutzwirkung:85 Prozent
Firewall:Nein
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Nein
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Nein
Preis:39,95 Euro

G Data Internet Security

G-Data Logo Die deutsche Softwareschmiede G Data (https://www.gdata.de) legt mit der neuesten Auflage ihrer Security-Suite ein Stück Software vor, das sich im Kern auf einen soliden und zudem cloudbasierten Echtzeit-Scanner stützt, der potenzielle Gefahren erkennt und abwehrt. 83.3% aller Schädlinge erkennt das Programm aktuell.

In puncto Performance weiß die Software von sich zu überzeugen, zumal G Data Internet Security auch auf Smartdevices problemlos im Hintergrund läuft.

Wesentlich interessanter ist neben der Firewall und dem E-Mail-Schutz, der Anhänge scannt und vor Spam bewahrt, vor allem der Keylogger-Schutz. Diese Funktion beugt dem Ausspähen von Passwörtern und Log-in-Daten vor. Im Kontext des Online-Bankings wird das Feature durch die BankGuard-Technologie unterstützt, die private Daten vor unbefugtem Zugriff schützt. Abgesehen von Funktionen wie der Kindersicherung und der cloudbasierten Bedrohungserkennung sticht G Data insbesondere durch seinen DatenShredder hervor.

Um sensible Daten zu schützen, können Nutzer das Programm nämlich dazu anweisen, diese Daten beziehungsweise deren Speicherplätze bis zu 99-mal zu überschreiben. G Data Nutzer nutzen damit Standards, die auch von Geheimdiensten und in der Industrie verwendet werden, um Daten unwiederbringlich zu vernichten. Abgerundet wird das Softwarepaket durch einen Passwortmanager, der Kennwörter sicher speichert und verschlüsselt.

G Data Internet Security
Schutzwirkung:83 Prozent
Firewall:Ja
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Ja
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Nein
Preis:39,95 Euro

Emsisoft Anti-Malware

Emsisoft Logo Unter den Antiviren-Programmen gehört Emsisoft Anti-Malware (https://www.emsisoft.com/de/) zu den kleineren Playern Kern der Software, die sehr gut in das Windows-Sicherheitscenter integriert ist, ist der Echtzeit-Scanner, der brav im Hintergrund läuft, ohne groß Ressourcen in Anspruch zunehmen (Erkennungsrate: 76.7%). Interessant ist in dieser Hinsicht vor allem die Möglichkeit, dem Programm für die Dauer eines aktiven System-Scans bestimmte Prozessorkerne zuzuweisen. Somit können selbst während eines solchen Durchgangs anspruchsvolle Aufgaben am Rechner erledigt werden, ohne dass es zu größeren Performance-Einbußen kommt.

Der Echtzeit-Scanner setzt sich ferner aus drei Funktionsstufen zusammen. Erstens der Erkennung von schädlichen Websites und Malware-Downloads. Zweitens dem Abgleich aller Downloads mit aktuellen Viren-Datenbanken. Und drittens eine Verhaltensanalyse, mit deren Hilfe verdächtige Prozesse erkannt und die jeweiligen Urheber unschädlich gemacht werden können. Komplettiert wird das Softwarepaket durch eine Funktion, die störende Plug-ins und Zusatzanwendungen im Handumdrehen von der Festplatte entfernt.

Emsisoft Anti-Malware
Schutzwirkung:77 Prozent
Firewall:Nein
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Nein
Kinderschutz:Nein
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Nein
Preis:39,95 Euro

McAfee Internet Security

McAfee Logo Die Software aus dem Hause McAfee (https://www.mcafee.com) ist vielen ein Begriff und nicht zu Unrecht ein Rundum-sorglos-Paket, denn mit einem Echtzeit-Virenscanner, einem Spam-Filter, einem Wifi-Schutz und nicht zuletzt zahlreichen Mobile-Anwendungen, die auch Smartphones und Tablets gegen Angriffe schützen, ist das Produkt bestens aufgestellt. Interessant ist die McAfee-Cloud aber nicht nur aufgrund der sich ständig aktualisierenden Schädlingsdatenbank, sondern auch durch die Tatsache, dass nutzerdefinierte Daten wie Fotos und Dokumente automatisch als Backup in der Cloud abgelegt werden. Das System ist darüber hinaus von Haus aus intelligent genug, um potenzielle Schwachstellen vollautomatisch zu erkennen und zu schließen.

Auch das Surfen selbst wird durch McAfee Internet Security ein Stück weit sicherer, denn ein Feature namens »Side Advisor« durchforstet besuchte Webseiten und markiert diese sowie die enthaltenen Links und Downloads gemäß sicherheitsrelevanter Bedenken. Das gleiche Prinzip gilt auch bereits für die Google-Suche. Hinzu kommt eine individuell anpassbare Kinderschutz-Funktion, mit der Webseiten mit ungeeigneten Inhalten gesperrt und Nutzungszeiten definiert werden können. On top gibt es das PC-Optimierungs-Tool »McAfee QuickClean«, das unnötige Daten wie Cookies löscht, den Datenvernichter »McAfee Shredder« und einen mit diversen Mail-Programmen kompatiblen E-Mail-Spam-Schutz.

Der Hersteller Mcafee ist eines der renommiertesten Unternehmen im Bereich Online-Sicherheit. Als MS-DOS noch das gängigste Betriebssystem für Computer war, war Mcafee bereits einer der ersten Hersteller von Antiviren-Software. Da die Verbreitung von Malware zu dieser Zeit noch in den Kinderschuhen steckte, war die Erkennung und Beseitigung zu dieser Zeit noch recht einfach. Heute sind Viren nicht mehr so einfach anhand von Zeichenfolgen erkennbar. Aktuell erkennt McAfee nur ~ 72 Prozent aller Schädlinge.

McAfee Internet Security
Schutzwirkung:72 Prozent
Firewall:Ja
Schutz vor Phishing:Nein
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Ja
Rettungs-CD:Nein
Sichere-Bezahlung:Ja
Update-Manager:Ja
Preis:79,95 Euro

AVG Internet Security

AVG Logo Herzstück des AVG Internet Security Pakets (http://www.avg.com/de-de/) sind die Cloud-Protection und der Echtzeit-Scanner. Während Letzterer das System mehrmals täglich auf Viren, Malware, Rootkits und Tojaner überprüft, aktualisiert die Cloud-Protection im Hintergrund die Signaturdatenbank bekannter Schadsoftware, die beispielsweise von den Systemen anderer Nutzer erkannt wurde, und lernt damit stetig dazu. Im Umkehrschluss hilft jeder auf dem individuellen Nutzersystem identifizierte Schädling, die Sicherheit für das Gesamtsystem zu erhöhen. Im Gegensatz zu vielen anderen Produkten lässt sich bei AVG Internet Security auch ein Spielemodus aktivieren, der verhindert, dass Update-Meldungen auftauchen und den Spielfluss stören.

Neben der obligatorischen Firewall und einem Tool, das es Nutzern ermöglicht, bestimmten Webseiten die Aufzeichnung von Daten zu verbieten, verfügt das Softwarepaket auch über einen Wifi Guard, der Nutzer vor dem Datenklau in öffentlichen WLAN-Netzen bewahrt. Sensible Daten können indes mit Hilfe der »Daten-Safe«-Funktion verschlüsselt auf einem virtuellen Datenträger abgelegt oder mit dem »File-Shredder« gleich unwiederbringlich vernichtet werden.

Hinzu kommt ein Ransomware-Blocker, der böswilligen Verschlüsselungsversuchen einen Riegel vorschiebt. Interessant ist auch ein Scanner-Modul, das sowohl E-Mails als auch soziale Netzwerke nach verdächtigen Links durchsucht. Bei all den leistungsstarken Features gibt es bei der Software allerdings einen Punkt zur Kritik, nämlich, dass lediglich der Internet Explorer und Mozilla Firefox als Browser unterstützt werden. Für andere beliebte Browser fehlt die Unterstützung.

AVG Internet Security
Schutzwirkung:76 Prozent
Firewall:Ja
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Nein
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Nein
Preis:54,99 Euro

AVG Anti-Virus Free

AVG Logo Wie fast alle anderen Softwarehäuser bietet auch AVG (http://free.avg.com) eine kostenlose Basisversion zum Download an. Im Fall von AVG Anti-Virus ist diese Basisversion mit demselben potenten Echtzeit-Virenscanner sowie der Cloud-Protection ausgestattet wie die kostenpflichtige Version von AVG Anti-Virus. Die kostenlose Software schützt damit effektiv vor Spyware und Viren, muss jedoch im Vergleich mit dem AVG Internet Security Paket einige Abstriche hinnehmen.

Das betrifft neben dem fehlenden Support und der Tatsache, dass die Version nur auf einem Rechner genutzt werden darf, einige Schlüsselfeatures. Im Einzelnen fehlen die integrierte Firewall, der Daten-Safe sowie die Schutzmechanismen gegen Hacker-, Keylogger- und Phishing-Angriffe. Unter dem Strich ist die kostenfreie Version im Freeware-Segment aber überdurchschnittlich potent, bietet allerdings keinen absoluten Rundum-Schutz.

AVG Anti-Virus Free
Schutzwirkung:76 Prozent
Firewall:Nein
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Nein
Kinderschutz:Nein
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Nein
Update-Manager:Nein
Preis:Kostenlos

Ad-Aware Pro Security

Lavasoft Logo Mit der Sicherheitssoftware Ad-Aware Pro Security (http://de.lavasoft.com) können Nutzer Arbeitsspeicher, Festplatten und externe Speichermedien per Tastendruck auf verdächtige Aktivitäten untersuchen. Darüber hinaus wird der Datenverkehr ständig durch den integrierten Echtzeit-Scanner überwacht, der nicht nur das System selbst, sondern auch den Browser mit einschließt. Somit werden auch Websites bereits beim Betreten auf Viren und Spyware überprüft, sodass Schadsoftware bereits frühzeitig geblockt werden kann.

Ein zusätzliches Plus an Schutz verspricht die Integration des BitDefender-Virenscanners in das Ad-Aware Softwarepaket. Damit ist es der Software möglich, auch unbekannte Bedrohungen, deren Signatur nicht bereits in der Datenbank hinterlegt ist, zu erkennen, indem das Verhalten im System analysiert wird. Damit verdächtige Prozesse keinen Schaden anrichten können, findet die Analyse in einer künstlichen Sandbox-Umgebung statt.

Im letzten AV-Software Test erkannte das Programm leider nur sehr wenige Schädlinge (66.7%).

Zusätzlich zum Schutz vor Viren, Trojaner, Spy- und Malware verfügt Ad-Aware Pro Security auch über ein Anti-Rootkit-Modul. Und, um Nutzer beim Arbeiten, Schauen von Filmen oder Spielen nicht mit Einblendungen zu stören, wird das Paket durch einen »Spiele-Modus« abgerundet, bei dem die Schutzprozesse unauffällig im Hintergrund laufen.

Ad-Aware Pro Security
Schutzwirkung:67 Prozent
Firewall:Ja
Schutz vor Phishing:Ja
Schutz vor E-Mails:Ja
Kinderschutz:Nein
Rettungs-CD:Ja
Sichere-Bezahlung:Ja
Update-Manager:Nein
Preis:36,00 Euro

Vorsicht vor Abofallen

Automatische Verlängerung Wer sein Antivirenschutz direkt beim Hersteller bestellen möchte (empfohlen), sollte sehr Vorsichtig sein! Bei einigen Antiviren-Herstellern schließt man während der Bestellung automatisch ein Abo ab. Bei McAfee und Norton ist eine Bestellung ohne Abo gar nicht möglich! Bei Bitdefender und Kaspersky muss der Kunde die Option „Automatische Verlängerung“ abwählen. Bei G Data muss man bei der Bestellung freiwillig einen Haken setzen, wenn man eine automatische Verlängerung möchte. Nur Eset und F-Secure verzichten auf automatische Verlängerungs-Angebote.

Warum sollte man seinen Antivirenschutz direkt beim Hersteller kaufen? Ein Antivirus-Programm kann selbst infiziert sein. Daher ist es wichtig, dass Sie diese Software direkt vom Hersteller (einer zuverlässigen Quelle) beziehen! Die meisten Programme nutzen zwar Selbstschutz-Prüfroutinen, um festzustellen, ob sie vielleicht durch einen Virus verseucht wurden. Manche Virenautoren nutzen jedoch Techniken, die gezielt auf die Prüfroutinen abzielen.

Auch Mac-, Android-, und iOS-User sind gefährdet!

Ein verbreiteter Mythos ist, dass Mac-, Android-, und iOS-Systeme nicht von Viren angegriffen werden und immun gegen Computerschädlinge sind, aber das stimmt nicht ganz. Viren, Trojaner und andere Schädlinge, sind sicherlich eher ein Problem von Windows- als von Mac-, Android-, und iOS-Benutzern. Wir möchten aber betonen, dass sich auch diese Benutzer nicht allzu sicher fühlen sollten. Besonders für Smartphone-Benutzer steigt die Gefahr einer Infektion in den letzten Monaten enorm. Zudem gibt es auch browserbasierte Gefahren. Kein Computer und Smartphone ist 100% sicher und niemand kann es sich leisten, auf eine Sicherheitssoftware zu verzichten. Auch für den Mac-Computer und das Smartphone ist ein Virenscanner inzwischen absolute Pflicht.

Die meisten Antiviren-Hersteller bieten inzwischen Programme für alle Plattformen an:
  • Avira, Avast, Bitdefender, G-Data, Kasperksy, McAfee, Symantec (Windows, Mac, Android, iOS)
  • Emsisoft (Windows, Android)
  • Eset (Windows, Mac, Linux, Android)
  • F-Secure (Windows, Mac, Android)

Ein Virenscanner bringt keine 100-Prozentige Sicherheit

Gehen Sie davon aus, dass Ihr Virenscanner irgendwann versagen wird. Nehmen Sie nicht einfach an, dass Ihnen alles gelingen wird. Jedes Antivirenprogramm, dass von sich behauptet, mit allen aktuellen und zukünftigen Schädlingen umgehen zu können, lügt. Eine 100-Prozentige Sicherheit gibt es nicht! Selbstverständlich können Sie Ihren Rechner auch ohne Virenscanner betreiben, doch Kollateralschäden sind dann vorprogrammiert! Abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen sollte ein Virenscanner auf jedem Rechner installiert sein. Ein gutes Antivirenprogramm kontrolliert alle eingehenden Daten auf „Befall“ und hält sich immer auf dem neuesten Stand. Die Einrichtung eines Virenscanners mit umfangreichen Prüfmöglichkeiten für Programmausführung, Email- und File-Download sowie automatisierter Aktualisierung der Virensignaturen und Scanprogramme sorgt für sehr viel Sicherheit!

Doch auch die nachfolgenden Sicherheitstipps sollten Sie unbedingt beachten - Selbst wenn Sie den besten Virenscanner installiert haben.

Zusätzliche Sicherheitstipps

  • Legen Sie ein zusätzliches Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten an. Dieses verhindert, dass alle Bereiche des Computers potenziellen Angriffen ausgesetzt wird.
  • Deinstallieren Sie alle Programme aus Windows, die Sie nicht mehr benötigen. Diese einfache Methode hält den Computer schlank und verbessert die Sicherheit. Je weniger Programme installiert sind, desto weniger Angriffsflächen bieten Sie Hackern und Schadprogrammen.
  • Nutzung aktuellster Betriebssystem- und Anwendungsversionen, Einspielen eventuell verfügbarer Sicherheitspatches und regelmäßiges Sichern des Betriebssystems.
  • Deaktivierung von aktiven Inhalten im Browser, zum Schutz vor Drive-by-Downloads. Aktive Inhalte sind Programme, die in Skriptsprachen (u.a. JavaScript, VBScript, Visual Basic) geschrieben sind. Theoretisch können Skripte (oder Scripte) fast beliebige Aktionen auf dem Rechner ausführen, gedacht dem Computer-Nutzer bestimmte Aufgaben zu erleichtern oder zu automatisieren. Gerade diese Fähigkeit birgt ein gewisses Risiko. Der normale PC-Nutzer merkt meistens nicht einmal, zu welchem Zweck, aus welcher Quelle oder das überhaupt gerade ein Skript eingesetzt wird. Mit Hilfe von Skripten ist es möglich Programmcode online nachzuladen, zu installieren und zu starten. Das kann, wenn in bösartiger Absicht geschehen, auch schädlicher Programmcode aus irgendeiner zweifelhafter Quelle im Internet sein, zum Beispiel ein Wurm oder ein Trojaner.
  • Äußerste Vorsicht bei jeder unbekannten Datei! Das kann gar nicht zu stark betont und oft genug wiederholt werden. Besonders »ausführbare« Dateien, Scripte und Bildschirmschoner (Windows: *.com, *.exe, *.bat, *.vbs, *.shs, *.scr, *.reg...) von unsicheren oder unseriösen Quellen können potentiell zerstörerische oder spionierende Programme enthalten! Es gibt sogar als *.zip gekennzeichnete gepackte Dateien, die eigentlich getarnte *.exe-Dateien sind. Also: Vor jedem Entpacken oder Starten einer Datei oder eines Setup-Programms unbedingt den bevorzugten Virenscanner darüber rasseln lassen!
  • Dateien, die an eMails angehängt sind, sogenannte »Attachments« (Datei-Beilagen), von denen man nichts weiß (die man also zum Beispiel nicht ausdrücklich bestellt hat) oder nicht einmal den Absender kennt, sollten sofort gelöscht und keinesfalls geöffnet, entpackt oder gestartet werden! Selbst mehrere installierte Antiviren-Scanner und Firewalls dürfen einen von diesem Grundsatz nicht abbringen. Besonders gefährlich sind eMails, deren Text-Inhalte/Anhänge sympathisch und besonders harmlos klingen.

    Vorsicht bei E-Mail Anhängen
  • Wenn möglich auf Outlook, Outlook Express oder Lotus Notes verzichten. Es gibt genügend alternative E-Mail Programme (z.b. Thunderbird). Das Mail-Programm auf plain/text einstellen. HTML-Mails sind ein gefundenes Fressen für Viren.
  • Aktivierung und Nutzung der systemeigenen Sicherheitskomponenten wie passwortgeschützte und möglichst verschlüsselte Benutzer-Authentisierung.
  • Wireless LAN's sollten mit einer Verschlüsselung versehen werden. Da WEP eine leicht knackbare Verschlüsselung ist, sollte WPA- oder noch besser WPA2-Verschlüsselung eingesetzt werden. Außerdem sollten Sie Ihren WLAN-Router/-Access Point so einrichten, dass nur Hardwaregeräte mit einer dem WLAN-Router bekannten MAC-Adresse Zugriff zum Wireless LAN erhalten.
  • Sensible Daten sollten Sie mit einer Datenverschlüsselung vor fremden Augen schützen. Dies gilt besonders für Notebooks. Bei einem Notebook-Diebstahl hindert nur noch die Datenverschlüsselung den Dieb vor dem Auslesen Ihrer sensiblen Daten.
  • Ein Back-Up ist ein unverzichtbarer Zusatzschutz. Kommt es trotz installiertem Virenscanner zu einer Malware-Infektion, so kann es nötig sein, Dateien wiederherzustellen. Virenscanner sind zwar in der Lage Malware zu entfernen, aber nicht sämtliche Änderungen des Schadprogramms wieder rückgängig zu machen.
  • Weitere Virenschutz-Regeln ...

Abschließender Kommentar

Wenn Sie unseren Artikel komplett gelesen haben und nicht nur zum Schluss gesprungen sind, werden Sie sich vielleicht etwas nervös fühlen. Doch wie bei fast allem im Leben gibt es gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht: Mit einem guten Virenscanner und ein paar grundlegenden Virenschutzmaßnahmen sollten Sie sich sicher im Internet bewegen können ;-)

So testen und bewerten wir die Virenscanner

Die anfangs eher übersichtliche Anzahl von Virenscannern hat sich in den vergangenen Jahren vertausendfacht: Es gibt kaum ein Land, in dem nicht ein oder mehrere Hersteller an Scan-Engines arbeiten. In unserem Antivirus Test stellen wir Ihnen die bekanntesten Antivirenprogramme vor. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf die Erkennungsraten. Ein genauer Scanner ist nicht wirklich hilfreich, wenn er sich nicht vernünftig bedienen lässt oder den Computer bis zur Unbenutzbarkeit ausbremst. Nach den folgenden Kriterien platzieren wir die verschiedenen Virenscanner in unserer Rangliste:

Virenscanner-Schutz (Bewertung von AV-Software.com)

  • An erster Stelle steht natürlich die Qualität der Virenerkennung. Der Scanner muss alle Arten von Viren erkennen und entfernen können sowie gepackte und komprimierte Programme, Dateien und Dokumente scannen und säubern können. Um verlässliche Daten über die Virenerkennung liefern zu können, ziehen wir Testergebnisse des englischsprachigen Testlabors AV-Software.com heran. Im Gegenzug versorgen wir das Team regelmäßig mit 0-Day-Malwaresamples.

    AV SoftwareWichtig: AV-Software testet die Virenscanner nicht auf Falschmeldungen! Antiviren-Programme sind nicht perfekt. Man kann davon ausgehen, dass jede Antivirus-Software irgendwann einen Fehlalarm verursacht. Seien Sie sich also bewusst, dass nicht jede Virenmeldung, die Sie erhalten, gültig sein muss. Ein Virenscanner darf im Idealfall keine Fehlalarme ("False Positives") produzieren. Gibt der Scanner viele Falschmeldungen aus, löscht der Anwender möglicherweise Dateien, die gar nicht infiziert sind, oder er klickt bald genervt automatisch auf "ignorieren" - und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste echte Virus "durchrutscht". Der Einsatz eines zweiten Scanners, um den Virenfund zu bestätigen, empfehlen wir ausdrücklich nicht! Laut dem Virenschutzlabor AV-Comparatives spucken die folgenden Antivirus-Programme häufig Falschmeldungen aus: F-Secure, Avast und McAfee.

Virenscanner-Software (Eigene Bewertung)

  • Ein Virenscanner muss zuverlässig funktionieren und einfach zu bedienen sein. Der beste Virenscanner (aktuell: Bitdefender Internet Security 2018) ist nutzlos, wenn er dem Computer-Nutzer nichts als Probleme macht (Abstürze, Aufhänger, Einfrieren) oder wenn er den Benutzer mit unverständlichen Meldungen allein lässt bzw. zu viel Wissen voraussetzt. Ein solcher Scanner würde nur noch unwillig und irgendwann gar nicht mehr eingesetzt werden.

    Hinweis: Die Beurteilung der Virenscanner-Bedienung ist eine größtenteils subjektive Meinung. Und ein absolut legitimes Thema für Debatten. Gerne können Sie an unserer Virenscanner-Umfrage auf Surveymonkey.com teilnehmen.
  • Erst danach kommt die Beurteilung weiterer Zusatzfunktionen und Extras aller Art.
Wir nutzen die jeweils aktuellen Testversionen der Antivirenprogramme.

Die Bewertung der Ausstattung und Bedienung gestaltet sich als Enorm aufwendig. Aus diesem Grund führen wir diese Tests nur 1-mal pro Jahr und Antivirenprogramm durch.

Unser Team
bleib Virenfrei
AV-Software
AV Software
Virenscanner-SoftwareVirenscanner-Schutz
  • Ausstattung
  • Bedienung
  • Virenerkennung
1-mal pro JahrZuletzt: 02/2017

Unsere Testsysteme

  • Für die Tests der Virenscanner-Ausstattung und -Bedienung nutzen wir virtuelle Cloud-Computer von Paperspace (4GB RAM, 2 x CPU, 512 MB GPU, 50GB SSD) - Windows 10 Betriebssystem (64-bit).
  • 15 x Mini-Computer (Optiplex 755 SFF, Core 2 Duo 2.3GHz, 4GB RAM, 250GB HDD) mit installiertem Windows 10 Betriebssystem (64-bit).

Weitere Herstellerunabhängige Informationsquellen

Das richtige Antivirenprogramm für sich auszuwählen, kann sehr schwierig sein. Es gibt viele bekannte Antivirenprogramme, die sich teils deutlich im Preis unterscheiden. Einige Antiviren-Programme können den Computer drastisch verlangsamen, während Sie andere kaum bemerken. Beziehen Sie unbedingt verschiedene Online-Tests von Virenscannern in Ihre Entscheidung mit ein. Weitere Herstellerunabhängige Antivirus-Tests finden Sie auf den folgenden Internetseiten:
  • AV-Software (av-software.com)
  • AV-Test GmbH (av-test.org)
  • Virus Bulletin (virusbtn.com)
  • AV-Comparatives (av-comparatives.org)
Diese Seite wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert und kann daher zeitweise die nicht aktuellsten Testergebnisse enthalten. Stets aktuelle Testergebnisse finden Sie auf unserer Internetseite bleib-Virenfrei.de und auf AV-Software.com

Letzte Aktualisierung am 1.9.2017